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So plant Aufsteiger Steele für die Landesliga

Stefan Loyda
13. Juni 2019, 17:51 Uhr

Foto: Thorsten Tillmann

Nach dem 2:0-Sieg im letzten Relegationsspiel ist die SpVgg Steele 03/09 in die Landesliga aufgestiegen. Trainer Dirk Möllensiep setzt dabei auf den Kader, der den größten Erfolg der Vereinsgeschichte errungen hat.

Einmal tief durchatmen war angesagt. Dirk Möllensiep, Trainer der Spielvereinigung Steele hatte einen bewegten Tag hinter sich. Von einem Kurztrip auf Mallorca war er gerade erst angereist, um am Mittwochabend den Aufstieg in die Landesliga perfekt zu machen. Beim 2:0-Erfolg im letzten Relegationsspiel bei Victoria Mennrath sollte dies auch gelingen. Doch eine Sache wusste er nach dem Abpfiff sofort: „Jetzt wird es schwer, aber wir genießen es erst einmal.“


Fünf Spieler verstärken Steeles Aufstiegsteam

Der Erfolg kommt auch für die Essener letztendlich unerwartet, war der Aufstieg doch nicht das ausgegebene Ziel. Dennoch nimmt Möllensiep die vielleicht größten Errungenschaft der Steeler Vereinsgeschichte mit: „Das ist ein riesiger Erfolg für die Mannschaft und den Verein, das haben wir uns so verdient.“ Als einer der ersten Gratulanten kam auch Dominic Hörstgen aufs Feld. Der Abwehrspieler von Blau-Gelb Überruhr ist einer von fünf Neuzugängen für die kommende Saison, die bereits feststehen. Ansonsten werden noch Kevin Voß (DJK VfB Frohnhausen) sowie Tobias Kemper, Lukas Reppmann und Maximilian Wiesznewski (alle drei Spvg Schonnebeck) dem Steeler Landesliga-Kader angehören.

Der Aufstieg verändert in der Planung jedoch nichts, wie Möllensiep verriet: „Wir haben parallel geplant. Alle Spieler, die bei uns im Wort stehen, sind für die Landesliga und die Bezirksliga geholt worden. Ansonsten bleibt der Kader so zusammen. Wir wissen, dass es schwer wird und wir wissen, dass wir nicht oben mitspielen werden. Schließlich gibt uns jetzt keiner plötzlich 30.000 Euro mehr.“

Möllensiep schließt dennoch nicht aus, dass auf der Seite der Zugänge noch etwas passieren könnte: „Vielleicht gucken wir noch einmal nach einem Außenspieler. Jetzt, wo wir aufgestiegen sind, werden wir für den einen oder anderen attraktiv.“ Wer jetzt allerdings noch auf dem Markt sei, habe sich erst einmal verzockt. Deswegen stellte der Aufstiegscoach der Essener auch klar: „Bei uns gibt es keine Reichtümer. Wenn die Ringeltaube aber kommt, würden wir sie nehmen, aber nur zu unseren Bedingungen.“

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