Eigentlich war es eine Aktion, die es in der Halle unzählige Male pro Spiel gibt - ein hart geführter Zweikampf an der Bande. Doch beim Halbfinalspiel zwischen Concordia Wiemelhausen und dem FC Altenbochum nahm diese Situation ein unschönes Ende.

Sparkassen Master Bochum

Verletzung trübt die Freude über den Finaleinzug bei Wiemelhausen

Stefan Stobbe
19. Januar 2020, 16:07 Uhr

Foto: Stefan Stobbe

Eigentlich war es eine Aktion, die es in der Halle unzählige Male pro Spiel gibt - ein hart geführter Zweikampf an der Bande. Doch beim Halbfinalspiel zwischen Concordia Wiemelhausen und dem FC Altenbochum nahm diese Situation ein unschönes Ende.

Marco Costanzino prallte mit der Schulter gegen eine der Banden und kugelte sich die linke Schulter aus. Nachdem er einige Minuten auf dem Platz behandelt worden war, wurde er unter dem Applaus der Zuschauer, der Altenbochumer und den Genesungswünschen des Hallensprechers vom Parkett gebracht.


Nachdem er von Sanitätern vor Ort Erstversorgt wurde, war er kurz danach schon auf dem Weg ins Krankenhaus. Den Finaleinzug seiner Concordia im Neunmeterschießen konnte er so nicht mehr in der Halle miterleben. 

Diese Schrecksekunde ließ diesen Erfolg komplett in den Hintergrund treten. "Das Ergebnis ist jetzt egal", sagte Concordias Co-Trainer Daniel Oehlmann. Er vertrat in der Halle den eigentlichen Chef-Trainer Jürgen Heipertz an der Seitenlinie. 

"Tut mir richtig leid"

"Das tut mir richtig leid für Marco, da er ja gerade erst aus einer Verletzung gekommen war und jetzt erst wieder fit war", haderte Oehlmann. "Wir sind in Gedanken jetzt bei Marko. Das ist das Schlimmste, was passieren konnte. Wir nehmen uns immer vor. verletzungsfrei zu bleiben und es hat nicht geklappt", schloss er an. Wie lange Costanzino nun ausfällt, wird sich zeigen. 

Mehr zum Thema

Mannschaften

Rubriken

Kommentieren