Am frühen Donnerstagnachmittag versammelte der SV Rödinghausen Trainer und Mannschaft in der Kabine. Kapitän Daniel Flottmann hatte schon eine Vorahnung, warum das Team zusammengerufen wurde.

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SV Rödinghausen: Trauer, Tränen und Wut

13. Februar 2020, 16:35 Uhr

Rödinghausens Kapitän Daniel Flottmann ist sehr enttäuscht. Foto: Thorsten Tillmann

Am frühen Donnerstagnachmittag versammelte der SV Rödinghausen Trainer und Mannschaft in der Kabine. Kapitän Daniel Flottmann hatte schon eine Vorahnung, warum das Team zusammengerufen wurde.

"Als alle vor uns standen, da wusste ich, dass diese Leute uns keine gute Nachricht übermitteln werden", sagt der Rödinghauser Kapitän gegenüber RevierSport.

Der 35-jährige Flottmann sollte Recht behalten. In Anwesenheit des Vorstands um Ernst-Wilhelm Vortmeyer, Dr. Andreas Hettich und Geschäftsführer Alexander Müller sowie den Mäzen Horst und Jochen Finkemeier teilten die Verantwortlichen dem Team von Erfolgstrainer Enrico Maaßen mit, dass der SV Rödinghausen, wie schon im vergangenen Jahr, erneut auf den Antrag der Lizenz zur 3. Liga verzichten wird


Klar, für Mannschaft, Trainer- und Betreuerteam eine Schocknachricht. Dafür braucht man nur einen kurzen Blick auf die Tabelle zu werfen. der SV Rödinghausen ist sportlich gesehen das Maß der Dinge der Regionalliga West.

Daniel Flottmann: "Ich kann das alles noch nicht so recht realisieren"

"Für uns alles ist das eine Riesen-Enttäuschung. Trotzdem haben wir die Entscheidung des Vereins zu akzeptieren und respektieren", sagt Maaßen auf RevierSport-Nachfrage. Er ergänzt: "Ich kann der Mannschaft einfach nur ein Kompliment aussprechen, wie sie sich präsentiert. Ansonsten möchte ich zu diesem Thema nichts mehr sagen, weil ich an dieser Stelle auch nicht der richtige Ansprechpartner bin."

Deutlicher wurde da schon Kapitän Flottmann. Er nahm kein Blatt vor dem Mund und sprach das aus, was er in der Kabine beobachtete. "Jeder verarbeitet so eine Nachricht auf seine Art und Weise. Ich habe in der Kabine große Trauer und Enttäuschung sowie Tränen gesehen. Aber auch Wut und Empörung. Ich selbst bin einfach fassungslos und enttäuscht. Ich kann das alles noch nicht so recht realisieren."

Am Samstag steht für den Tabellenführer, dessen Position nichts mehr wert ist, das Auswärtsspiel beim Wuppertaler SV an. Flottmann: "Wir haben bis jetzt in jedem Spiel hundert Prozent gegeben - so wie es sich für einen Sportler gehört, der große Ziele verfolgt. Ich weiß nicht, ob wir am Samstag immer noch hundert Prozent unseres Leistungsvermögens abrufen können." Nachdenkliche, ehrliche Worte.

Mannschaft war immer vom Lizenz-Antrag ausgegangen

Vor allem die Mannschaft war immer davon ausgegangen, dass sie sportlich nur vorlegen muss. Alles andere würde von Vereinsseite geklärt werden. "Diese Frage wird sich nicht stellen, wenn wir weiterhin unsere sportlichen Hausaufgaben so souverän erledigen wie in Essen", war Flottmann noch nach dem 2:0-Sieg in Essen bezüglich der Lizenz-Frage optimistisch. Er sagt heute: "Nichts anderes wurde uns von Vereinsseite gesagt. Immer nur, dass wir sportlich überzeugen sollen und alles andere schon klappen würde." 


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14.02.2020 - 23:03 - ata1907

Anton.
Ich habe mir den Podcast auch angehört und genau dass was Du erwähntest, habe ich mir auch so gedacht.

Martin Herms soll ja wohl den leidenschaftlichen Stehrangbesucher darstellen, dem sein Herz auf der Zunge liegt und der gerne mal verbal draufhaut, wenn's nicht läuft und alles scheiße findet. Kann's zwar, aufgrund der Enttäuschung, irgendwo nachempfinden, aber ist irgendwie auch so 'ne typische Reaktion.
Der Knaller waren aber genau die Punkte, die Du angesprochen hast und insbesondere die Bemerkung dass unser neuer Stürmer der vielversprechende Erolind Krasniqi sein soll. Cool!

Ich steh auf jeden Fall mit Typen auffe West, die gerne trinken, singen, pöbeln, trotzdem 3 Sätze geradeaus sprechen können und das Ganze angenehmerweise realistisch einschätzen.

14.02.2020 - 19:38 - D.Ullmann

Was soll ich dazu sagen? Freude und Trauer liegen manchmal ziemlich eng beieinander. Vor 2 Wochen noch Riesenjubel und anschließend den Gegner verhöhnen und jetzt selbst am Boden zerstört. Da habe ich absolut kein Mitleid mit. Wenn die gegnerischen Fans Hohngesänge anstimmen, o.k. Machen die RWE-Fans auch. Aber als Spieler ist das ein absolutes No Go. Gleiches gilbt auch für die Spieler des VfB Homberg. Am Ende kackt die Ente. Der eine steigt halt nicht auf und der andere wahrscheinlich wieder ab. Finde ich vollkommen o.k.

