3. Liga

"Schmutziger Sieg": MSV-Trainer erleichtert, Personalsorgen wachsen

Fabian Kleintges-Topoll
21. Oktober 2020, 21:45 Uhr
MSV-Trainer Torsten Lieberknecht freute sich über einen leidenschaftlichen Auftritt. Foto: firo

MSV-Trainer Torsten Lieberknecht freute sich über einen leidenschaftlichen Auftritt. Foto: firo

Mit einem glücklichen 1:0-Auswärtssieg im Sportpark Unterhaching hat der MSV Duisburg den Bock zur richtigen Zeit umgestoßen. Damit können die Zebras mit breiter Brust in die kommenden Wochen gehen.

Während Duisburgs Co-Trainer Marvin Compper sich und seine Emotionen nach Abpfiff kaum im Zaum halten konnte, drehte sich Torsten Lieberknecht mit seinem Stuhl Richtung Ersatzspieler. „Ich habe zu Ivo Grlic auf die Tribüne geschaut“, sagte der 47-Jährige, der nach den schwierigen Bedindungen in den vergangenen zwei Wochen einen sichtlich erleichterten Eindruck machte.

Dass es „kein berauschendes Spiel“ werden sollte, hatte Lieberknecht im Vorfeld schon erwartet. Am Ende zählten für die Zebras nur die drei Punkte. „Wir haben die Basics abgerufen und waren leidenschaftlich. Die Prämisse haben wir auf den Platz gebracht und einen schmutzigen Sieg eingefahren“, resümierte der Trainer am Mikrofon von Magenta Sport.

Lob für Ademi – Mickels und Krempicki lädiert

Das oft zitierte Spielglück stand am Dienstagabend definitiv auf der Seite der Gäste. Die SpVgg. Unterhaching hatte ein klares Chancenübergewicht, konnte den vermeintlichen Vorteil einer „normalen Vorbereitung“ allerdings nicht nutzen. „Ich ärgere ich mich schwarz, normalerweise musst du das Spiel gewinnen“, monierte Arie van Lent.


Für den MSV kam der Befreiungsschlag im richtigen Moment. Vor dem Westderby gegen den KFC Uerdingen könnten sich aber kurzfristig noch zwei Spieler ins Lazarett der Meidericher einreihen. Connor Krempicki bekam einen Schlag auf den Fuß, Leroy-Jacques Mickels musste mit einem bandagierten Oberschenkel kurz vor der Pause vom Feld. „Das sind mit Sicherheit Auswirkungen der aktuellen Situation“, sagte Lieberknecht auf der Pressekonferenz und fügte hinzu:  „Wir hoffen, dass es bei Leroy kein Muskelfaserriss ist.“ 

Lobende Worte fand der Trainer für die Strafraumqualitäten des Siegtorschützen Orhan Ademi, der sich nicht nur wegen seines Treffers durchaus Hoffnungen auf weitere Startelfeinsätze machen kann.

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Kommentieren

22.10.2020 - 14:06 - Überdingen

Dad Spiel Not gegen Elend kann also beginnen;)

22.10.2020 - 10:19 - lapofgods

Wenn die Schwätzer unten die Interviews nach dem Spiel gesehen hätten, dann hätten sie vielleicht Lieberknechts Lob für Weinkauf gehört. Aber vielleicht waren sie da schon knülle. Aber natürlich stellt er ihn nicht groß als den Helden heraus, genauso wenig wie er ihn nach Fehlern öffentlich zerreißt.

22.10.2020 - 07:58 - Sport Frei

Ich frage mich echt manchmal was da passiert ist in den Wochen??
Die Truppe ist so unfit. Naja gewonnen. top ist anders egal in Hachingen ein Dreier ist gute Beute.
LEO WEINKAUF hat das Spiel gewonnen gestern. Kein Wort vom LIEBERKÄSE.
Er ist völlig planlos der Typ. Kriege schon Ohrenbluten wenn ich seine Stimme höre.
Jetzt Bekommt die Startruppe aus Krefeld eins vor die Birne am Samstag. HAHAHAHA

21.10.2020 - 23:21 - Duisburger87

Mehr als Glück für den MSV Duisburg, aber wie von El Beppo beschrieben: Die drei Punkte nimmt man gerne mit.

Trotzdem ist es erschreckend anzusehen, dass einige Spieler keinen Kurzpass zustande bekommen. Und dann immer dieses "Hacke, Spitze, eins, zwei, drei", einfach nur gruselig.
Lieberknecht könnte auch mal seinen Torwart loben, denn Weinkauf hat heute eine gute Leistung gezeigt.

21.10.2020 - 22:21 - lapofgods

War ja für einen guten Zweck.

21.10.2020 - 22:06 - El Beppo

Die 3 Punkte nimmt man doch sehr gerne mit