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Im Hinspiel begann für Speldorf die Wende

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Kevin Müller, Kevin Müller
Foto: Thomas Tillmann

Im Duell gegen den ETB schafft Speldorf den ersten Saisonsieg. Der Siegtorschütze von damals verpasst das Spiel gegen seine Ex-Mannschaft.

Dass Fußballer einmal ein Spiel verpassen, soll vorkommen. Dass es sich dabei um das Duell gegen einen langjährigen Ex-Klub handelt, ist hingegen ärgerlich. So geht es Kevin Müller (26), der am Mittwochabend, 19 Uhr, gerne mit seinem VfB Speldorf beim ETB Schwarz-Weiß Essen aufgelaufen wäre.

Doch ein Anriss des Innenmeniskus’ stoppt den Innenverteidiger. Er wird nach den Spielen gegen Hilden und Vohwinkel nicht nur das Gastspiel am Uhlenkrug verpassen, sondern auch das Heimspiel gegen Spitzenreiter Straelen am Sonntag.

In Speldorf ist alles viel familiärer, da kennt quasi jeder jeden.

Kevin Müller (VfB Speldorf)

Dabei wäre das Duell gegen den ETB für den 26-Jährigen etwas besonderes gewesen. „Das ist normal, ich hatte da echt eine schöne Zeit“, erzählt der Innenverteidiger, der seit der C-Jugend mit einer einjährigen Unterbrechung für die Schwarz-Weißen gespielt hat. Doch mit Trainer Manfred Wölpper fand er nicht die richtige Wellenlänge. „Es war klar, dass meine Zeit enden würde, wenn sein Vertrag verlängert wird“, sagt Müller rückblickend. So kam es.

Der Innenverteidiger wechselte nach Speldorf und bereut es bis heute nicht. „Ich bin froh, dass das geklappt hat. In Speldorf ist alles viel familiärer, da kennt quasi jeder jeden“, so Müller. Dass der VfB heute so gesichert im Mittelfeld steht, hat auch wieder mit Müllers Ex-Klub zu tun.

Nach vier sieglosen Spielen zu Beginn sollte das Hinspiel gegen Schwarz-Weiß die Wende bringen. Speldorf lag zwar erneut zurück, glich aber durch Abdul-Rahman Yussif aus. Beim Stand von 1:1 gab es direkten Freistoß für den VfB. Müller, der Innenverteidiger, schnappte sich den Ball und drosch ihn zum 2:1-Siegtor in die Maschen. „Dass es dann Sprüche von den alten Kollegen gibt, ist ja normal, aber sie haben mir fair gratuliert. Zu vielen habe ich ja auch bis heute noch guten Kontakt“, sagt der Siegtorschütze von damals.

Die Entwicklung des VfB hat seit diesem Spiel ordentlich an Fahrt aufgenommen. Auch Kevin Müller ist zufrieden. „Wir haben aber immer noch Spiele, in denen wir unnötig Punkte liegen lassen. Da kann man sich ausmalen, wo wir sonst stehen könnten“, meint der Innenverteidiger.

Beide früh auf der sicheren Seite

Am Uhlenkrug empfängt am Mittwoch der Achte den Neunten. In Sachen Ligaverbleib waren beide Teams früh auf der sicheren Seite, aktuell geht es für beide noch um eine gute Position im ausgeglichenen Mittelfeld zwischen den Plätzen vier und zwölf. Einfach austrudeln lassen wollen die Speldorfer die Saison jedenfalls nicht. „Da grätscht der Trainer dazwischen“, berichtet Kevin Müller. „Er ist einfach immer noch Profi durch und durch.“

Bei einem Auswärtssieg winkt dem VfB mindestens der Sprung auf den achten Platz. Bei einer Niederlage können die Mülheimer im schlimmsten Fall auf den elften Rang zurückfallen.

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