14.02.2020 - 15:49 - Bierchen

Was in Zwiebelhausen passiert ist ist Beschiß an den eigenen Spielern und Fans, und den anderen Vereinen der Liga und deren Fans.
Hauptbetroffene unterhaußen und Essen!

Ich tendiere eher weniger zum Tippspiel aber nen Hunni auf die Wuppi am Samstag sind wohl gar nicht so schlecht angelegt.

14.02.2020 - 13:51 - soso

Was in Rö bisher gelaufen ist, das ist aller Ehren wert.

So wirtschaften können die tollen Roten gar nicht. Beide leben nur in der
Vergangenheit und können nicht rechnen. Und an die Leistungen kommen
sie auch nicht dran.

Dann laßt das mal den SC Verl machen.

14.02.2020 - 12:22 - Anton Leopold

@Ruhrpottler
Dem habe ich nichts hinzuzufügen. Vielen Dank für den erneut sachlichen und fairen Beitrag.
Auf ein spannendes Spiel!

14.02.2020 - 12:20 - Anton Leopold

@Tribünenhocker
Vielen Dank für den sehr interessanten, verständlichen und informativen Beitrag, dem ich inhaltlich voll zustimmen kann. Ich selbst wohne seit Jahrzehnten außerhalb Essens, bin aber nicht nur Vereinsmitglied bei RWE, sondern habe viele private und berufliche Kontakte in die Stadt. Was Sie sagen trifft auf Essen auch zu.

Es ist richtig, dass der Schiri das Spiel leitet und die Verantwortung trägt. Damit die Sache hier nicht weiter aus dem Ruder läuft: Wenn sich die Rödinghauser Spieler als faire Sportsmänner verhalten hätten anstatt die West zu provozieren und sich mit Häme und Schadenfreude abzgeben - Angelo Langer ist hier hervorzueben - wäre ihnen jetzt das Mitgefühl sicher gewesen. So hat z.B. niemand Nico Buckmaier geschmäht, der sich schwer verletzt hat. Im Gegenteil haben die Fans im Forum gute Besserung gewünscht.

Noch einmal: Wie man in den Wald ruft, so schallt es heraus. Wer sich respektlos zeigt, muss nicht mit Mitgefühl rechnen. Nichts anderes meinte ich.

Und zur Geschichte mit dem Respektbezeugung vor dem Meister: Es hieß vor dreißig Jahren, dass deutsche Untenehmer sich geschmeichelt fühlen sollen, wenn ihre Produkte von Chinesen kopiert würden. Als Inhaber von Leistungsrechten versichere ich Ihnen, auf diese Art der Respektbezeugung keinen Wert zu legen, sondern jeden unbarmherzig mit aller Härte zu verfolgen, der meine lizenzfähigen Rechte durch Kopien und Plagiate verletzt.

14.02.2020 - 12:15 - Ruhrpottler

Ich als RWO-Anhänger kann Anton Leopold nur zustimmen. Auch, was das Auftreten des SVR in Essen betrifft. Eine Mannschaft, die (jedenfalls noch zum Zeitpunkt des Spiels in Essen) den Anspruch hat, Meister zu werden, aufzusteigen und die Liga zu "beherrschen", sollte es nicht nötig haben, auf Zeitspiel zu gehen oder bei jeder Gelegenheit den sterbenden Schwan in Vollendung aufzuführen.
Man hatte ja teilweise Angst, dass es in Essen nicht genug Rettungswagen gibt, um die sterbenden Rödinghausener in die Notaufnahmen zu schaffen.
Der RWE hatte den SVR eigentlich eine gute Stunde komplett im Griff und die Rödis wussten sich spielerisch nicht aus dieser Lage zu befreien, die waren einfach überfordert. Da hatte ich schon das Gefühl, dass die nicht so sicher Meister werden. Gegen uns hatten die auch schon 0:1 verloren und waren nicht dieses Spitzenteam, von dem so viele Fachleute immer geredet haben. In Essen hat man es auch wieder gesehen - spielt man schnell und hängt denen in den Hacken, wissen die nicht wirklich weiter. Eigentlich hätten die beim RWE kein Tor erzielen dürfen, dafür aber 6 kriegen müssen.

Das später in der Kabine präsentierte "Auftreten" war absolut unter aller Sau. Keiner hätte was gesagt, wenn die sich selber mit ihrem eigenen Vereinslied gefeiert hätten (haben die überhaupt eines ? Wenn, dann wahrscheinlich "Ich hab 'ne Zwiebel auf'm Kopp...").
Aufgrund dieses Auftretens empfinde ich JETZT, nach dem Rückzug vom Lizenzantrag, einfach nur Genugtuung und Schadenfreude. Jetzt sollte jede Mannschaft nach einem Spiel gegen den SVR - egal, ob gewonnen oder verloren) singen : "Dritte Liga, Rödis wieder nicht dabei !"
Da ist mir der SC Verl schon lieber - allerdings bin ich mir bei denen nicht so sicher, dass die rechtzeitig zur Relegation antreten können, da ja alle 3 Wochen bei denen die Spiele abgesagt werden.
Ich hoffe jedenfalls auf ein spannendes Derby zwischen RWO und RWE. Hoffentlich bleibt alles fair und friedlich - auf und neben dem Platz.
Möge der Bessere gewinnen und den Verlern an den Waden hängen, damit die ins Strauchel geraten.

