RL West

RWE-Fans mit Initiative gegen Ausgliederung

Tizian Canizales
13. Februar 2019, 19:44 Uhr

Foto: Michael Gohl

Um einem möglichen Einstieg von Investoren bei Rot-Weiss Essen entgegenzuwirken und damit die Struktur des eingetragenen Vereins zu erhalten, hat sich nun die Initiative "Essen unVerkäuflich" gegründet. Das berichtet Faszination Fankurve.

Laut Faszination Fankurve hätten die Mitglieder von Rot-Weiss Essen dafür gestimmt, dass eine Ausgliederung grundsätzlich legitim ist. Allerdings müssen sie einem solchen Konzept final zustimmen. "Essen unVerkäuflich" ist somit ein Zusammenschluss von Fans, die sich kritisch mit der Ausgliederung auseinandersetzen, erklärt die Internetseite.


Angst vor verrücktem Investor und Identitätsverlust

In einer Stellungnahme, die auf der Website der Initiative nachzulesen ist, erklären die Organisatoren das Ziel von "Essen unVerkäuflich" wie folgt: "Essen unVerkäuflich ist ein Zusammenschluss aktiver Mitglieder und Fans. Wir wollen für den Erhalt der aktuellen Strukturen unseres Vereins kämpfen. Wir wollen nicht zulassen, dass unser Verein auch nur ein Stück seiner Identität verliert oder gar von irgendeinem verrückten Oligarchen übernommen wird. Insoweit beobachten wir mit großer Besorgnis, was sich aktuell in unserem Verein abzeichnet."
 
Bereits seit vielen Jahren ist das Thema Ausgliederung in unserem Verein immer wieder ein Thema gewesen. Schon in der Ära Strunz wurde eine entsprechende Vorschrift in unsere Vereinssatzung mit aufgenommen. Im Jahr 2017 nahm das Thema dann im Verein wieder Fahrt auf, als unser damaliger erster Vorsitzender Dr. Michael Welling das Thema forcierte. Die Fan- und Förderabteilung nahm sich des Themas an und hat drei Informationsabende zum Thema Ausgliederung durchgeführt. Auf diesen Abenden haben wir die Erkenntnis erlangt, dass eine Ausgründung rechtlich nicht notwendig ist. Zusätzlich haben wir durch die Veranstaltungen die Überzeugung gewonnen, dass eine solche Ausgliederung auch nicht sinnvoll ist, um die Zukunft unseres Vereins zu gestalten. Die aktuellen Bestrebungen, nunmehr tatsächlich die ursprünglichen Gedankenspiele umzusetzen und den Spielbetrieb auszugliedern und uns im Verein eine nahezu leere Hülle ohne sportlichen Inhalt zu hinterlassen, erschrecken uns sehr. Daher haben wir uns zu dieser Initiative zusammen gefunden."

Was passieren kann, wenn man fast ausschließlich von dem Geld eines Investors abhängig ist, zeigte sich beim TSV 1860 München. Dort stieg im Jahr 2011 der jordanische Geschäftsmann Hasan Ismaik ein. Das Ziel lautete "innerhalb von drei Jahren in die erste Liga aufzusteigen". Geklappt hat das nicht, stattdessen verabschiedeten sich die Sechziger im Sommer 2017 aus der zweiten Fußball-Bundesliga. Zu allem Überfluss stellte Ismaik nicht einmal das Geld für die Drittliga-Lizenz bereit, sodass der TSV bis in die Regionalliga Bayern durchgereicht wurde. Mittllerweile spielen die Löwen wieder in der dritten Liga. Ein vergleichbares Szenario will die Initiative in Essen verhindern.

Autor: Tizian Canizales


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Kommentieren

15.02.2019 - 15:54 - Gutessen

Bierchen weiß alles!

15.02.2019 - 04:15 - Bierchen

Auch noch mal für Dich # rolber, finanziell sind wir auch ohne den Big Spender für die Regionalliga top aufgestellt und für die 3. Liga reicht es auch noch locker. Was uns fehlt ist eine fähige Vereinsführung und Galopper auf dem Rasen, keine Stehgeiger. Erst für die 2. Liga müsste man neue Überlegungen anstellen. Es geht selbst in der Bundesliga ohne Investor!

