Der VfL Bochum setzte sich am Sonntagmittag mit 1:0 (1:0) im Gastspiel bei Wehen Wiesbaden durch. Es war der erste Pflichtspielsieg im Jahr 2020 für das Team von der Castroper Straße. 

Bochum

"Scheißegal, wie" - VfL-Profis atmen nach Sieg im "Grottenkick" auf

09. Februar 2020, 17:40 Uhr

Foto: firo

Der VfL Bochum setzte sich am Sonntagmittag mit 1:0 (1:0) im Gastspiel bei Wehen Wiesbaden durch. Es war der erste Pflichtspielsieg im Jahr 2020 für das Team von der Castroper Straße. 

Glanzvoll war der Auftritt des VfL Bochum beim SV Wehen Wiesbaden sicherlich nicht. Doch am Ende rettete der VfL das 1:0 über die Ziellinie und kletterte vom Regelationsrang auf einen direkten Nicht-Abstiegsplatz. Ein kleiner Befreiungsschlag, der die Spieler über die Art und Weise hinwegschauen ließ. 


"Das waren drei extrem wichtige Punkte, meinte etwa Abwehrmann Saulo Decarli. "Wir haben den Kampf angenommen, manchmal einfach den Ball weg gehauen. Aber am Ende haben wir uns den Sieg mit viel Arbeit verdient." 

Decarli: "Langsam reicht es"

Es hätte durchaus anders kommen können, denn der Gastgeber schnupperte anfangs an der Führung - und später immer wieder am Ausgleich. Zudem ließen die Bochumer selbst einige Gelegenheiten, für Entspannung zu sorgen, aus. Doch dank einem starken Manuel Riemann im Tor und Wiesbadener Unvermögen langte es für den zweiten Auswärtssieg in der laufenden Saison.

Auf die mäßige fußballerische Leistung angesprochen reagierte Decarli leicht gereizt. "Langsam reicht es", meinte der Schweizer, "wir haben heute gewonnen, egal wie viele Chancen beide Mannschaften vergeben haben. Wir reden immer davon, was nicht gut ist. Aber jetzt stehen wir mit drei Punkten da und das soll für heute reichen."

VfL Bochum vor schwieriger Heimaufgabe

In einem ähnlichen Ton äußerte sich Simon Zoller, der gegen Ende der ersten Halbzeit per Abstauber zum 1:0 getroffen hatte. Es sei "kein Leckerbissen" gewesen, sagte Zoller. "Aber wir haben drei Punkte geholt. Wie, das ist am Ende scheißegal."

Dank des Sieges springt der VfL zumindest bis Montag auf dem 14. Tabellenplatz, steht aber nur zwei Punkte vor dem Regelationsrang und drei Zähler vor der Abstiegszone. Und als nächstes kommt mit dem Aufstiegsaspiranten VfB Stuttgart ein Schwergewicht ins Ruhrstadion (17. Februar, 20.30 Uhr). Decarli: "Wir wissen, wie eng die Tabelle aussieht und schauen nun nach vorne."

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