3. Liga

KFC-Mittelfeldspieler erneut verletzt

23. März 2019, 13:30 Uhr

Foto: Thorsten Tillmann

Diese Zusammenarbeit hatten sich der KFC Uerdingen und Nerciwan Khalil Mohammad anders vorgestellt. 

Seit dem 1. Juli 2018 steht Mohammad (26) bei den Krefeldern unter Vertrag. Der defensive Mittelfeldspieler kam vom SC Wiedenbrück und wollte in der 3. Liga durchstarten. Doch bislang kam er lediglich zu zwei Einsätzen in der 3. Liga sowie zwei Spielen im Niederrheinpokal für den KFC. Immer wieder warfen den syrisch-stämmigen Mohammad Verletzungen zurück.

Gerade erst hatte sich der ehemalige Aachener Alemanne von einem Faszieneinriss erholt, da hat er schon wieder mit dem Verletzungspech zu kämpfen. "Ich musst nach einer Jochbeinfraktur, die ich nach einem Ellbogenschlag iM Training, erlitten habe, operiert werden. Da ist echt ärgerlich. Ich bin heiß und will raus und Fußball spielen. Doch das Verletzungspech hört nicht auf. Ich weiß aber, dass ich noch stärker zurückkommen werde. Ich bin voller Energie", sagt Mohammad. Drei, vier Wochen wird er wohl ausfallen.

Der Vertrag des bei Borussia Mönchengladbach ausgebildeten Mohammad, der zehn Jahre bei den Fohlen verbrachte,  läuft an der Grotenburg noch bis Sommer 2020. Ob er diesen erfüllt oder nach der Saison einen Verein sucht, wo er mehr Spielpraxis sammeln kann, steht noch nicht fest. "Ich will jetzt einfach nur gesund werden und noch einige Spiele für den KFC absolvieren. Dann werden wir weiter sehen", sagt Mohammad, der noch im Winter Kontakt zum HJK Helsinki nach Finnland hatte, aber in Krefeld blieb.

Uerdingen will in Jena Negativserie beenden

Am Samstag (14 Uhr) will der KFC Uerdingen beim Tabellen-Schlusslicht FC Carl Zeiss Jena endlich seine Negativserie von zehn sieglosen Spielen in Folge beenden. 


"Wir wollen Fußball spielen. Aber, und das ist genauso wichtig, ich will, dass hart gearbeitet wird. Ich weiß, wovon ich da rede. Ich selbst war nicht mit der filigranen Technik eines Franz Beckenbauer gesegnet, musste mir sehr vieles für meine Bundesligakarriere hart erarbeiten. So war und ist das eben in Bochum, wo ich herkomme", sagte Frank Heinemann, KFC-Interimstrainer bis zum Saisonende, unter der Woche. wozi

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