14.02.2019 - 23:15 - rolber

Vollkommen unsinnige Initiative von Hohlkoepfen!
Ohne finanzkraeftigen Investor wird RWE niemals aus der Regio raus kommen.
Das ist das Gleiche, als wollten Wir immer Amateuere bleiben wollen.
Das sind die Fans , die RWE nicht braucht.
Blos nicht auf diese Leute eingehen.
Ueber Alles u. Jeden meckern, und dann so einen Scheiss initieren.
Das sind genau die Leute, die hier schon seit Jahren gutes aus dem Verein jagen.
Genuegend Beispiele dafuer haben Wir ja in den letzten Wochen wieder erlebt!
Dieser Verein soll nicht die Plattform fuer Kleingeister werden.
In diesem Sinne:
Nur der RWE !!!

14.02.2019 - 21:16 - Dietmar D

Vielleicht wenn der Fall des Falles kommen würde den richtigen Vertrag aushandeln.
Wenn alles so bleibt wie es ist,denke ich gehts nie höher wie 3 Liga,wenn überhaupt selbst das mal geschafft wird.
Vielleicht passiert ja ein Wunder und einer gibt uns mal ein Paar Millionen einfach so.
Zudem wird der Fussball immer teurer(Spieler usw)
Das kann auch mal ganz schnell auch so zuende sein.
Ist ja klar das das Geld weiter oben liegt
Dort wird verdient.
Da kommt man aber ohne Geld nicht hin
Tja,also gucken wir die nächsten 10 Jahre Regionalliga,aber auch egal
Einmal RWE immer .....................wir können nicht anders

14.02.2019 - 15:59 - Hagemeister

Bye Bye, RWE

14.02.2019 - 12:10 - DerOekonom

Das ist sicher eine grundsätzlich lobenswerte Initiative, sofern das Ziel darin besteht, zu erreichen, dass eine mögliche Ausgliederung wirklich zum langfristigen Nutzen vom RWE ist und nicht nur einem "Investor" die Möglichkeit verschafft viel Geld zu machen bzw. den Verein als sein "Spielzeug" zu behandeln.

Aktuell gibt es wohl nur zwei Vereine in den Regionalligen, die wirklich wertvoll sind. Das ist zum einen der RWE, zum anderen wohl der OCF in Offenbach. Beides Vereine mit tollem Umfeld und Potential (Zuschauer, Sponsoring) und Perspektive. Da ist das Interesse von Investoren gut her zu stellen. Und das ist gut so.

Anderseits ist RWE aktuell vom Ist-Zustand in keiner guten Position. Schlechte Performance, sportlich unter Druck, bis dato im sportlichen Bereich auch ziemlich konzeptlos. Und bis dato hätte wohl auch mehr Geld nicht zu besseren Ergebnissen geführt.

Also muss vor jeder Ausgliederung erst mal ein überzeugendes Konzept auf den Tisch, Denn diese ist kein Zweck an sich sondern EIN Instrument, die Aufstiegsziele zu erreichen. Ein Top-Trainer, eine sehr gute und gut gecoachte Mannschaft könnte man sicher auch ohne eine Ausgliederung zusammenstellen. Ob es dann aber zum Platz 1 reicht ist zweifelhaft.

Und es wären auch andere Finanzierungsinstrumente denkbar, solange das Pfund "Vereinswert" auf der Aktivseite der Bilanz steht und der Saldo nachhaltig positiv bleibt.

Wenn man sich zur Refinanzierung für den Verkauf des Tafelsilbers entscheidet, hat RWE nur den einen Schuss, der in der Liga 4 deutlich weniger bringt als in Liga 3.

Also wäre Schritt 1 die Entscheidung für ein nachhaltiges Ausgliederungskonzept. Hier könnte man sich am BVB orientieren, was ich für die beste Lösung halten würde. Einem anderen würde ich auch nicht zustimmen wollen. Und ein Modell wie in Uerdingen, wo aus der Personalunion Investor und gleichzeitig Präsident der Verein nur noch eine leere Hülle wird, würde sicher nicht meine Zustimmung als Mitglied finden.

Nehmen wir mal an, man würde den BVB "kopieren", dann stellt sich die nächste Frage, an wen gibt man wie viel ab. Ein Investor / ein Pool von Investoren wird sich bei Preis je Anteil an zwei Faktoren orientieren. Zum einen dem jetzigen Wert des Vereins, den man z.B. am x-fachen des Umsatzes oder Gewinn? messen könnte. Der zweite Faktor ist der potentielle Wertzuwachs, der aus der Investition erwachsen könnte, wenn RWE z.B. aufsteigt. Der Wert der Anteile kann sich schnell verdoppeln oder verdreifachen, was ein gutes Geschäft verspricht, von dem RWE dann aber nichts mehr hat.