14.02.2020 - 12:04 - Tribünenhocker

@Du schöner RWE, kein normal denkender im Umfeld von RWO hat Angst davor, dass RWE der Liga einteilen könnte. Es wird eine logische Konsequenz sein und ist längst überfällig. Das Potenzial, sollte es endlich sinnvoll genutzt werden, ist wesentlich größer als zB in Oberhausen. Das Ruhrgebiet ist was Sponsoren im Fußball anbelangt zZt durch zwei Vereine fast komplett ausgeschöpft. Als Fans bleiben augenblicklich die übrig, die einen größen Lokalpatriotismus in sich tragen. Hier sind die Zahlen seit langem unverändert, je nach Euphorie schaffen es die Vereine, zwischen einem und zwei Prozent der Bevölkerung ins Stadion zu locken. Auch für den VfL kann es schwierig werden und vor allem auch für den MSV, hat er ggf in dieser Saison die letzte Chance für lange Zeit, den Sprung in die zweite Liga zu vollziehen. Ein Stück vom Kuchen zu ergattern wird immer schwerer und da sehe ich den vorne, der in den eigenen Stadtgrenze das größte Sponsorenpotential besitzt. Das ist objektiv betrachtet Essen, auch wenn die letzten 20 Jahre komplett verschenkt wurden. Teilweise durch schlechtes wirtschaften, die falschen handelnden Personen und damit verbunden ein geringes Vertrauen und Interesse von Sponsoren. Auch die Prioritätensetzung war falsch, das Verhältnis Wasserkopf zum Spielbetrieb stimmte oft nicht. Jetzt geht RWE den richtigen Weg, etwas Risiko zur Vorfinanzierung, seriös arbeiten und ein schwieriges aber nicht unmögliches Ziel setzen zum sportlichen Erfolg. RWE muss hoch, um auch RWO die Möglichkeit zu ebnen, selbst irgendwann den Weg nach oben zu gehen. Finanzielle Risiken sind bei uns nicht realisierbar, da selbst dann, wenn ein möglicher Aufstieg realisiert werden könnte, sich kein Selbstläufer in der Akquise von Sponsoren einstellen würde. Für uns ist der Markt diesbezüglich erschöpft und somit könnten auch dann keine Vorfinanzierungen beglichen werden. Diesbezüglich müssen wir realistisch bleiben, die dritte Liga an sich ist für RWO bereits ein imenses finanzielles Risiko an sich. Hieran arbeiten wir in Oberhausen akribisch und da ist jeder Euro wichtig und jede finanzielle Zusage für die kommende Saison. Somit ist natürlich eine baldige Verabschiedung eines potenziellen Aufstiegsaspiranten gewichtiger als 5.000 mitgereiste Fans für ein Spiel. Und @Anton, für die Einhaltung von Regeln ist der Schiedsrichter verantwortlich, das gilt auch für das Zeitspiel. Und deshalb sehe ich hier weniger die Spieler als den Schiri in der Verantwortung.

14.02.2020 - 11:48 - Außenverteidiger

Cronberger: Ist Gerechtigkeit nicht, wenn die Regeln für alle gleich und planbar sind?

14.02.2020 - 10:46 - Du schöner RWE

@Anton, absolut Hammer Deine ZUsammenfassung. Und Du kannst den RWO-Neidern immer und immer wieder sachlich die Dinge darlegen, sie werden es immer und immer wieder verdrehen. Die Angst, dass wir der LIga enteilen, ist so bedrohlich für die Konkurrenz, so dass jede sachliche Diskussion unmöglich ist. Und ich weiß es ganz genau, die sogenannten Underdogs bezahlen ordentlich, sonst könnten sie nicht so einen qualtitativ guten Kader vorhalten. Der Aufstieg in die 3. Liga jedoch, ist m. E. ein Kraftakt, der nicht zu stemmen wäre. Daher würden sie spätestens in der Relegation den Kürzeren ziehen, dafür nehmen sie gerne in Kauf die Lizensierung zu beantragen, um ggf. uns den Aufstieg zu verbaseln.

14.02.2020 - 10:44 - Cronenberger

Mimimimi!
Was soll eigentlich das Gejammer hier von einigen von wegen Wettbewerbsverzerrung?
Wo soll die denn sein????
Im Gegenteil, was Besseres konnte RWEund RWO doch garnicht passieren!!!!
Ihr habt euer Spiel verloren!
Ja und? Was hat sich denn dadurch geändert?
Nichts!
Wenn Rödinghausen jetzt nicht mehr mit 100%-Volldampf spielt, umso besser für euch, denn, egal wo die am Ende vor euch stehen:
RWE muß mindestens 3. werden, sollte Verl auch keine Lizenz beantragen.
Denn es würde ja nur der in die Aufstiegsrunde kommen, der die Lizenz beantragt hat!
Das!!!! ist Wettbewerbsverzerrung, wenn unter Umständen 1-3 Vereine, RWO auch mal angenommen, verzichtet, kommt sogar der Vierte in die Auswahl!
Wo liegt denn dann da noch die Gerechtigkeit?
Umso einfacher wird es doch für euch.
Wenn allerdings Verl ernst macht und die Lizenz beantragt, und seine Nachholspiele gewinnt, wäre selbst Rödinghausen sogar im Hintertreffen gewesen!
Also, alle mal schön die Füße stillhalten!

Besonders, wenn man eventuell hinterher sogar als 3. (!) oder 4. (nopch um den Aufstieg mitspielen darf!

14.02.2020 - 10:06 - Frankiboy51

Ich habe am Samstag - 19.10. 2019 um 15:55 Uhr ganz genau darauf geachtet. In unserer Gäste - Umkleidekabine war es Mucksmäuschen still. Da hat keiner den Ghettoblaster oder Kaßettenrekorder angeworfen und dabei gesungen: " Wer ist die Macht am Niederrhein - Nur der SVR "
Es gab auch keine Nachspielzeit über die üblichen neunzig Minuten hinaus. Woran lag das wohl ? Bestimmt nicht, weil es beim Underdog so schön war.

