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Schalke: Grammozis wehrt sich gegen erste Kritik

Foto: firo

Schon nach zwei Spielen gab es die erste Kritik an Schalke-Trainer Dimitrios Grammozis. Er sei in Interviews nach dem 0:5 in Wolfsburg zu weich gewesen. Dazu äußerte er sich in der PK am Donnerstag.

Zwei Partien hat Dimitrios Grammozis erst als Trainer des FC Schalke 04 absolviert. Dennoch gab es nach dem zweiten Spiel bereits Kritik, unter anderem vom langjährigen Bundesliga-Trainer Friedhelm Funkel. Dass er nach dem 0:5 in Wolfsburg seine Mannschaft in Schutz genommen hatte und von einer guten Reaktion nach den Gegentoren sprach, kam beim langjährigen Bundesliga-Trainer Funkel nicht gut an. „Nach dieser Leistung kannst du diese Mannschaft nicht in Schutz nehmen. Ich bin lange genug Trainer gewesen, habe meine Mannschaften auch größtenteils in Schutz genommen. Aber gerade jetzt als Neuer hätte er ein Zeichen setzen können, in denen er die Spieler kritisiert, mit denen er sowieso nicht mehr zusammenarbeiten wird“, sagte der ehemalige Düsseldorf-Trainer im Sport1-Doppelpass.

Grammozis: "Das ist nicht meine Art"

Auf diesen Kritikpunkt, der im Nachgang nicht nur von Funkel kam, sagte Grammozis bei der Pressekonferenz am Donnerstag: „Ich möchte betonen, dass ich kein Trainer bin, der Spieler oder Fehler der Spieler öffentlich anprangert. Das ist nicht meine Art.“ Es sei jedoch nicht so, dass intern Fehler nicht ganz klar angesprochen würden. „Wir wissen, dass mehr dazu gehört, als 30 bis 40 Minuten in der Bundesliga gut zu spielen. Wir brauchen einen guten Mix zwischen guter Abwehr und Möglichkeiten nach vorne.“ Ansätze seien da, die müsse man konzentrierter nach vorne spielen. „Die Mannschaft ist selbstkritisch, das stimmt mich positiv, dass wir es gegen Gladbach besser machen werden.“

Vor allem Ex-Nationalspieler und Weltmeister von 2014 Shkodran Mustafi wurde nach seiner desolaten Leistung in Wolfsburg scharf kritisiert. Grammozis betonte jedoch, welchen Stellenwert der Innenverteidiger bei den Königsblauen hat. „Musti ist sehr wichtig für uns. Er verkörpert den unbedingten Willen, die Jungs auch verbal zu coachen. Es ist wichtig, so einen in der Mannschaft zu haben. In Mainz war er der Fels in der Brandung, wo er der Mannschaft defensiv Power gegeben hat. In Wolfsburg hat er nicht top performt, aber er ist für mich ein ganz wichtiger Spieler und wird es auch in Zukunft sein.“

Für die Partie am Samstagabend gegen Borussia Mönchengladbach ist Grammozis jedenfalls positiv gestimmt: „Wenn ich mir die Trainingswoche anschaue, dann habe ich auf jeden Fall das Gefühl, dass die Jungs gewillt sind, dieses harte Ergebnis in Wolfsburg wettzumachen.“

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