Denn eins ist auch klar. Ein Investor, der alles nimmt wie in Uerd. und beherrscht wird natürlich nach legen, wenn er sich davon einen Mehrwert verspricht. Ein Investor bei einer Ausgliederung a la BVB gibt nur einmal Geld, das war es dann.

Damit ist der Preis je Anteil an Renditeüberlegungen gebunden, es sei denn der Investor ist gleichzeitig auch Sponsor und zahlt z.B. das Doppelte des eigentlichen Wertes, weil er nicht verdienen möchte sondern den Verein liebt. Und damit sind wir bei meinem Favoriten. Ich und viele andere könne sicher keine 5 oder 10 % kaufen, aber mit vielen anderen zusammen sind wir gerne bereit, je Anteil das Doppelte von dem zu zahlen was der Investor zahlen würde. Aus Liebe zum Verein. Und genau da muss das Konzept einer solchen initiative ansetzen. Wir Fans und Mitglieder möchten das Recht auf den ersten Zugriff. Das muss geplant und organisiert werden, da wäre ich dabei.

Ausgliederung ja, aber Zugriff zuerst für die Fans und Mitglieder.

14.02.2019 - 12:06 - Ronaldo20

hrubesch hatt doch vollkommen recht ohne Geld geht heute garnichts und es gibt ja Investoren die es ernst meinen mit unserem RWE ,und es ist ja auch beschlossen worden das die Mitglieder mitsprache recht haben,deshalb wird es in Essen keine Krefelder verhältnisse geben.alleine mit unseren Zuschauern sind das dreifache wie in Krefeld .Und mit den Fernsehgeldern ständen wir fest auf eigene Füße

14.02.2019 - 10:53 - Sch'tis

Nach Hoch3 kommt HochTief ;-))

14.02.2019 - 07:38 - Bierchen

Wunderbare Aktion der tollen RWE- Fans. Hätte von mir sein können :-)

Denn in der Tat braucht ein Verein wie der RWE mit diesem Fan- Potential in der dritten und erst Recht nicht in der vierten Liga einen Sponsor. Das wuppen schon die Fans alleine. Ab der zweiten Liga, ja vielleicht, und da wäre die Braut RWE so richtig wertvoll, sprich: finanziell attraktiv für einen Hauptsponsor( nicht Investor)

14.02.2019 - 07:33 - Bierchen

# Woodstock
Warst Du die letzten 20 Jahre im Koma? Nicht mitbekommen was aus den stolzen 60ziger für ein Abwrackverein wurde? Herrje, man muß schon ein paar Zusammenhänge begreifen können!

14.02.2019 - 06:58 - elfmeterkiller

Vieles ist bestimmt richtig.
Aber RWE abhängig von einem Investor zu machen ist wirklich ein Risiko.
Wer soll wenn es schief

geht und der Investor winke,winke macht wieder einen Neuaufbau (falls er dann überhaupt noch realistisch ist ) machen ?

Höchstens die Jungs, die jetzt die Initiative ergriffen haben eine Ausgliederung zu verhindern.
Aber ob die dann noch Lust und Kraft haben werden ?

14.02.2019 - 05:44 - rotweissmarkus

Das ist ein zweischneidiges Schwert ich verstehe die eine so wie die andere Seite der Fans .
Vor 1Mil. Jahren als die Frauen noch ..... hatten 1963 hat keiner in Essen verstanden warum RW nicht Gründungsmitglied der Bundesliga war hatten sie doch vor her sooo viel für den Fußball getan.
Die Jahre der 1 Liga , mussten auch Sponsoren gewonnen werden um die Mannschaft zu bezahlen.
Dann der Abstieg 1977 viele warten Heute noch auf den Aufstieg der 1 Liga !!
Die Jahre der 2 Liga sind mit Lizenzentzügen und weiteren Niedergängen behaftet und das hat sich bis heute eingebrannt . Da RW nicht mehr der Super große Verein ist der er mal war und der leidvollen Erfahrungen
kann man der Initiative der Mitgestaltung nur Zustimmen . Aber ohne Geldgeber funktioniert gar nichts das war auch damals so .

14.02.2019 - 01:56 - 101360.2446

@rweberti/@hrubesch: Diese Initiative sagt nicht, dass sie gegen eine Ausgliederung und gegen einen Investor ist. Diese Initiative will aber dabei mitreden und mitgestalten. Ich kann daran nichts Schlechtes finden, im Gegenteil, ich finde dies sehr berüßenswert und gut. Und nur weil das so ist, muss ich mir nicht vorwerfen lassen, dass ich ein Typ bin der den bezahlten Fußball mit RWE eh nur aus Erzählungen kenne. Oder dass ich Spieler und Offizielle unter der Gürtellinie beschimpfe und denke, dass der Strom aus der Steckdose kommt. Ich möchte dieses Thema gerne kritisch diskutieren. Dies setzt aber voraus, dass man sich ohne Vorurteile und offen begegnet. Daran müsst ihr noch arbeiten.