14.02.2020 - 09:56 - Anton Leopold

@Tribünenhocker
Zeitspiel ist nicht nur nicht legitim, sondern nicht legal. Es ist eine Regelwidrigkeit. Sie argumentieren letztlich damit, dass das allseits bekannte Vollzugsdefizit sowohl Legalität als auch Legitimität schafft. Das ist nicht nur fragwürdig, sondern gefährlich. Sie argumentieren letztlich, dass die Regelübertretung auf Cleverness deuten lässt und - so verstehe ich die Analogie zur Zeit - eine legale und legitime Strategie ist. Nicht zu erkennen, dass Regelwerke während des Spiels nicht verhandelbar sind, weil sie ansonsten überflüssig wären, lässt sehr tief blicken.

Welche Fans, Experten und Medien RWE als unschlagbaren Topfavoriten bezeichnet haben, legen Sie nicht dar - auch hier werden Sie wohl wieder löschen müssen. Der Verein hat vor der Saison "oben mitspielen" als Ziel ausgegeben. Das habe ich als Vereinsmitglied nicht nur akzeptiert, sondern für realistisch und vernünftig gehalten, wie fast alle Vereinsmitglieder auch. Die Pressekonferenzen mit Christian Titz sind an Realismus kaum zu überbieten. Höflich ausgedrückt leiden Sie an einer Fehlwahrnehmung. Woher die kommt, können Sie sich selbst beantworten, wenn Sie einmal ehrlich zu sich selbst wären.

Das Spiel der Funke-Medien mit dem Ziel, Klicks zu generieren, ist bekannt. Vor dem Spiel hat eine Mehrzahl der von Ihnen genannten Personengruppen Rödinghausen in der klaren Favoritenstellung gesehen, nicht RWE. Das kann man überall nachlesen. Mit anderen Worten: Sie benutzen die aus den Medien bekannte Technik, anderen Menschen Worte in den Mund zu legen, die gar nicht ausgesprochen wurden und echauffieren sich dann über diese Worte, also über den selbst gebauten Strohmann. Das ist sehr durchschaubar und zeugt weder von Geist noch Raffinesse. Es lässt erneut tief blicken in die Gefühls- und Gedankenwelt eines Oberhauseners.

Das Spiel in Essen haben Sie nicht gesehen, sonst würden Sie nicht schreiben, was Sie geschrieben haben. RWE hat von der 20. bis zur 70. Minute den Gegner dominiert. Rödinghausen kam gar nicht an den Ball. Dorow, Endres und Wirtz haben erneut die allerbesten und wunderbar herausgespielten Torchancen ausgelassen - darin liegt der Grund der Niederlage und nicht im Spielerischen. Nach der 70. Minute verloren die Essener den Glauben an die eigene Stärke. Das kann man der Mannschaft vorwerfen, das hat Titz ihr vorgeworfen. Wer jemals selbst gespielt hat, versteht, was in den Köpfen der Spieler los war. Es lässt ebenfalls tief in die Gedanken- und Gefühlswelt blicken, wenn jemand Spielberichte aus den Funke-Medien ernst nimmt, die weder detailliert noch in analytischer Hinsicht aufschlussreich sind.

Sie drücken sich zwar eleganter aus als Kleeblattsammler 1904 und die anderen Oberhausener hier (ausgenommen RWO-Oldie und Ruhrpottler), inhaltlich haben Sie aber nur dieselben Narrative und Strohmänner zu bieten. Es sind Märchen, sonst nichts.

Den Vogel abgeschossen hat in dieser Hinsicht Funke-Mitarbeiter Martin Herms im vorletzten Podcast, der
- genau wie Sie Behauptungen zu den Etats aufstellte und im selben Satz einräumte, er kenne die Etats nicht
- der Meinung war, der neue RWE-Stürmer hieße Erolind Krasniqi
- der Meinung war, ein Trainer, der drei Transferperioden braucht, um in aller Ruhe eine Mannschaft aufzubauen, sei ungeeignet.

Ja was denn jetzt? Die Unruhe und mangelnde Kontinuität wird gerügt, ein zielgerichteter, strukturierter Aufbau aber auch?

Wir sind hier viel gewöhnt. Man muss aber nicht jede Unwahrheit unwidersprochen stehen lassen.

14.02.2020 - 09:05 - Tribünenhocker

@Anton Leopold, Hochmut weil sie in der Kabine gesungen haben? Oder gar unsportlich weil sie evtl länger auf dem Boden lagen? Naja, ich weiß nicht. Das Singen würde ich eher als Anerkennung betrachten, hier sieht man deutlich, welch ein Stellenwert ein Sieg in Essen für fast alle hat. Wären sie doch lt Fans, Experten und Medien, der unschlagbare Topfavorit alle anderen des Aufstiegs nicht würdig. Und zur Unsportlichkeit des Zeitschindens, dieses ist wie die Zeit relativ. Ein subjektives Empfinden. Wenn es um viel geht, ist es mitunter für Fans der führenden Mannschaft ein cleveres, notwendiges Verhalten, für den Zurückliegenden eher unsportlich. Diese sg Unsportlichkeit konnte es nur geben, weil RWE nicht in der Lage war, den Gegner zu dominieren, zu leicht war es für Rödinghausen, den Spielfluss zu unterbrechen und das Spiel zu verschleppen. Und zu den Zahlen, kann ich leider keine PN übermitteln und werde meinen vorherigen Kommentar löschen. Nur soviel, Sponsoren sind gut verzahnt, oftmals auch vereinsübergreifend.

