In Großaspach ging der MSV Duisburg im letzten Spiel des Jahres als haushoher Favorit ins Rennen. Der sechsten Saisonpleite sprangen die Zebras gerade noch so von der Schippe.  Am Ende sahen 2207 Zuschauer ein leistungsgerechtes 1:1-Unentschieden (0:1).

3. Liga

Stoppelkamp rettet Wintermeister MSV Duisburg beim Vorletzten

Fabian Kleintges-Topoll
21. Dezember 2019, 15:41 Uhr

Foto: firo

In Großaspach ging der MSV Duisburg im letzten Spiel des Jahres als haushoher Favorit ins Rennen. Der sechsten Saisonpleite sprangen die Zebras gerade noch so von der Schippe. Am Ende sahen 2207 Zuschauer ein leistungsgerechtes 1:1-Unentschieden (0:1).

Die Ausgangslage: Trotz der Punkteteilung in Unterhaching stand bereits am vergangenen Sonntag fest, dass der MSV Duisburg als Wintermeister in die Weihnachtspause gehen wird. Die heimschwachen Gastgeber hatten nach der Pleite gegen den abgeschlagenen Tabellenletzten aus Jena ihren Trainer Oliver Zapel entlassen. Markus Lang soll den abstiegsgefährdeten Württembergern neues Leben einhauchen. In bisher zwei Gastspielen in der Mechatronik-Arena blieben die Zebras sieglos.

Abwehr vorerst komplett: MSV-Trainer Torsten Lieberknecht konnte personell etwas aufatmen. Die etatmäßigen Innenverteidiger Lukas Boeder und Marvin Compper kehrten in die erste Elf zurück. Lukas Scepanik rückte ins offensive Mittelfeld. Linksaußen Leroy-Jacques Mickels, der kürzlich seinen Vertrag verlängerte, saß erstmals seit dem neunten Spieltag zunächst nur auf der Bank. Max Jansen ersetzte zudem den erkrankten Tim Albutat auf der Sechs.

Erster Schock: 600 Duisburg-Anhänger nahmen die 400 Kilometer lange Reise in den Süden auf sich. Mit Pyro-Fackeln läuteten sie den Vorabend des vierten Advents ein. Der Rauch war noch nicht ganz verzogen, da überraschte Großaspach die unsortierten Duisburger. Dominik Martinovic stieg nach einer Flanke am höchsten und nickte ins lange Eck ein. Es schien so, als wäre die Duisburger Defensive zu diesem Zeitpunkt noch nicht auf dem Rasen angekommen zu sein. Es dauerte eine gute halbe Stunde, bis die Zebras das Kommando übernahmen.

Zweiter Schock: Gerade erst war die Ursprungsviererkette wieder vollständig, da verletzte sich Rechtsverteidiger Joshua Bitter in einen Zweikampf. Der Ex-Schalker lief nicht wirklich rund und konnte kaum auftreten. Arnold Budimbu kam für ihn in die Partie. Die Diagnose aus der Kabine: Joshua Bitter zog sich eine schmerzhafte Hodenprellung zu.

Spätes Glück: Fünf Spiele lang blieb Duisburgs Kapitän Moritz Stoppelkamp ohne Treffer. Sein zwölftes Saisontor (78.) sicherte den Zebras immerhin einen Zähler. Kurios: Ausgerechnet Dan-Patrick Poggenberg der 2018 nach drei Jahren in Duisburg nach Großaspach wechselte, verschuldete den späten Ausgleich von Stoppelkamp.

Rüdes Foul: Großaspachs Ken Gipsons Übermut in der Nachspielzeit wurde direkt bestraft. Nach einem brutalen Einsteigen gegen Budimbu sah er berechtigerweise glatt Rot. Ohne Chance auf den Ball holte er den Duisburger von den Beinen. 

Der Ausblick:
Duisburg bleibt auch im dritten Anlauf in Großaspach ohne Sieg. Der FC Ingolstadt könnte mit einem Sieg am Sonntag bis auf einen Zähler an die Zebras heranrücken. Am ersten Spieltag im neuen Jahr (25. Januar) erwarten die Zebras den Verfolger aus Bayern. Mit fünf Zählern ist der Abstand zum Relegationsplatz weiterhin komfortabel.

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21.12.2019 - 19:35 - Alt Zebra

Wenn ich so einen Unsinn Lese Soppelkamp rettet den Wintermeister,wir waren bis auf die Ersten 30 Minuten die Klar bessere Mannschaft.Und wo steht etwas vom noch Klareren Elfmeter den wir wieder nichr Bekommen haben.Oder das der Torwart von Großaspach einen Super Tag hatte ,ich Frage mich warum Reviersport immer Leute Kommentare Schreiben lässt die Null Fussball Verstand haben