Der MSV Duisburg musste quasi mit der letzten Aktion des Spiels in Magdeburg den Sieg aus der Hand geben. Der Kapitän bleibt am Ende zum Glück heile.

3. Liga

So geht es den MSV-Profis Stoppelkamp und Sicker

14. September 2019, 16:51 Uhr

Foto: firo

Der MSV Duisburg musste quasi mit der letzten Aktion des Spiels in Magdeburg den Sieg aus der Hand geben. Der Kapitän bleibt am Ende zum Glück heile.

Denn nach der Brutalo-Grätsche von Magdeburgs Dominik Ernst in der Schlussminute  auf Moritz Stoppelkamp, ist der MSV-Kapitän wohl mit dem Schrecken davon gekommen. Er erlitt „nur“ eine Prellung am Innenknöchel und kann vermutlich schon in den kommenden Tagen wieder ins Training einsteigen. Das berichten die Duisburger via der eigenen Internetpräsenz.

Unparteiischengespann sorgt für Aufregung

Arne Sicker musste nach einer guten Stunde mit muskulären Problemen im Oberschenkel vom Platz, ohne gegnerische Einwirkung. Er unterzieht sich Anfang der Woche in der Duisburger BG Unfallklinik weiteren Untersuchungen.

Für Aufregung sorgte auch das Unparteiischengespann – und nicht nur bei der falschen Bewertung der Ernst-Attacke gegen Stoppelkamp. Der Linienrichter auf der Haupttribünenseite war, laut Duisburger Aussagen, vor dem Wechsel mit einer, vorsichtig ausgedrückt, munteren Wortwahl vor der MSV-Bank unterwegs. „Sie geh’n mir auf den Sack“ oder „Halt’s Maul“ rezitierte MSV-Trainer Torsten Lieberknecht den Mann mit der Fahne nach dem Abpfiff bei Magenta Sport.


Lieberknecht beklagte den Umgang und das unangemessene Vokabular des Linienrichters in gewissen Momenten des Spielverlaufs. „Das geht nicht und muss auch klar gesagt werden. Man wird als Bösewicht hingestellt. Natürlich bin ich als Trainer emotional“, verteidigte sich der 46-Jährige bei Magenta Sport. Der Trainer bekam zudem die Gelbe Karte des Schiedsrichters zu sehen.

Allem Unmut und Schiri-Ärger zum Trotz verpasste der MSV Duisburg den Sprung auf Rang drei in der 3. Liga. Nun wollen die Zebras am kommenden Samstag um 14 Uhr im Heimspiel gegen 1860 München mit drei Punkten nachlegen, um das Spitzentrio nicht aus den Augen zu verlieren.


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