Mit 3:1 (3:0) festigte der SV Straelen im Derby gegen den 1. FC Kleve die Tabellenführung in der Oberliga Niederrhein. Für Trainerin Inka Grings war es der Abschluss eines perfekten Wochenendes.

Oberliga Niederrhein

Straelen marschiert weiter durch die Liga

Julian Preuß
13. Oktober 2019, 17:56 Uhr

Foto: Tillmann

Mit 3:1 (3:0) festigte der SV Straelen im Derby gegen den 1. FC Kleve die Tabellenführung in der Oberliga Niederrhein. Für Trainerin Inka Grings war es der Abschluss eines perfekten Wochenendes.

Die 750 Fans im Stadion an der Römerstraße feierten die Trainerin nach Abpfiff mit lauten Sprechchören. Es gab auch Gründe, Inka Grings nach dem zehnten Sieg im elften Ligaspiel hochleben zu lassen. Vor dem Derby gegen den 1. FC Kleve wurde sie als Mitglied der Gründungself der Hall of Fame im deutschen Fußball in Dortmund ausgezeichnet. Anschließend traf sie beim Torwandschießen des Aktuellen Sportstudios im ZDF gleich fünfmal. 


Auf dem Platz stellten dann Meguru Odagaki (9.), Torjäger Shun Terada (18.) und Kaito Mizuta (37.) ihre Treffsicherheit unter Beweis. „Wir wollten von Anfang an Druck aufbauen. Das ist uns ab der ersten Minute sehr gut gelungen“, lobte Grings. Dabei zeigte ihre Mannschaft vor allem Konsequenz in der Offensive. 

Beeindruckende Statistiken des SVS

Der Angriff, das ist derzeit das Herzstück des Straelener Spiels. Insgesamt 36 Mal traf der SVS, angeführt von Toptorjäger Shun Terada, der gegen Kleve den elften Saisontreffer nachlegte. Der Tabellenführer verpasste es, im zweiten Durchgang zu erhöhen. „Mit der Führung im Rücken standen wir ruhiger – manchmal zu ruhig“, formulierte Grings und ergänzte: „Das fand ich schade, weil wir uns eigentlich noch mehr vorgenommen haben“. 

Der Anschlusstreffer von Fabio Forster (88.) kam für den 1. FC Kleve zu spät. Straelens Torhüter Daniel Szepankiewicz musste den achten Gegentreffer der Saison hinnehmen – ebenfalls Bestwert in der Liga.

Grings‘ Bilanz mit dem SV Straelen in dieser Saison kann sich dennoch sehen lassen. Zehn Siege nach elf Ligaspielen bedeuten weiter Platz eins. Vier Punkte beträgt der Vorsprung auf den 1. FC Monheim, der als ärgster Konkurrent auf einen Straelener Ausrutscher lauert.

Trotz Tabellenführung: Grings bleibt gelassen


Trotz dieser Bilanz möchte Grings nichts von einem Durchmarsch wissen, wie ihn der VfB Homberg in der vergangenen Saison hingelegt hat. “Wir möchten konstant gut spielen. Natürlich ist unser Ziel der Aufstieg. Wie wir den erreichen sei zunächst dahingestellt. Nach dem elften Spieltag ist noch nichts entschieden“, sagte Grings nach dem Schlusspfiff. 


Für den Tabellenführer der Oberliga Niederrhein wartet am kommenden Wochenende wieder ein Derby. Dann trifft der SVS auf den benachbarten Klub Union Nettetal (So, 20.10., 15.15 Uhr).

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