In einem vor allem zum Schluss packenden Oberligaspiel hat die SSVg Velbert Aufsteiger Teutonia St. Tönis mit 3:2 (1:0) besiegt. Trainer Marcus John erkannte dabei altbekannte Muster. 

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SSVg Velbert gewinnt wilden Schlagabtausch

Tizian Canizales
16. Oktober 2020, 22:55 Uhr
Die SSVg Velbert feiert den 3:2-Sieg über Teutonia St. Tönis. Foto Alexandra Roth / Funke Foto Services

Die SSVg Velbert feiert den 3:2-Sieg über Teutonia St. Tönis. Foto Alexandra Roth / Funke Foto Services

In einem vor allem zum Schluss packenden Oberligaspiel hat die SSVg Velbert Aufsteiger Teutonia St. Tönis mit 3:2 (1:0) besiegt. Trainer Marcus John erkannte dabei altbekannte Muster. 

Ein wenig verschmitzt blickte SSVg-Velbert-Trainer Marcus John bei der Pressekonferenz in die Runde. „Mittlerweile wisst ihr ja, dass wir unseren Zuschauern immer etwas bieten wollen und das Spiel hinten heraus gerne nochmal eng machen", sagte er schmunzelnd mit Blick auf eine hektische Schlussphase, die aus SSVg-Sicht absolut vermeidbar gewesen wäre. 

John: „Gehen mit glücklichen drei Punkten nach Hause“

Begonnen hatte diese ironischerweise mit einem Tor für die Gastgeber. Robert Nnaji konnte nach 77 Minuten das zwischenzeitliche 3:1 erzielen und so mutigen Gästen vermeintlich den Stecker ziehen. Nur vier Minuten später präsentierte sich die SSVg-Defensive dann jedoch wieder unachtsam und ließ Ioannis Alexiou verkürzen. 


So starteten die Gäste noch einmal eine Schlussoffensive, an deren Ende Velbert „mit glücklichen drei Punkten nach Hause geht", wie John sagte. Die Tore von Massimo Mondello (34.), Jesse Weißenfels (54.) und Robert Nnaji (77.) reichten, um zumindest vorübergehend wieder mit dem Tabellenführer 1. FC Bocholt gleichzuziehen.

St. Tönis trotz couragierter Leistung im Pech

Aufsteiger Teutonia St. Tönis hingegen steht trotz eines couragierten Auftritts und der jeweiligen Anschlusstreffer durch Lukas Stiels (63.) und Ioannis Alexiou (81.) am Ende mit leeren Händen da. Trainer Bekim Kastrati tat sich nach der unglücklichen Pleite beim Aufstiegskandidaten dementsprechend schwer, passende Worte zu finden. „Mit dem Ergebnis bin ich natürlich nicht zufrieden. Irgendwo überwiegt aber auch der Stolz, weil wir es den Velbertern als Aufsteiger sehr schwer gemacht haben“, sagte der 41-Jährige.


Gerade den großen Chancen kurz vor dem Ende trauerte er hinterher. „Zum Schluss hatten wir zwei Riesen-Dinger. Wenn sich da ein Spieler traut und den Ball reinhaut, geht das hier 3:3 aus.“ 

Fernduell mit Velbert: Bocholt kann am Sonntag nachlegen

Am Ende eines über weite Strecken offenen Schlagabtausches behielt allerdings die SSVg Velbert die Oberhand und kann nun entspannt nach Bocholt blicken. Dort ist das Team von Trainer Jan Winking am Sonntag (18.10., 15:30 Uhr) gegen den TSV Meerbusch gefordert. 

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