Westfalenliga 2

Sodingens Konarski kehrt an alte Wirkungsstätte zurück

Stefan Stobbe
12. August 2019, 08:00 Uhr

Foto: Thorsten Tillmann

Nach drei Jahren bei der Spvgg. Erkenschwick wechselte Dennis Konarski im Sommer zu Westfalenliga-Aufsteiger SV Sodingen. Am 1. Spieltag ging es für ihn als spielender Co-Trainer direkt zurück ins Stimbergstadtion.

Vor dem Spiel war Dennis Konarski fast nur mit Handeschütteln beschäftigt. Den ein oder anderen nett gemeinten Spruch in seine Richtung, musste er ebenfalls ertragen. Beim 1:1-Unentschieden zwischen seinem aktuellen Verein SV Sodingen und seinem Ex-Verein Spvgg. Erkenschwick am 1. Spieltag der Westfalenliga 2 stand der 31-Jährige die kompletten 90 Minuten auf dem Platz und sorgte für Ruhe und Ordnung in der Abwehr. Alte Freunde kannte er während des Spiels nicht, jede Grätsche saß. Danach ging es aber weiter mit Händeschütteln und Sprücheklopfen. RevierSport erzählte er nach dem Spiel, wie es war nach so wenigen Monaten wieder an den Ort zurückzukehren, an dem er zuvor drei erfolgreiche Jahre gespielt hatte.

Aus Co-Trainer Sicht, wie haben Sie das Spiel heute gesehen? Hatten Sie sich mehr ausgerechnet?
Also wenn man den Spielverlauf betrachtet, kann man das Spiel auch auf jeden Fall gewinnen. Wir hätten uns einfach belohnen müssen. Wir hatten die hochkarätigeren Chancen. Erkenschwick ist eine Top-Mannschaft in der Liga, wir wollten uns auf keinen Fall verstecken. Wir wollen auch gar nichts mit dem Abstieg zu tun haben, so selbstbewusst sind wir. Ich denke wir haben heute gezeigt, dass wir auf jeden Fall mithalten können. Und wenn wir die ein oder zwei Chancen machen, kann das auch in unsere Richtung ausgehen. 


Das waren jetzt Sie als Co-Trainer, was sagt der Spieler?
Man muss das immer separat betrachten, auf dem Platz sieht man das ja sowieso immer anders als von außerhalb. Vom Gefühl her ist aber gut, wenn man gegen Erkenschwick, meine alte Liebe, einen Punkt holt, muss man im Endeffekt auch zufrieden sein.

Wie hat sich das angefühlt wieder zurückzukommen?
Es war ein richtig schönes Gefühl, die alten Jungs wiederzusehen. Ich bin ja auch im Guten gegangen. Es ist einfach immer etwas Schönes das Stadion hier zu sehen und die geile Atmosphäre. War auf jeden Fall eine schöne Erfahrung mal wieder. 

Sind Sie froh, dass das Spiel direkt am 1. Spieltag war oder hätten Sie es sich zu einem späteren Zeitpunkt in der Saison gewünscht?
Etwas Besseres hätte mir nicht passieren können. Das ist alles noch so frisch, seitdem ich gewechselt bin. Es war einfach ein geiler Motivationsschub direkt am 1. Spieltag so ein Spiel gegen meinen Ex-Verein zu haben. Es ist auf jeden Fall eine geile Sache gewesen. Ich wünsche der Spvgg. Erkenschwick aber natürlich weiterhin viel Glück.

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