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Vor RWE-Knaller: Münster schlägt Lotte deutlich

Sven Bednarz
10. Oktober 2020, 17:14 Uhr
Preußen Münster feierte vor dem Spiel gegen RWE einen deutlichen Sieg gegen Lotte. Foto: firo

Preußen Münster feierte vor dem Spiel gegen RWE einen deutlichen Sieg gegen Lotte. Foto: firo

Der SC Preußen Münster setzte sich vor 990 Zuschauern mit 4:1 (2:1) gegen die SF Lotte durch. Nach dem dritten Sieg im dritten Heimspiel der Saison ist die Vorfreude auf die kommende Partie gegen Rot-Weiss Essen riesig.

Als Innenverteidiger Marcel Hoffmeier nach nicht mal drei gespielten Minuten die frühe 1:0-Führung für Münster erzielte, sahen sich die Adlerträger bereits auf der Siegerstraße. Weil Leon Demaj nach einer Viertelstunde aber aus dem Nichts den Ausgleich für die Wübbenhorst-Elf markieren konnte und der SC Preußen Münster in der Folge den Faden verlor, ging das Spiel zunächst wieder von vorne los.

„Wir hatten zwischen der 20. und 35. Minute eine Schwächephase“, bilanzierte Preußen-Trainer Sascha Hildmann nach der Partie. Joshua Holtby, Torschütze zum 2:1, ergänzte: „Wir waren nach dem Tor zu fahrlässig und haben zu viel zugelassen.“ Weil der 24-Jährige nach eben jener Phase aber höchstpersönlich die erneute Führung erzielen konnte, ging Münster mit jeder Menge Selbstbewusstsein in den zweiten Durchgang. Hildmann: „Wir haben uns in der Pause fest vorgenommen auf das dritte Tor zu gehen.“

Grodowski über die kommende Partie bei Rot-Weiss Essen: „Das wird ein Spitzenspiel“

Weil Joel Grodowski und der Neu-Preuße Benedikt Zahn im zweiten Durchgang sogar zwei weitere Treffer beisteuern konnten und die Sportfreunde aus Lotte nicht mehr wirklich ins Spiel fanden, setzten sich die im Preußenstadion nach wie vor ungeschlagenen Münsteraner verdient mit 4:1 durch. Das sah auch 1:0-Toschütze Hoffmeier so: „Wir haben in der zweiten Halbzeit klar dominiert.“

Die Dominanz der Preußen dürfte zur richtigen Zeit kommen, denn am kommenden Samstag reist der Adler-Tross zu Rot-Weiss Essen. „Wir fahren mit breiter Brust nach Essen. Auch da wollen wir die drei Punkte holen“, präsentierte sich Grodowski angriffslustig. Den Zuschauern gab der 22-jährige Mittelstürmer gleich noch ein Versprechen mit: „Das wird ein Spitzenspiel.“

Die Zahlen sprechen jedenfalls für sich, denn mit Rot-Weiss Essen bekommen es die drittplatzierten Preußen mit dem aktuellen Tabellenzweiten zu tun. „Nächste Woche fahren wir zu einem Knaller“, zollte Neuzugang Holtby dem kommenden Gegner nach einer erneuten Gala-Vorstellung (ein Tor, ein Assist) im Münsteraner Dress Respekt.
Doch auch in diesem Spitzenspiel wollen die Adlerträger um Cheftrainer Hildmann bestehen – „mit viel Mut und Selbstvertrauen“.

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