Mit seinem Führungstreffer hat Enzo Wirtz Rot-Weiss Essens 2:0-Sieg über Herkenrath eingeleitet. Der ehemalige Wuppertaler bleibt hungrig.

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RWE-Angreifer Wirtz verspricht weitere Tore

Stefan Loyda
17. Februar 2019, 10:00 Uhr

Foto: Thorsten Tillmann

Mit seinem Führungstreffer hat Enzo Wirtz Rot-Weiss Essens 2:0-Sieg über Herkenrath eingeleitet. Der ehemalige Wuppertaler bleibt hungrig.

Klassischerweise wird ein Stürmer an seinen Toren gemessen. Essens Enzo Wirtz liefert in dieser Richtung bisher ab. Schließlich ist er mit sieben Treffern in der Liga der beste Torschütze von Rot-Weiss Essen in der laufenden Saison bisher. Gleichzeitig ist er aber auch der Mann für die wichtigen Treffer. So erzielte er nicht nur in der ersten Niederrheinpokal-Runde den 1:0-Siegtreffer bei Victoria Mennrath, sondern auch in Wiedenbrück, gegen Kaan-Marienborn und beide Treffer zum 2:0-Sieg gegen Rödinghausen. Nun folgte ein weiteres beim 2:0-Erfolg über den TV Herkenrath, als er nach 62 Minuten mit einem Flugkopfball einnetzen konnte.


Gleichzeitig hat er damit auch sein erstes Saisonziel erfüllt: Nämlich mehr Tore in der Regionalliga zu erzielen, als es ihm bisher gelungen ist. Seine Bestmarke bisher: die sechs Tore in 34 Spielen beim FC Wegberg-Beeck in der Saison 2015/16. Damit soll aber noch lange nicht Schluss sein: „Ich hoffe, dass es noch weitergeht. Ich bin weiterhin hungrig.“

Umstellung von RWE-Trainer Neitzel zahlt sich aus

Und das hat man auch beim Jahresauftakt gegen den Tabellenletzten gesehen. Die Flanke von Lukas Scepanik kam sehr tief im Strafraum beim 23-Jährigen an. Dennoch tauchte er ab und konnte den Ball im langen Eck versenken. Wirtz: „Ich habe halt irgendwie versucht mit dem Kopf dran zu kommen. Wenn ich die Chance sehe, dann versuche ich es auch und wenn es klappt ist es umso schöner.“ Die Entscheidung in der Halbzeitpause von Trainer Karsten Neitzel den gebürtigen Mönchengladbacher von linken Mittelfeld ins Sturmzentrum zu beordern, zahlte sich dabei aus: „Es ist immer gut, im Spiel etwas zu verändern, womit der Gegner nicht rechnet. Und dann hat es gepasst.“

Somit gehen die Essener nun mit einem Pflichterfolg in die Restrunde. Pflichterfolg deswegen, weil jeder von RWE einen hohen Sieg gegen den designierten Absteiger erwartet hatte. Wie wichtig es war, dieses Spiel zu gewinnen? „Sehr. Vor dem Spiel wurde viel geredet. Man weiß, was in Herkenrath passiert ist und dann werden die teilweise auch ein bisschen schwach geredet. Gegen diese Gegner ist es manchmal aber auch sehr schwer. Jeder Verein brennt, hier zu spielen.“ Am Ende war aber wieder der Mann für die wichtigen Tore zur Stelle.

Autor: Stefan Loyda

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18.02.2019 - 09:04 - rwekatavata1

Was ich da so am Samstag über 65 Min gesehen habe man... man... was für ein Krampf.
Das Mittelfeld hat nicht stattgefunden und wenn ich einen B Baier da rumeiern sehe krieg ich zuviel.
Da ist noch sehr viel Luft nach oben, es gab mal Zeiten da hätten wir diesen hilflosen Gegner mit Minimum 5Toren Unterschied wieder nach Hause geschickt.
So müssen wir froh sein, dass wir gewonnen haben, ansonsten hätten wir beim nächsten Heimspiel 2000 Zuschauer gesehen .
Mannschaft und Trainer.... bitte quasselt nicht so viel, reis Euch mal am Riemen und vergrault nicht noch die treuesten der Treuen.

Nur der RWEEEE

17.02.2019 - 21:00 - DerOekonom

# RWERBI Mein reden nach 3 Minuten Spiel, Wirtz hat nach meiner Erinnerung noch kein überzeugendes Spiel über außen gemacht, zentral war er aber immer eine Gefahr. Grund auf der zehn, Bichler links und Wegner oder Wirtz zentral wäre wohl gegen einen solchen Gegner cleverer gewesen. Da kam der Tabellenletzte.

Wobei ich nicht verstehe, was dieser ganze Kotau vor Herkenrath soll. Da wäre RWE früher mit der zweiten Mannschaft aufgelaufen. Man kann auch sich selbst schwach reden und den Gegner stark. Nur wie willst du den da ganz nach oben, wenn man sich schon vor dem Tabellenletzten mental ins Hoserl macht.

17.02.2019 - 13:07 - TorschreiRWE

Wirtz ist ein guter wertvoller Spieler der neben seinen wichtigen Toren immer rackert mit vollem Einsatz.
Neitzel hat es ja zur 2.Hbz geändert und Wirtz spielte in der Mitte und machte das wichtige 1:0 mit sehenswertwn Flugkopfball.

17.02.2019 - 10:57 - JeffdS

Eventuell wird er das ja mal lesen und sich Gedanken machen ..

17.02.2019 - 10:04 - RWERBI

Wie kann man Wirtz nur auf der Außenposition verschenken. Er ist unser bester Mittelstürmer, da liegen seine Stärken. Wenn Neitzel unsere Spieler einmal auf den Positionen einsetzten würde, auf denen ihre Stärken liegen, wäre schon viel gewonnen.