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RWO: Abstiegscheck
Fernduell mit Karlsruhe und Osnabrück

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RWO: Fernduell mit Karlsruhe und Osnabrück

RWO (Torverhältnis -30) liegt auf Rang 17, punktgleich mit dem VfL Osnabrück, der aber das um neun Treffer bessere Torverhältnis hat (-21).

Zwei Punkte vor dem Duo liegt der KSC (Torverhältnis -26). RS nahm die Teams im Abstiegscheck unter die Lupe. Spannender könnte der Abstiegskampf in Liga zwei kaum sein.

Restprogramm RWO: Zuhause Fürth, in Cottbus. Leicht ist anders. Zumal Fürth noch aufsteigen will und kann, für Cottbus geht es am letzten Spieltag um nichts mehr. Osnabrück: Der VfL spielt gegen Bochum und dann in Ingolstadt, dem Überraschungsteam der Rückserie. Zum RWO-Programm gibt es keinen Unterschied. Bochum kann und will hoch, für den FCI geht es am letzten Spieltag nur noch um die Ehre. KSC: In Bielefeld, zuhause gegen Union Berlin. Da müsste schon viel zusammenkommen, wenn Karlsruhe noch direkt absteigt. Obwohl die Arminia gezeigt hat, dass sie trotz des sicheren Abstiegs alles gibt. Bleibt aber noch das Heimspiel gegen Union und die Berliner erzeugen derzeit nur wenig Angst und Schrecken. Vorteil KSC

Unterstützung RWO: Gegen den KSC waren 8000 da, es gab aber auch eine Freikartenaktion. Gegen Fürth werden es nicht mehr als 6000 oder 7000 Zuschauer. Nach Cottbus reisen auch nicht mehr als 100 oder 200 mit. Die, die da sind, geben alles, aber das reicht nicht, um einen echten Hexenkessel zu erzeugen. Osnabrück: Gegen den VfL wird die Bude ausverkauft sein. Und wenn nötig, wird es auch eine vierstellige Unterstützung in Ingolstadt geben. Gegen den VfL wird die Bremer Brücke beben. KSC: In Bielefeld werden - wie schon in Oberhausen - mindestens 1000 Fans dabei sein. Bei einem eventuellen Endspiel gegen Union Berlin würde der Wildpark auch in Richtung ausverkauft tendieren. Vorteil Osnabrück und KSC

Teamgeist RWO: Hier liegt die Hoffnung der Oberhausener. Trotz aller Rückschläge hat sich die Truppe auch in den letzten Wochen als Einheit präsentiert, wo jeder bereit ist, dem anderen zu helfen - und die nicht gerade wenigen Patzer auszubügeln. Osnabrück: Zuletzt wurden zwei Kicker suspendiert (Lindemann, Schöneberg). Die Mannschaft soll nicht unbedingt eine unzertrennliche Einheit bilden, die man in so einem Saisonfinale braucht. KSC: Speziell auswärts ist die Truppe oft auseinandergebrochen, nicht gerade das beste Zeichen für die Moral und den Zusammenhalt. Vorteil RWO

Druck RWO: Wenn der Verein absteigt, wird der Rotstift angesetzt und Mitarbeiter müssen gehen. Zudem werden die meisten Kicker nicht wieder in Liga zwei unterkommen. Daher ist der Druck groß, doch die Kleeblätter kennen das nicht anders, denn es ging bisher immer nur um den Klassenerhalt. Osnabrück: Auch hier war von Anfang an klar, dass es nur um den Klassenerhalt geht. Finanziell würde man nicht so tief fallen wie RWO, trotzdem würde auch hier zusammengestrichen werden. KSC: Der Klub hatte andere Ziele, verschliss zudem schon mehrere Trainer. Ein Abstieg wäre eine Katastrophe, allerdings kann man es aus eigener Kraft schaffen und das Restprogramm scheint das leichteste zu sein. Vorteil KSC

Prognose: Der KSC rettet sich mit Rang 15. RWO wird über das Torverhältnis nichts mehr ausrichten können und muss einen Zähler mehr holen als Osnabrück. Und das könnte schon am Wochenende der Fall sein.

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