Aufgrund einer Quarantäne muss der VfB Homberg im Niederrhein-Pokal gegen den Wuppertaler SV (Mittwoch, 19:00 Uhr) noch immer auf seinen Coach Sunay Acar verzichten. Dieser vertraut seiner Mannschaft und dem Trainerteam jedoch blind. 

Niederrhein-Pokal

VfB Homberg: Wie Acar und Co. dem Wuppertaler SV die Stirn bieten wollen

Philipp Kappenstein
11. Mai 2021, 12:56 Uhr
Foto: firo

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Aufgrund einer Quarantäne muss der VfB Homberg im Niederrhein-Pokal gegen den Wuppertaler SV (Mittwoch, 19:00 Uhr) noch immer auf seinen Coach Sunay Acar verzichten. Dieser vertraut seiner Mannschaft und dem Trainerteam jedoch blind. 

Die Bilanz der laufenden Saison verspricht für die Pokal-Begegnung zwischen dem VfB Homberg und dem Wuppertaler SV ein spannendes Aufeinandertreffen. Während die Gelb-Schwarzen in der Hinrunde knapp mit 2:1 die Nase vorn hatten, konnte sich der WSV im vergangenen April mit selbigem Ergebnis in der Regionalliga West revanchieren. 


In der Nachbetrachtung erinnert sich VfB-Coach Sunay Acar positiv an die Aufeinandertreffen mit der Mannschaft von Björn Mehnert zurück. "Wuppertal ist eine spielstarke Mannschaft, die richtig gepflegten Fußball zelebrieren kann. Hinzu kommt, dass sie in der Rückrunde jetzt viel konstanter sind", erklärt der 42-Jährige im RevierSport-Gespräch. 

Trotzdem sei man sich im Homberger Lager darüber bewusst, "dass wir ihnen an einem richtig guten Tag die Stirn bieten und es ihnen richtig schwer machen können", will Acar im Hinblick auf die Partie auf keinen Fall etwas abschenken. 

Im Pokal gilt "alles oder nichts"

Der VfB hat genauso wie der kommende Kontrahent beide zurückliegenden Liga-Partien verloren. Jedoch haben die Mannschaften im Pokal-Wettbewerb oftmals den Vorteil, den Rucksack der Meisterschaft nicht schultern zu müssen. Aus diesem Grund erwartet der Homberger Coach ein Spiel, in dem beide Mannschaften "alles raushauen" werden. 


"Ich glaube, dass im Pokal die Mentalität 'alles oder nichts' immer eine Rolle spielt. Wenn du gewinnst, bist du weiter. Wenn nicht, ist die Veranstaltung vorbei. Für uns ist das ein attraktiver Wettbewerb, wenn wir am Mittwochabend gegen Wuppertal spielen dürfen", versichert Acar. Natürlich wünsche sich der Coach nicht unbedingt einen Fight über 120 Minuten, jedoch könne man "die Jungs im Fall der Fälle sowieso nicht bremsen".

 "Wir wollen ein Spiel mit hoher Intensität zeigen. Nach dem Auftritt gegen Wiedenbrück (0:3) am Samstag müssen und werden wir ein anderes Gesicht zeigen. So will niemand bei uns ein Spiel verlieren", führt Acar weiter aus. Trotzdem sei auch die Partie gegen den Bonner SC am kommenden Samstag bedeutungsvoll, weil die Meisterschaft in Homberg "immer Vorrang" habe. 

Acar ist auf Live-Stream angewiesen

Aufgrund seiner Quarantäne ist Acar indes dazu gezwungen, das Pokal-Duell vom heimischen Bildschirm via Live-Stream zu verfolgen. "Ich muss bestimmt nicht erwähnen, dass es ein komisches Gefühl ist, wenn man nicht sofort eingreifen kann. Aber meine Co-Trainer vertreten mich in der Hinsicht überragend", holt Acar den Staff mit ins Boot. 


Parallel wird am Mittwochabend noch eine Partie ausgetragen. Zeitgleich mit dem Duell zwischen Homberg und Wuppertal wird auch die Begegnung der Liga-Konkurrenten Rot-Weiß Oberhausen und Rot-Weiss Essen angepfiffen. 

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