2. Bundesliga

VfL Bochum: Zwei Neuzugänge stehen vor Startelf-Debüt

23. Oktober 2020, 17:50 Uhr
Soma Novothny könnte im Sturm anstelle von Silvère Ganvoula auflaufen. Foto: firo

Soma Novothny könnte im Sturm anstelle von Silvère Ganvoula auflaufen. Foto: firo

Vor dem Zweitliga-Heimspiel des VfL Bochum gegen den FC Erzgebirge Aue schließt VfL-Coach Thomas Reis Veränderungen in der Startformation im Vergleich zum unglücklichen 1:2 bei Eintracht Braunschweig nicht aus. Zwei Neuzugänge drängen sich auf.

Nach der 1:2-Niederlage des VfL Bochum bei Aufsteiger Eintracht Braunschweig am vergangenen Spieltag machten sich zunehmend Spekulationen über personelle Konsequenzen beim Team von Trainer Thomas Reis breit – vor allen Dingen, was die Startelf für das am Sonntag (13.30 Uhr) anstehende Spiel gegen den FC Erzgebirge Aue anbelangt.

Allen voran in der Offensive hat der 47-Jährige zur Zeit die Qual der Wahl – einzig Tom Weilandt, der nach wie vor an einer Fußverletzung laboriert, kommt für einen Einsatz gegen die Veilchen nicht in Frage. Reis entfachte durch ein Statement am Donnerstag gegenüber dem „Kicker“ den Konkurrenzkampf bei den Bochumern. „Jeder hat die Möglichkeit, sich über das Training anzubieten“, erklärte der VfL-Coach. Durchaus denkbar also, dass Offensivkräfte wie Silvère Ganvoula oder Robert Zulj, die bisher in allen vier Spielen der neuen Spielzeit in der Startelf standen, nun Druck von hinten bekommen. 

Novothny könnte Ganvoula verdrängen

Als Anwärter auf die Mittelstürmerposition, die zur Zeit Ganvoula inne hat, wäre Neuzugang Soma Novothny zu nennen – der Anfang September vom Újpest FC verpflichtete Ungar kam zuletzt gegen den VfL Osnabrück und bei Eintracht Braunschweig jeweils für einige Minuten von der Bank. „Soma bringt eine absolut gute Mentalität und eine hohe Laufbereitschaft mit. Er ist sich für keinen Zweikampf zu schade. Auf der anderen Seite hat er gegen Braunschweig auch zwei gute Chancen verstreichen lassen. Trotz allem ist ein Wechsel auf dieser Position sicher möglich. Silvère wird allerdings seine Tore auch wieder machen“, ist Reis sicher, schließt eine Veränderung aber somit nicht aus.

Auch in das zentrale Mittelfeld der Bochumer kommt Bewegung: Der vor gut einem Monat aus Gaziantep geholte Raman Chibsah, bisher noch ohne Einsatz für seinen neuen Klub, ist eine ernsthafte Alternative zum bislang gesetzten Robert Tesche, wohingegen dessen Nebenmann und Kapitän Anthony Losilla weiterhin die Spielgarantie des Trainers erhalten dürfte. Über den Ghanaer Chibsah sagt Reis: „Auch er gibt im Training Gas. Jede Einheit hat ihn bisher weitergebracht. Er kann ein Kandidat für Sonntag sein, wir sind in jedem Fall froh, ihn für den VfL begeistert zu haben. Seine Stärke ist seine Zweikampfführung, die gerade gegen Aue hilfreich sein kann.“ Über genügend Spielerfahrung verfügt der 27-Jährige in jedem Fall: In Italiens Serie A kam er für diverse Vereine 94 Mal zum Einsatz, in der Serie B immerhin 80 Mal.


Autor: Leon Peters

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23.10.2020 - 20:34 - 8einhalbtausendeuro fahrrad

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