14.02.2020 - 08:59 - Du schöner RWE

Sehr gute Antwort, Anton. Wir hatten in der Tat in unserem Unternehmen mehrere Spieler eines Vereins mit Arbeitsverträgen ausgestattet, als Sponsors dieses Vereins. Sie waren so gut wie nie anwesend und hatten dabei gut dotierte Arbeitsverträge. So läuft es halt auch im Sponsoring. Und dann verkauft man sich als Underdog, so eine Scheinheiligkeit.

14.02.2020 - 07:41 - asaph

Als erfolgshungriger Spieler sollte man sich auch überlegen, ob man zu einem Dorfverein geht, der meistens von einem einheimischen Unternehmen gesponsert wird oder zu einem Club mit Tradition und großem Netzwerk wie z.B. RWE, S04 oder VFL...

14.02.2020 - 06:42 - Anton Leopold

@Tribünenhocker
Ich finde Kommentare und die sie abgebenden Menschen suspekt, die von einem Standpunkt moralischer Selbsterhöhung aus argumentieren. Wozu das führt wissen wir ja.

Zur Information: Wann Menschen Mitgefühl zeigen und wann nicht, wurde hinlänglich erforscht. Menschen zeigen wenig Mitgefühl, wenn sich der Gestürzte zuvor überheblich benommen hat und zurechenbare Kausalbeiträge zur eigenen Misere gesetzt hat. Unsere Vorfahren, die vor 250 Jahren überwiegend Analphabeten waren, erlernten einen Teil ihrer Bildung durch Sprichworte. Hochmut kommt vor dem Fall ist ein solches. Fakt ist, um einmal Ihre Einleitungsfloskel zu übernehmen, dass sich die Mannschaft des SVR in Essen unsportlich benommen hat und zwar sowohl auf als auch abseits des Feldes. Mitgefühl hat sie hier nicht zu erwarten. Dazu, was man zu erwarten hat, wenn man in Rödinghausen unterschreibt, habe ich mich in meinem Kommentar weiter unten ausgelassen. Es gibt nun einmal keine Rose ohne Dornen und wer mit Blick auf eine Kuhweide unterschreibt, sollte bedenken, dass Worte Schall und Rauch sind. Wer sich als Spielzeug eines Dorfkönigs hat benutzen lassen, traf seine Entscheidung gegen Sport zugunsten von Unterhaltung und muss nun damit leben, um die sportlichen Früchte seiner Arbeit gebracht zu werden. Das dazu. Jetzt könnte man natürlich sagen, wir Fans sollten souveräner reagieren. Warum, frage ich? Wie man in den Wald ruft, so schallt es heraus - die Alten hatten oft recht. Sei freundlich zu den Menschen, denen du beim Aufstieg begegnest, denn du triffst sie beim Abstieg wieder.

Diese Spekulationen, wer wo wie viel Gehalt vom Verein erhält, sind hier so omnipräsent wie nervig. Der Hinweis auf angeblich 70 % Halbprofis der Spieler wäre glaubhaft, wenn er zu belegen wäre. Beim FC Homberg und Bergisch Gladbach glaube ich das auch. Aber beim SVR werden die Spieler nicht für einen Sack Kartoffeln gespielt haben. Wenn der über 30-jährige Simon Engelmann bereits perspektivisch die Fühler in die Arbeitswelt ausstreckt, liegt das an seinem Berater, der bekannt dafür ist, auf die Karriere nach der Karriere zu achten. Was er da wirklich leistet, dürfte man nur erfahren, wenn man ihn zur Arbeit begleiten. Schaut man sich die Vita der Spieler des SVR an, ahnt man, wie weit die Schatulle des Küchenonkels unter dem Stichwort Sponsoring geöffnet wird. Hajo Sommers hat es vermutlich richtig erfasst: Der Küchenonkel ist als Geschäftsmann klug genug, um nicht das ganze Haus zu verwetten.

Ob sich diese Spieler jetzt sportlich fair zeigen werden, bleibt abzuwarten. Der Vergleich mit dem befreit aufspielenden RWO geht fehl. Auch wenn der Zuschauerzuspruch zwischen 1.800 und 2.500 liegt, ist RWO im Bewusstsein der Oberhausener verankert. Rödinghausen war ein Dorf, ist ein Dorf, bleibt ein Dorf. Es gibt dort keinen Druck aus einer Fangemeinschaft, keine Verbundenheit zwischen Spieler und Fans, die man mit einem Ruhrgebietsverein vergleichen kann. So wie sich Angelo Langer bei uns präsentiert hat, gehe ich nicht vom Verhalten eines fairen Sportsmannes aus.

Danke für den Hinweis auf Verl. Ohne Ihre Hilfe wären wir darauf nicht gekommen.
P.S.: Woher wollen Sie wissen, dass Drüppel 3.000 € mehr verdient als in Oberhausen? Hat er Ihnen den Vertrag gezeigt?

14.02.2020 - 05:49 - Frömberg6

Das Ganze ist schon sehr traurig. Die Regionalliga ist und bleibt ein fragiles Konstrukt. Eine Liga, wo Vollprofis auf Feierabendfussballer treffen. Wie soll das funktionieren?
Ob der RWE das jetzt nutzen kann? Ich denke nicht ....

13.02.2020 - 22:54 - Außenverteidiger

Wer hat denn Halbprofitum von den Beteiligten? Habe ich was verpasst?

