Während in Deutschland erst in der kommenden Woche erste Geisterspiele stattfinden sollen, fing in Südkorea die Saison bereits an. Mit dabei ehemalige Spieler des VfL Bochum und des MSV Duisburg: Chung-yong Lee, Stanislav Iljutcenko und Richard Sukuta-Pasu. 

Ex-VfL und -MSV

Südkorea: So lief der Start von Lee, Iljutcenko und Sukuta-Pasu

Justus Heinisch
10. Mai 2020, 09:40 Uhr
Stanislav Iljutcenko und Richard Sukuta-Pasu spielen inzwischen in Südkorea. Foto: dpa

Stanislav Iljutcenko und Richard Sukuta-Pasu spielen inzwischen in Südkorea. Foto: dpa

Während in Deutschland erst in der kommenden Woche erste Geisterspiele stattfinden sollen, fing in Südkorea die Saison bereits an. Mit dabei ehemalige Spieler des VfL Bochum und des MSV Duisburg: Chung-yong Lee, Stanislav Iljutcenko und Richard Sukuta-Pasu. 

In Südkorea richtet sich die Fußballsaison nach dem Jahreskalender. Eigentlich hätte die Spielzeit im März beginnen sollen. Aufgrund von Corona wurde der Start nach hinten verlegt: auf dieses Wochenende. Im Oktober ist dann Schluss. Anschließend spielen die ersten sechs Mannschaften der K-League den Meister unter sich aus.

Ob Chung-yong Lee dabei mitmischen kann? Der Flügelspieler, der den VfL Bochum im März verließ, spielt beim zweimaligen Meister Ulsan Hyundai. Zum Start setzte es für den Klub einen 4:0-Kantersieg gegen Sangju Sangmu. Lee stand dabei in der Startelf, sammelte jedoch keinen Scorerpunkt.

Dieser gelang Stanislav Iljutcenko. Der Stürmer knipste vier Jahre lang für den MSV Duisburg und traf beim 2:0-Erfolg der Pohang Steelers über Busan Park zum 1:0. Iljutcenko spielt bereits seit dem vergangenen Sommer in Südkorea.

Sukuta-Pasu kam über China nach Südkorea

Ein Teamkollege des Stürmers beim MSV Duisburg war Richard Sukuta-Pasu. Der schloss sich vor wenigen Wochen dem Zweitligisten Seoul E-Land an. Zum Saisonauftakt gelang dem Klub ein 1:1 gegen Jeju United. Sukuta-Pasu, der auch für Bochum spielte, musste jedoch verletzt ausgewechselt werden.

Auch in Südkorea finden die Spiele zunächst ohne Zuschauer statt. "Natürlich war es für mich komisch, in einem leeren Stadion zu spielen. Aber die Freude, wieder spielen zu können, hat überwogen", sagte Sukuta-Pasu gegenüber der "Bild" dazu. Der 29-Jährige verließ den MSV Anfang 2019 und ging nach China zu den Guangdong Southern Tigers. Dann folgte in diesem Januar der Wechsel die südkoreanische Hauptstadt.

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