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Rhynern - E'schwick 3:1
Befreiungsschlag für Michael Lusch

NRW-Liga: Befreiungsschlag für Rhynern

Im siebten Anlauf hat es endlich geklappt: Gegen den Mitaufsteiger aus Erkenschwick holte sich Westfalia Rhynern durch ein 3:1 (1:1) den ersten Heimsieg.

Dabei startete die Partie im Stadion am Papenloh wieder einmal alles andere als glücklich für die Gastgeber. Denn die Gäste gingen schon in der zweiten Minute durch einen kuriosen Treffer in Führung. Mykola Makarchuk brachte von halblinks eine Flanke herein, die sich an Rhynerns Torhüter Dennis Wegner vorbei ins lange Eck des Westfalia-Gehäuses senkte. Das frühe Erfolgserlebnis gab der Elf von Spvgg.-Trainer Jürgen Wielert Selbstvertrauen. Nach 13 Minuten hatte Stefan Oerterer bereits das 2:0 auf dem Fuß, als er einen Linksschuss an den Pfosten knallte.

Dann endlich erarbeiteten die Mannen von Michael Lusch eine erste Gelegenheit. Florian Gehrmann stürmte allein auf Keeper Marcel Müller zu, schoss diesen aber so an, dass das Leder ins Aus trudelte. Für Rhynern war dies der Weckruf. Noch vor dem Pausenpfiff flankte Alexander Schiller von links, Gehrmann schob im Zentrum zum Ausgleichstreffer ein (39.). Kurz darauf hätte der auffällige Dennis Buschening seine Farben sogar noch in Führung bringen können (41., 42.).

Westfalia Rhynern: Wegner – Bechtold, D. Schmidt, Kaleoglu, Tahiri – Dej, Lipki, Schiller, Buschening (90. Schmitz) – Traufetter (90. + 2 Neumann), Gehrmann (86. Leclaire). Spvgg. Erkenschwick: Müller – Kokot, J.-H. Schmidt, Falkowski, Schurig – Makarchuk (75. Opitz), Ostdorf (83. Brüggenkamp) – Simon, Oerterer, Warncke – Bockhoff (79. Glembotzki). SR: Lennart Brüggemann (Rheine). Tore: 0:1 Makarchuk (2.), 1:1 Gehrmann (39.), 2:1 Buschening (69.), 3:1 Neumann (90. + 3). Gelb-Rote Karte: Kokot (84., wh. Foulspiel). Zuschauer: 100.

Nach dem Seitenwechsel pendelte sich die Begegnung erst einmal auf einem niedrigeren Niveau ein. Den nächsten Aufreger gab es erst nach 69 Minuten. Schiller fing einen schwachen Pass in der Nähe des Mittelkreises ab und hatte das Auge für Buschening, der in der Mitte zur Westfalia-Führung vollstreckte.

Die Gäste hatten in der Folge kaum noch etwas zuzusetzen. Lediglich ein Kopfball des eingewechselten Alexander Glembotzki hätte noch den Ausgleich bringen können (86.). Stattdessen aber stellte Rhynerns Joker Andreas Neumann den 3:1-Endstand her (90.+3).

Entsprechend groß war die Erleichterung bei Westfalias Coach Lusch: „Die Mannschaft hat nach den ersten 30 Minuten eine gute Reaktion gezeigt und am Ende verdient den Dreier eingefahren.“ Wielert war indes verärgert, dass seine Elf die Überlegenheit in der Startphase nicht besser ausspielte: „Wir hatten da Chancen, um das 2:0 zu erzielen. Das rächte sich dann mit dem Gegentor.“

Auf Seite 2: Die Stimmen zum Spiel

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