13.02.2019 - 23:50 - rweberti

Mehr als 80% der Mitglieder haben für eine Vorbereitung zur Ausgliederung entschieden . Warum bekommt diese lächerliche Initiative überhaupt einen Beitrag hier in dieser Zeitung . Die Mehrheit hat entschieden und dass ist gut so . Wir haben nur eine Chance im bedeutenden Fußball zu bleiben . Dies ist nun einmal die Ausgliederung. Ich habe die Bundesliga noch erlebt mit unserem RWE, möchte zumindest wieder die 2.te Liga erleben , deshalb pro Ausgliederung. . Diese Typen kennen den bezahlten Fußball mit RWE eh nur aus Erzählungen. Habe dies Leute auf der Mitliederversammlung erlebt . Nachdem die Abstimmung nicht in Ihrem Sinne gelaufen ist haben Sie komplett den Saal verlassen . Akzeptanz einer demokratischen Entscheidung sieht anders aus. Es wird endlich Zeit für eine Ausgliederung!!!!

13.02.2019 - 23:26 - hrubesch

Mir ist es nicht verständlich, was an einer überlegten, im Mitgliedergremium abstimmten Zusammenarbeit mit einem seriösen Investor per se falsch, oder verwerflich sein soll ??
Niemand will ein Szenario, wie aktuell in Krefeld, oder in den vergangenen Saisons bei 1860 München. Das heißt aber lange noch nicht, dass externes Geld von vornherein den Verein bzw. den Charakter dessen "verdirbt".
Jeder (nochmal langsam), jeder Verein in den ersten drei Ligen muss und wird sich diesen Themen in geordneter Weise stellen müssen. Dabei gilt es die 50+1-Regel durchzusetzen, was den Vereinen naturgemäss die Position der Stärke zuordnet. Nur muss für einen potentiellen Investor klar sein, dass er, im Rahmen der Vorgaben, ein Mitwirkungsrecht am Vereinsgeschick hat und daran, naturgemäss, auch Interesse hat, da die Zielrichtung, prosperierender Verein mit mögiichst hoher Ligazugehörigkeit, die gleiche, wie beim Fan, beim Vorstand und wohl auch hoffentlich bei allen Spielern ist.
Aus dem operativen Geschäft heraus, wird es RWE in den nächsten Jahren nicht schaffen, die Liga zu verlassen. Und das Thema "über seine Verhältnisse leben", hatten wir ja bereits einmal.......
Der BvB ist eine AG; bei Bayern sind Audi und Adidas Anteilseigner, die Blauen haben ihre Seele an die Russenknechte verkauft, Paderborn war Finke, Fortuna Köln hat Venture Capital im Verein etc ,etc. ...
Dann gibt es noch die Milliardäre dieser Welt, die sich Viktoria Köln, oder anderen Sportvereinen zuwenden.
Also, wer immer noch verklärt auf die Regionalliga als letzte authentische Fussballbastion setzt, ist naiv und verklärend unterwegs. Das sind genau die Leute, die im Stadion Spieler und Offizielle unter der Gürtellinie beschimpfen, aber denken, der Strom kommt aus der Steckdose ......
So oder so, wird kein Weg, der von Erfolg gekrönt sein soll, daran vorbei führen, dass sich unser RWE für seriöse und partnerschaftlich wirkende Investoren öffnet. Wir sollten doch froh sein, dass es Interessenten gibt, die dieses in der Regionalliga bewerkstelligen wollen.
Wenn wir noch lange warten, dann wird auch dieser Kreis sich verflüchtigen.
Und dann kommen wieder die Nörgler aus der Ecke, die dann sagen "Früher, als Nobby Fürhoff gespielt hat, war alles besser" ....
Geschenkt, früher war das Fernsehen auch noch schwarz-weiß. Werdet wach und stellt euch den Realitäten. Und dies mit Überlegung, damit wir einen Investor finden, der als Partner fungiert.
Glück auf und nur der RWE !!

13.02.2019 - 23:01 - Bahnschranke

100 % Zustimmung .... die Rahmenbedingungen müssen stimmen. 

