Viktoria Köln hat einen Nachfolger von U19-Cheftrainer Jürgen Kohler präsentiert. Der kommt aus den eigenen Reihen.

A-Jugend

Viktoria Köln präsentiert Kohler-Nachfolger für U19

Justus Heinisch
19. Mai 2020, 13:41 Uhr
Der Nachfolger von Jürgen Kohler steht fest. Foto: Thorsten Tillmann

Der Nachfolger von Jürgen Kohler steht fest. Foto: Thorsten Tillmann

Viktoria Köln hat einen Nachfolger von U19-Cheftrainer Jürgen Kohler präsentiert. Der kommt aus den eigenen Reihen.

Weltmeister Jürgen Kohler führte Viktoria Kölns U19 in der vergangenen Spielzeit in die A-Jugend Bundesliga West. Für Kohler ist im Sommer Schluss, die Kölner stellen sich im Jugendbereich komplett neu auf. Vor wenigen Wochen präsentierte die Viktoria die neue Sportliche Leitung des NLZ - Christoph John und Yannik Hohmann sind ab dem 1. Juli die NLZ-Chefs. Und nun gab der Drittligist die neuen Trainer der U19 und U17 bekannt.

Wie der Klub mitteilte, übernimmt Marian Wilhelm die A-Jugend. Seit über zehn Jahren ist der A-Lizenz-Inhaber bereits am Höhenberg tätig. Zuletzt als U17-Cheftrainer. "Ich bin dankbar für das Vertrauen, das der Verein in mich setzt", sagte Wilhelm, für den es besonders sei, in die Fußstapfen von Kohler zu treten. "Aber ich kenne die Jahrgänge, um die es zukünftig geht, sehr gut", so der 31-Jährige.

Kohler-Assistent übernimmt die U17

Er sei Viktorianer durch und durch, merkte Franz Wunderlich, der Sportvorstand der Kölner, an. "Wir haben uns bewusst für eine aufstrebende Persönlichkeit aus den eigenen Reihen entschieden. Marian Wilhelm ist seit vielen Jahren für uns tätig und hat sich kontinuierlich weiterentwickelt", meinte Wunderlich. "Er kennt die Abläufe im Verein, die Spieler, unsere Philosophie und besitzt das nötige Herzblut für diese Position."

Wilhelms Nachfolger in der U17 wird Martin Grund. Der war bisher Co-Trainer von Kohler. "Es war immer mein Ziel, in eine Cheftrainerposition hineinzuwachsen", freut sich der 30-Jährige, der ebenfalls die A-Lizenz besitzt. "Martin Grund hat unter der Regie von Jürgen Kohler und Roland Koch viel gelernt. Deshalb ist jetzt der richtige Zeitpunkt, um ihm eine Perspektive als Cheftrainer einer Mannschaft zu geben", ergänzte Wunderlich.

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