Der ambitionierte Landesliga-Aufsteiger Türkspor Dortmund musste gleich am ersten Spieltag einen Dämpfer hinnehmen. Trainer Reza Hassani erwartet im kommenden Spiel eine Antwort seiner Spieler.

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Nach Auftakt-Pleite: Türkspor-Coach Hassani erwartet Reaktion

10. September 2020, 18:23 Uhr
Foto: Michael Ketzer

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Der ambitionierte Landesliga-Aufsteiger Türkspor Dortmund musste gleich am ersten Spieltag einen Dämpfer hinnehmen. Trainer Reza Hassani erwartet im kommenden Spiel eine Antwort seiner Spieler.

Landesliga-Aufsteiger Türkspor Dortmund 2000 hat sich im Sommer mit vielen namhaften Neuzugängen wie dem zweitligaerfahrenen Marcel Reichwein verstärkt. Dementsprechend ging das Team von Reza Hassani als Favorit in die Saison. Gleich am ersten Spieltag mussten sich die Dortmunder allerdings geschlagen geben. Im Derby gegen den Kirchhörder SC, der im vergangenen Jahr den dritten Platz belegte, verlor Türkspor mit 0:1.


„Wir haben nicht gut gespielt. Es war ein sehr zerfahrenes Spiel. Wir hatten keine Ideen und waren zu hektisch“, meint Hassani, der eine ausgeglichene erste Halbzeit gesehen hat. Im zweiten Durchgang sei das Gegentor dann genau zum falschen Zeitpunkt gefallen. „Wir hatten gerade ein wenig Oberwasser und das Spiel im Griff. Dann lassen wir eine Großchance liegen und bekommen im Gegenzug das 0:1“, ärgert er sich.

Dem Trainer fällt es schwer, etwas Positives in dem Auftritt seiner Mannschaft zu ziehen. „Wenn man unbedingt will, dann kann man natürlich sagen, dass es gut ist, dass wir die Chance auf ein Unentschieden haben, wenn sechs oder sieben von elf Spielern nicht in Form sind.“

Türkspor fehlt der Rhythmus

Hassani sieht ein, dass sein Team noch nicht vollkommen eingespielt ist. Dabei haben auch die coronabedingten Testspielabsagen in den letzten beiden Wochen vor dem Start gesorgt. „Natürlich will ich keine Ausreden suchen, aber dass wir zweieinhalb Wochen vor dem ersten Ligaspiel unseren letzten Test hatten, tat uns nicht gut.“


Zu allem Überfluss muss der Coach im kommenden Spiel zwei Änderungen vornehmen. Aldin Kljajic hat sich bei einem Sprint einen Muskelfaserriss zugezogen und fällt mindestens drei Wochen aus. Ilja Petreian, der ihn kurz vor Schluss ersetzte, holte sich für zwei Fouls die Gelb-Rote Karte ab und wird am zweiten Spieltag ebenfalls fehlen.

Dann ist Aufsteiger SW Wattenscheid 08 zu Gast. „Wie ich gehört habe, soll es eine sehr starke Mannschaft sein“, berichtet Hassani. Er möchte sich nach der Auftaktniederlage aber nicht auf den Gegner konzentrieren. „Ich erwarte eine Reaktion von meiner Mannschaft“, macht er klar.

Der Coach ist sich sicher, dass seine Spieler den Gegner vor Probleme stellen kann. „Wir müssen auf jeden Fall unser Spiel durchbringen.“ Dann soll die erste Niederlage ausgebügelt werden. Zwei Spiele ohne Sieg würden den ambitionierten Aufsteiger schon früh weit zurückwerfen. Schließlich bleibt in einer Liga mit 16 Mannschaften wenig Zeit, um Punkte aufzuholen.

Autor: Dennis Zaremba

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