13.02.2020 - 22:36 - Tribünenhocker

Ich finde die meisten Kommentare äußerst suspekt. Angefangen von Schadenfreude und Hochmut kommt vor dem Fall, bis hin zur wirtschaftlichen Realität und vor allem die angebliche Wettbewerbsverzerrung. Fakt ist doch, es wurde einer Mannschaft mitgeteilt, dass ihr Erfolg nicht mit einem Aufstieg belohnt werden kann und zwangsläufig wird das zum nächsten Spiel nicht zu 100% verdaut sein. Aber nach dem kommenden Spiel wird es darum gehen, sich bestmöglich zu verkaufen, weil genau das zum Halbprofitum dazu gehört. Ein nicht realisierbarer Aufstieg heißt für viele Spieler und den Trainer noch lange nicht, in der nächsten Saison nicht trotzdem in der dritten Liga auflaufen zu können. Und daran wird der Kader weiter arbeiten. Nachdem RWO vor einigen Jahren auf den Lizenzantrag verzichtet hat, spielte die Mannschaft eine hervorragende Rückrunde, sie konnten befreit aufspielen. Letztlich ist zur Zeit eh der SC Verl das Maß aller Dinge und der einzige Verein, der jetzt noch den Aufstieg in den eigenen Händen hält. Es gilt für die beiden Verfolger die eigenen Hausaufgaben zu erledigen und abzuwarten, ob noch ein Türchen aufgeht.

13.02.2020 - 22:24 - derdereuchversteht07

13.02.2020 - 22:09 - wb.
Definitiv. Wenn wir die Ananas nicht wollen müssen wir alles gewinnen. Aber, wenn man keine Träume mehr hat sollte man im Keller schlafen. Oder so ähnlich.

13.02.2020 - 22:09 - wb.

@derdereuchversteht07:
stimme dir zu in der bewertung der jetzigen lage. ohne aber
viel zu rechnen muss man sagen, dass wir uns absolut nichts
mehr leisten können.
was die wettbewerbsverzerrung angeht,bin ich unentschieden.,
rödinghausen betreffend muss man abwarten wie weiter
gespielt wird.
was aber die rlwest im ganzen angeht kann man
wohl jetzt schon von einer skandalösen saison sprechen.
das erinnert mich alles an seria c in italien. eine insolvenz,
merkwürdige spielabsagen, merkwürdige terminierungen
bei sog. risikospielen, verlegte spiele wegen tv-übertragung,
die nicht stattfand. vereine die nur einen teil der spiele zu hause
machen können. für andere spiele fehlt die organisation.
(nicht abschliessend).und wer weiss was noch kommt. bis dahin.

13.02.2020 - 21:49 - Anton Leopold

13.02.2020 - 21:39 - Bacardicola
Bin mal gespannt, welche Platte jetzt nachm Spiel in Wuppertal inner Kabine aufgelegt wird^^ :D

Mögliche Unterhaltungsmusik für die Kabine:
- I'm a loser baby (So why don't you kill me) von Beck
- Beim ersten Mal, da tut's noch weh (Ilse Werner)
- I've got a royal flush in my hand but everyone was gone (Tom Mega)
- Nice guys finish last (Green Day)
- Ich weiß nicht zu wem ich gehöre (Marlene Dietrich)
- Like a rolling stone (Bob Dylan)

13.02.2020 - 21:39 - Bacardicola

Bin mal gespannt, welche Platte jetzt nachm Spiel in Wuppertal inner Kabine aufgelegt wird^^ :D

13.02.2020 - 21:25 - Vok

... und Wattenscheid musste Aufgeben....Was für eine Schande.

13.02.2020 - 21:00 - Labernich

So nah liegt Schadefreude mit schmäh gesengen in des Gegners Kabine und Trauer bei einander! Wie sacht man "Hochmut kommt vor dem Fall"

13.02.2020 - 20:54 - Anton Leopold

Ich stimme Außenverteidiger in der causa Profifußball versus Fußballromantik zu. Vor allem hat er mit einer Aussage vollkommen recht: Wer in Rödinghausen unterschreibt, weiß worauf er sich einlässt. Ich verweise auf den gerade einmal 6 Monate alten Artikel auf jawattdenn.de, welchen Sven Meyering dort vor dem Spiel SVR-RWE für uns geschrieben hat. Man möchte in Rödinghausen im Ledersessel auf der Tribüne sitzen, sich von gesunden Mädchen in devoten Schürzen mit Schnittchen bedienen lassen und einer gut bezahlten Mannschaft beim Demütigen des Gegners zuschauen. Auswärtsfans erhalten keine Tribünenkarten, es sei denn sie tricksen. Auf sie kann man genüßlich herabsehen, wenn sie auf der Gegengeraden das Spiel nicht sehen können und sich über die armen Proleten amüsieren oder heimlich ins Fäustchen lachen.
Dritte Liga? Das hieße, so der ortskundige Meyering, das Wagnis einzugehen, sich die Ledersessel von Hansa Rostock zerschlitzen zu lassen - ich hätte da eher an Braunschweig gedacht.
Jeder, wirklich jeder, der da unterschreibt, sei es Flottmann, Bakszat, Langer, Heimann, Pfanne oder Engelmann wusste beim Anblick der friedlich grasenden Kühe, wo er da unterschrieben hat. Jeder wie JJJ.
Es gibt eben - und das müssen Jünter, Jotz und Jürjen als Wuppertaler von Geburt an wissen - keine Rose ohne Dornen. Das üppige Gehalt, die himmlische Ruhe, das fehlende Stalking von einWozi oder ähnlichen Wiedergänger von Egon Erwin Kisch, das alles gibt es eben nicht ohne Gegenleistung - und die besteht im Verzicht auf die sportliche Perspektive. Alles andere ist naiv.
Und mal davon abgesehen: Muss nicht jeder von uns genau solche Entscheidungen treffen? Wer ein drittes oder viertes Kind in die Welt setzt, tauscht Ruhe, Urlaub gegen Action und Emotionen - alles dabei. Wer im Großunternehmen anheuert, weiß, dass er spätestens mit 50 gefeuert wird. Wer sich selbstständig macht, weiß, dass das Geld in die Firma fließt und man das der Familie erklären muss, während der Angestellte von gegenüber mit dem Dienstwagen in den Urlaub fährt.