13.02.2019 - 22:27 - 101360.2446

Ich finde diese Initiative hervorragend. Wir müssen mit allen uns zur Verfügung stehenden Mitteln verhindern, dass aus RWE so etwas wird wie der KFC. RWE ist mehr als nur die 1. Mannschaft. Wir sind ein Verein und haben durch unser Engagement eine gesamtgesellschaftliche Verantwortung. Meiner Meinung nach müsste man allen Vereinen, die ihre Fußballabteilung ausgliedern, die Gemeinnützigkeit sofort aberkennen. Denn wer das macht, macht es nur um damit für einen Teilberich seines Vereins maximale Wirtschaftskarft erreicht. Dabei geht es nur um die 1. Mannschaft aber nicht um den gesamten Verein. Ich möchte nicht, dass aus meinem RWE eine Kommerzgesellschaft wird, die dem möglichen sportlichen Erfolg der ersten Mannschaft alles unterwirft. Wenn die Konsequenz daraus Regioanlliga heißt, dann ist das so. Ich verstehe sowieso das Argument nicht, dass eine lange Vereinstreue oder der Besitz einer Dauerkarte automatisch den Anspruch auf sportlichen Erfolg rechtfertigen soll.

13.02.2019 - 21:22 - Jünther, Jötz und Jürgen

Wir zollen dieser Initative höchsten Respekt. Sie ist mutig. Wer zu Beginn kritisch Dinge hinterfragt und nicht blind dem Geld hinterherrennt, wird die Tradition schützen und erspart dem Verein ein böses Erwachen. Bravo.

13.02.2019 - 21:06 - goleo

Ich finde die Initiative gut vom Grundgedanken gut! Was Krefeld abgeht, ist nicht erstrebenswert. Und ich verstehe nicht, dass die Werte, die den Fußball wirklich ausmachen, hier ins lächerliche gezogen werden. Alles was nicht mehr mit Event und totalem Kommerz zu tun hat, wird immer gleich als Fußballromantik abgetan. Was soll das. - Das RWE nicht da steht wo dieser Verein stehen könnte, liegt nicht an einem fehlenden Investor. Das wurde auf vielen Ebenen verzapft und verspielt. - Grüße aus der Nachbarstadt.

13.02.2019 - 20:59 - mystery

Ihr seid alle doof.
Ich wäre froh wenn ein Investor oder ein Sponser unseren RWE unterstützen würde.
Hauptsache mein Sohn und ich kommen noch einmal in den Genuss die 2. Bundesliga mit dem RWE zu erleben.
Alle beschweren sich über den KFC, aber dabei wäre jeder froh wenn es uns passieren würde.
Natürlich unter der Voraussetzung, dass unser RWE auch unser RWE bleibt.

13.02.2019 - 20:50 - faser1966

Also, soviel ich weiß, können wir nur noch eine Liga nach unten gereicht werden, bei Lizenzentzug.
Das schaffen wir auch ohne Investor, HaHa, tolle Initiative.
Ich möchte gerne nochmal wenigstens 2te Liga mit meinen Roten erleben, aber Ihr habt Angst eine Etage runter zu gehen. Was ist los mit euch? Ich glaube keiner der bei Euch ist, hat Rot Weiss schon mal in der zweiten bzw. in der Ersten Liga erlebt,

13.02.2019 - 20:33 - Notti76

Wir sind ja auch soweit gekommen... Was wollen wir mit einem Investor? Was kann den schon schlimmeres passieren? Man sollte sich die letzten 10 Jahre mal angucken.....

13.02.2019 - 20:10 - thokau

Die Argumente sind nicht nachvollziehbar!
So sehr ich eine Ausgliederung zu diesem Zeitpunkt ablehne, da Sie nicht genug Geld für einen endgültigen Verkauf in die Kassen spühlt, aber das Verschwinden von der Fußballlandkarte, den Fall in die absolute Bedeutungslosigkeit haben wir auch ohne Investor geschafft!
Und das Die Leute in der FAN-Kurve vor allem sich selbst feiern und diese, über Jahre statt findenden Darbietungen eher zu einer Komödie als zur Spitzensportveranstaltung machen, hat etwas mit Folkklore aber nichts mehr mit dem Geist und der Tradition eines Vereins zu tun, der Spitzensport betreibt und den Leistungsgedanken trägt!
Das ist Sozialarbeit die ich in jedem Brennpunkt betreiben kann, geselliges Beisammen sein, mehr nicht!

13.02.2019 - 20:01 - Woodstock

Zitat: "Mittlerweile spielen die Löwen wieder in der dritten Liga. Ein vergleichbares Szenario will die Initiative in Essen verhindern"

Manche Dinge sind zu schön, um sie unkommentiert zu lassen...