Hat Schalke-Leihgabe Sebastian Rudy doch eine Zukunft bei der TSG Hoffenheim? Nachdem sich die Kraichgauer gegen eine feste Verpflichtung entschieden hatten, pocht der Trainer nun darauf, den Mittelfeldspieler zu halten.

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Schalke: Hoffenheim-Trainer pocht auf Rudy-Verbleib

Chris McCarthy
17. April 2020, 08:35 Uhr
TSG-Trainer Alfred Schreuder möchte Schalke-Leihgabe Sebastian Rudy halten. Foto: dpa

TSG-Trainer Alfred Schreuder möchte Schalke-Leihgabe Sebastian Rudy halten. Foto: dpa

Hat Schalke-Leihgabe Sebastian Rudy doch eine Zukunft bei der TSG Hoffenheim? Nachdem sich die Kraichgauer gegen eine feste Verpflichtung entschieden hatten, pocht der Trainer nun darauf, den Mittelfeldspieler zu halten.

Eigentlich hatte sich die TSG Hoffenheim dazu entschieden, die sechs Millionen Euro teure Kaufoption für Schalke-Leihgabe Sebastian Rudy nicht zu ziehen. Das berichtete in dieser Woche der Kicker. Laut Informationen der Bild-Zeitung passt dies allerdings nicht in die Vorstellung von TSG-Trainer Alfred Schreuder.

Der 47-Jährige soll eine andere Meinung haben als die Klubführung und ein großer Fan von Rudy sein. Demnach habe Schreuder intern mehrmals betont, dass er den Mittelfeldspieler halten möchte. Der Trainer sehe den 30-Jährigen in seiner jungen Mannschaft als Führungsspieler und wichtigen Ratgeber.

Für die Entscheidungsträger im Verein dagegen passt eine millionenschwere Investition in einen Spieler seines Alters offenbar nicht ins Konzept, speziell aufgrund der veränderten Marktlage als Folge der Coronavirus-Krise. Lediglich eine Preissenkung könnte Hoffenheim dazu bewegen, Rudy zu kaufen, doch laut Bild droht Schreuder den Spieler zu verlieren. 

Rudy wohl ohne Zukunft auf Schalke

Neben Schreuder hatte auch Sebastian Rudy gehofft, seine Karriere bei der TSG Hoffenheim ausklingen zu lassen und anschließend womöglich sogar einen Posten im Verein zu bekleiden, für den er bereits zwischen 2010 und 2017 aktiv war.

Für den FC Schalke 04 ist der Entschluss der Hoffenheimer ebenfalls ein Rückschlag. Die finanziell angeschlagenen Gelsenkirchener hätten nicht nur gerne die festgeschriebene Ablösesumme für Rudy erhalten, sondern auch sein Gehalt vom Budget streichen können. 


Letzteres ist weiterhin wahrscheinlich, denn der 29-fache Nationalspieler dürfte trotz Vertrag bis 2022 auf Schalke keine Zukunft haben. Im vergangenen Januar erinnerte sich Rudy an seine Debütsaison bei den Königsblauen und übte Kritik an den Verantwortlichen des Vereins: „Mir kam es definitiv so vor, als sei ich in der Öffentlichkeit zum Gesicht der Krise auserkoren worden“, sagte er dem Portal t-online und ergänzte: "Auch wenn ich die Fehler immer erst bei mir selbst suche und sicher welche gemacht habe: Da hat Schalke es verpasst, mich als Spieler zu schützen."

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