P.S. Ich schaue gerade auf das Zeitungsfoto mit der Mannschaft, mit der ich Mitte der 90er aufgestiegen bin. Alles super Jungs.

13.02.2020 - 20:34 - Außenverteidiger

Jjj:Komplett falsch. Wir reden über eine GmbH. Die Kapitalgesellschaft unterliegt anderen Gesetzen als ein Verein. Ein Verein muss im Rahmen der Regeln dynamisch wachsen. Eine GmbH nicht. Dort sind die Spieler angestellt. Du gibst selber zu, den Fußballsachverstand zu vermischen. Redest über Jugend uns Amateurfußball. Selbst da besteht ein Unterschied zwischen Minijobbern und reinen Hobbyspielern. Denke damit wirst du auch die unterschiedlichen Mentalitäten nicht kennen oder erkennen?
Fakt ist, der Profisport ist eine ganz andere Welt. Weil wir ein extremes Bildungs und Aufklärungsdefizit haben, sollten wir die Ansprüche nicht zum Teufel jagen. Geht schon los, dass wir in einem Wirtschaftsystem leben und keiner das Fach Wirtschaft von klein auf belegt. Darunter fällt das Arbeitsrecht, Geldsystem und Umgang mit diesem usw...

Anton hat zurecht von Arbeitsverweigerung geschrieben.

Umgekehrt auf welche Paragraphen beruft ihr euch für schlechte Arbeitsleistung? Kann ich mich aufklären lassen? Muss doch irgendwo stehen... Sollte ich falsch liegen.

Jjj? Selbst beim Thema Doping liegst du falsch. Doping im Leistungssport ist allgegenwärtig und der Radsport steht im Scheinwerferlicht für die Dummen. Schau dir den Fuentes Prozess genauer an. Seine Kunden waren Leistungssportler und die Beweise über die Fußballer wurden vernichtet. Hmmmmm.....

13.02.2020 - 20:15 - Jünther, Jötz und Jürgen

Aussenverteidiger
Wollen wir mal sachlich werden!!!!! Da bist du ja beim Fußball genau richtig. Warum pilgern Woche für Woche tausende Fußballfans in die Stadien? Warum schauen Woche für Woche Millionen Menschen die Spiele live im TV und sitzen nicht in der Volkshochschule. Genau, weil es um Emotionen geht.
Heute solle die Fans das alles mal unter den Gesetzmäßigkeiten der freien Marktwirtschaft betrachten. So als Mensch, als Bürger,, verstehe. Da gibt es einen Sponsor, der setzt sein Sponsoring schön von den Steuern ab und schrumpft damit seine Gewinne. Finanziert damit einen guten Trainer und Spieler, der Verein könnte aufsteigen. Da fällt dem Verein am 25.Spieltag plötzlich ein -hupps, das wollen wir nicht , ist vielleicht doch zu teuer. Ich lach´ mich schlapp. Realsatiere. Für mich ist das Beschiss an Trainer, Spieler und Fans -wie im Radsport das Doping.
Ich habe keine Probleme damit, wenn Rödinghausen vom 1.Spieltag gesagt hätte - Aufstieg nein danke -so aber nicht. Aber vermutlich hätten sich dann einige Spieler anders entschieden. Vielleicht.

13.02.2020 - 19:52 - derdereuchversteht07

13.02.2020 - 16:44 - RWE-Senior (So erklärt der SV Rödinghausen den Drittliga-Verzicht)
Erst mal danke für deine Aufklärungsarbeit! Jetzt sieht man zumindest etwas klarer.

Um es mal auf den Punkt zu bringen, ich kann die Euphorie von einigen hier (Kommentare zu allen Rödi. Berichten) nicht ganz teilen. Wenn man sich den Punktestand und die Anzahl der Spiele anschaut ist der größte Konkurrent noch da. Und der steht auf dem zweiten Tabellenplatz. Der Zweitgrößte Konkurrent ist Rödi. Ok der ist jetzt weg. Verl hat zumindest ein schweres Spiel weniger wie unser RWE. Denn Rödi. wird Verl am letzten Spieltag gewinnen lassen. Wenn Verl sein Nachholspiel (im Vergleich zum RWE) gewinnt sind die acht Punkte vor uns. Und dann kommt das Torverhältnis auch noch dazu. Also wären es dann neun Punkte. Verl spielt als nächstes gegen Schlacke zwei und dann gegen Düssel zwei. Also ich kann nicht erkennen das sich unsere Situation wirklich verbessert hat. Wir müssen erst mal davon aus gehen das Verl die Lizenz beantragt. Wenn wir uns noch eine kleine Chance ausrechnen, müssen wir alle Spiele (auch in Verl) gewinnen. Möchte kein gute Laune Killer sein, aber so sieht die Tabelle nun mal aus. Ich bin natürlich Sonntag im Stadion und denke trotzdem aussichtslos ist noch lange nicht unmöglich.

