Es bewegt sich was in Clarholz. Die Planungen für die nächste Saison nehmen trotz Pandemie Fahrt auf. Trainer Christopher Hankemeier gibt Einblicke zum aktuellen Stand.

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Victoria Clarholz: Cheftrainer Hankemeier erklärt den „Clarholzer Weg“

RevierSport
18. April 2021, 09:00 Uhr
Symbolfoto: Markus Weissenfels

Symbolfoto: Markus Weissenfels

Es bewegt sich was in Clarholz. Die Planungen für die nächste Saison nehmen trotz Pandemie Fahrt auf. Trainer Christopher Hankemeier gibt Einblicke zum aktuellen Stand.

Anfang März wurde der erste Neuzugang für die kommende Spielzeit vorgestellt. Der Stürmer Oliver Cylkowski (27) wechselt vom Delbrücker FC zur Holzhofstraße. Doch damit nicht genug. Trainer Christian Hankemeier erklärt gegenüber RevierSport: „Für die kommende Saison gibt es bereits die eine oder andere Zusage. Von vereinsinterner Seite aus hat man sich jedoch dazu entschieden, sich bei weiteren Personalentscheidungen erst einmal bedeckt zu halten. Außerdem haben wir mit jedem Spieler im Kader gesprochen und offen kommuniziert, wer den Weg weiter mit uns gehen möchte und wer den Verein verlässt.“

Beschlossene Sache hingegen ist, dass Torhüter Massimo Drobe (20) den Verein im Sommer verlassen wird. „Massimo hat sehr gut mit uns kommuniziert und uns mitgeteilt, dass er den Verein verlassen wird. Deshalb haben wir auf dieser Position nach Verstärkung Ausschau gehalten und diese auch bereits gefunden.“

Des Weiteren wird, wie letztes Jahr bei Linus Kahraman, auch dieses Jahr ein Spieler aus der U19 vom SC Wiedenbrück zum TSV stoßen. Zum Transfer sagt Hankemeier: „Da durch die Pandemie unter anderem keine Spielbeobachtungen möglich sind, müssen wir uns auf unsere Kontakte verlassen. Wir wurden vom Jugendtrainer von Wiedenbrück auf den neuen Mann aufmerksam gemacht, wie bei Kahraman im letzten Jahr, und das ist auch gut gegangen.“ Um wen es sich allerdings konkret handelt, verriet der gebürtige Clarholzer indes noch nicht.

Niemand steht so sinnbildlich für den „Clarholzer Weg“ wie der Trainer

Christopher Hankemeier ist, sozusagen, ein Clarholzer Urgestein. Als Spieler durchlief er alle Jugendmannschaften des TSV und war auch auf dem Feld maßgeblich am Aufstieg in die Westfalenliga beteiligt. Sein Haus steht nur 500 Meter entfernt vom Holzhofstadion.

Über die eingeschlagene Marschroute sagt er: „Das ist kein Projekt was von heute auf morgen realisiert wird. Die eine oder andere Stellschraube wurde bereits vor Jahren gedreht und an dieser Devise halten wir fest. Wir versuchen die Mannschaft kontinuierlich weiterzuentwickeln und auch die Jugendmannschaften mit einzubinden. Die Spieler sollen sich mit dem Verein identifizieren und Bock haben auf das „Projekt Clarholz““.

Im Hinblick auf die kommende Saison sagt Hankemeier: „Wir werden auch nächste Saison als Aufsteiger in die Oberliga Westfalen gehen. Unser Ziel ist es, die Mannschaft Stück für Stück an den Oberliga Fußball zu gewöhnen und wir werden alles daran setzen, die Klasse zu halten, um uns langfristig etablieren zu können.“

Angesprochen auf die oft beschworene „besondere Atmosphäre“ rund um den Verein betont Hankemeier: „Wir haben es geschafft auch neben dem Platz ein besonderes Umfeld zu schaffen. Sei es der Platzwart, die Mitarbeiter in der Würstchenbude, ehrenamtliche Helfer oder die Leute, die für die Sponsoren verantwortlich sind. Jeder hier ist sehr engagiert und trägt seinen Teil dazu bei, dass diese gute Atmosphäre entstehen kann.“


Autor: Lennard Becker

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