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"Flop des Spiels"
Französische Medien gehen auf Nübel los

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"Flop des Spiels": Französische Medien gehen auf Nübel los
Foto: firo

Für den ehemaligen Schalke-Torwart Alexander Nübel läuft es nicht rund. Mit der AS Monaco verlor die Bayern-Leihgabe am Samstag erneut.

Der Fehlstart von Frankreichs Champions-League-Teilnehmer AS Monaco in die neue Saison ist perfekt. Am dritten Spieltag verlor das Team von Trainer Niko Kovac gegen den RC Lens mit 0:2 (0:0). Mit nur einem Punkt aus den ersten drei Spielen rangiert der ambitionierte Klub auf dem vorletzten Tabellenplatz in der Ligue 1.

Für das Kovac-Team stand Alexander Nübel (24) im Tor. Der vom FC Bayern München ausgeliehene Torwart erlebte einen rabenschwarzen Tag und patzte beim Gegentor zum 0:1. Ex-Schalker Nübel ließ einen Schuss aus spitzem Winkel durch die Beine ins Tor rutschen. Ein folgenschwerer Fehler.


In den französischen Medien wird der 24-jährige Torhüter für die Niederlage in Lens verantwortlich gemacht. Die Zeitung Le Figaro bezeichnete ihn als "Flop des Spiels". Nübel sei "weit davon entfernt, das Bollwerk zu sein, das man sich erwartet hatte." Le Dauphine sah einen "uninspirierten" Auftritt des ehemaligen deutschen U21-Nationalspielers.

Bayern München kann Nübel nach einem Jahr zurückholen

Dabei sollte Nübel bei der AS Monaco nach zwei durchwachsenen Jahren bei Schalke 04 und in München wieder das nötige Selbstvertrauen tanken. Bei den Bayern kam er in seiner ersten Saison nicht über eine Rolle als Ersatztorhüter hinaus. Da Manuel Neuer auch im Alter von 35 Jahren auf Weltklasse-Niveau spielt und nicht bereit ist, auf Spielzeit zu verzichten, entschied sich der deutsche Rekordmeister dazu, den jungen Nübel auszuleihen. Die Rolle des Ersatztorhüters übernimmt erneut Sven Ulreich bei den Bayern. Für die Zukunft plane der FC Bayern „weiter mit Alexander Nübel“, betonte Salihamidzic. Der Verein hat die Option, ihn bereits im kommenden Sommer zurückzuholen.

In Monaco konnte Nübel sein erstes Ziel erreichen. Trainer Kovac machte ihn zur Nummer eins. Zurückzahlen konnte er das Vertrauen aber noch nicht. Der Druck auf den Trainer und seinen Stammtorhüter dürfte nach dem Fehlstart nicht geringer werden.

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Herold 2021-08-22 20:04:03 Uhr
So kennen wir Ihn :-((
Amroth 2021-08-22 21:10:03 Uhr
Was haben sich die Leute die Mäuler zerrissen über Nübel und seinen Berater, als er zum FC Bayern gewechselt ist. Ich behaupte, sie haben die absolut richtige Entscheidung getroffen. Offensichtlich ist Alex Nübel nicht der zukünftige Nationalkeeper auf Weltniveau, zu dem man ihn manche "Fachleute" nach ein paar guten Ansätzen auf Schalke schon ernannt hatten, sondern "nur" ein Spieler auf maximal durchschnittlichem Bundesliga-Niveau, wobei er auch das erst noch nachweisen muss. Nübel nimmt das opulente Gehalt in München bzw. aktuell in Monaco gerne mit. Wenn sein Vertrag 2025 ausläuft, ist er noch keine 30 Jahre alt, dann kann er immer noch bei einem Verein aus dem unteren Drittel der ersten Liga, oder einem ambitionierten Zweitligisten sein Glück versuchen und dort vielleicht Stammspieler werden.
Für Schalke wäre es natürlich noch schön gewesen, wenn man für Nübel eine Ablöse hätte kassieren können, anstatt ihn ablösefrei abzugeben. Aber immerhin merkt man mittlerweile, dass man zumindest sportlich keinen allzu großen Verlust zu beklagen hat.
dr. breitner 2021-08-22 22:07:36 Uhr
Dass der Wechsel das beste für den Geldbeutel von Nübel und dessen Berater war, stellt niemand infrage. Für die Karriere war er tödlich. Keine Spielpraxis, nur negative Presse und Häme, für einen jungen Torwart unnötiger Druck.
Ein Bundesligist im unteren Drittel wäre das richtige gewesen, wenn schon nicht Schalke. Jetzt wird er in Monaco auch auf der Bank landen.

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