13.02.2020 - 19:10 - Jünther, Jötz und Jürgen
Wettbewerbsverzerrung - schlimmer als bei jeder Zweitvertretung. Dass, was bei Vertragsunterzeichnung versprochen wurde, ist am 13.02. 2020, also am 25. Spieltag gebrochen worden. Hier wird der Wettbewerb mit Füßen getreten.

Genau so sieht es aus. Eigentlich müssten alle Spiele von Rödi. annulliert werden. Aber ich denke mal das es dafür keine Regularien gibt. Na ja, wen interessiert schon die Regio. Das ist Wettbewerbsverzerrung in Vollendung bzw. auf dem höchst möglichen Niveau.

13.02.2020 - 19:44 - Du schöner RWE

Es ist wirklich eine absolute Unverschämtheit. Die Regioanlliga West ist eine Zumutung, die ihres gleichen sucht.

13.02.2020 - 19:37 - Kraftwerk

Ich verspüre einen leichten Hauch von Schadenfreude. Für die Spieler tut es mir sportlich gesehen schon leid. Die spielen konstant einen erfolgreichen Fußball und werden dafür höchstwahrscheinlich nicht belohnt. Dann muss RWE eben aufsteigen, nachdem sie RWO am WE zerlegt haben *grins*

13.02.2020 - 19:30 - wb.

wie naiv ist das denn?da machen vertragsspieler auch mal
ganz normale erfahrungen von wirtschaftlicher realität.
unternehmerische entscheidung heisst das.

13.02.2020 - 19:30 - MK84

Ooooh RWEeeeeeee

13.02.2020 - 19:10 - Jünther, Jötz und Jürgen

Manche schreiben einen Stuss. Die dürfen auch hier nur etwas kommentieren, weil es keine Sport-Verstand-Prüfung gibt. Wenn es eine solche geben würde, z.B. ob man selbst einmal Vereinsfußball gespielt hat, selbst einmal um den Aufstieg oder einen Titel gespielt hat, eine Mannschaft trainiert hat ( wenn auch nur im Jugendbereich ) , wer einmal einem Motivationsseminar von führenden Persönlichkeiten begewohnt hat, kann nur über eine solche Entscheidung tief enttäuscht und verbittert sein.
Ob Rödinghausen erster und fünfter wird, wen kümmert es. Wettberwerbsverzerrung - schlimmer als bei jeder Zweitvertretung. Dass, was bei Vertragsunterzeichnung versprochen wurde, ist am 13.02. 2020, also am 25. Spieltag gebrochen worden.
Hier wird dewr Wettbewerb mit Füßen getreten.

13.02.2020 - 18:54 - Außenverteidiger

Wollen wir nach den Emotionen mal sachlich werden. Sprich vom Menschen zum Staatsbürger.
Letztendlich gibt's zwei Lager. Wer Fußball als Geschäft betrachtet, der wird traurig sein.
Sieht man Fußball gesellschaftlich mit seinen demokratischen Werkzeugen(Verein), ist es ein guter Tag. Fußball wird beworben, für ein Erlebnis und Zusammentreffen verschiedener Klassen zu sorgen. Je mehr Menschen im Stadion vor Ort zusammen kommen, desto besser.

Jeder muss wissen auf welcher Seite er steht. Für die Spieler sollte sich bei der richtigen Ausbildung nichts ändern.
1. Sieht jeder die Infrastruktur
2. Unterschreibt er einen Arbeitsvertrag
3. Will er sein Gehalt maximieren.

Alles gut.

13.02.2020 - 18:46 - Brückenschänke

"Jeder verarbeitet so eine Nachricht auf seine Art und Weise. Ich habe in der Kabine große Trauer und Enttäuschung sowie Tränen gesehen..."
So ist das eben in der Kabine. Man sollte sich an den absolut unsportlichen und charakterlosen Auftritt der Mannschaft in Essen erinnern.
Eine Schauspieleinlage nach der anderen während des Spiels. Provokationen ohne Ende. Mit Glück gewonnen und in der Kabine hämisch singen.
Habe mit keinem dieser Spieler auch nur einen Hauch Mitleid.

13.02.2020 - 18:45 - Kraftwerk

Welch Motivation für das Team im Aufstiegskampf

13.02.2020 - 18:43 - Jack D.

In voller Lautstärke

13.02.2020 - 18:40 - Außenverteidiger

Wurde in der Kabine auch Adiole gespielt?

13.02.2020 - 18:22 - Jack D.

D. Flottmann: ....... unsere (un)sportlichen Hausaufgaben so souverän erledigen wie in Essen. ADIOLE

13.02.2020 - 18:16 - rwe-wackerle

Diese ganze Saison ist eine Farce !!!
Wettbewerbsverzerrung von rödinghausen und auch von Verl mit fragwürdigen spielabsagen . Dazu der 3 Punkte Abzug für RWE ach dem Rückzug von Wattenscheid!!! Und dann kommt es am letzten Spieltag zur Begegnung VERL - RÖDINGHAUSEN . Dürfte wohl klar sein wie das ausgeht !!! NUR DER RWE !!!

13.02.2020 - 18:02 - Anton Leopold

"Ich weiß nicht, ob wir am Samstag immer noch hundert Prozent unseres Leistungsvermögens abrufen können."
Das sollen nachdenkliche, ehrliche Worte sein? Das ist unsportlich, sonst nichts. An solchen Aussagen wird man in Zeiten des Internets auch Jahre später noch festgehalten.