MSV in Not - so geht es in Liga 3

11.02.2019

2. Liga

MSV in Not - so geht es in Liga 3

Foto: firo

Nach dem 21. Spieltag ist der MSV Duisburg Letzter in Liga zwei. Nur zwei Punkte sind es zum rettenden Ufer, aber die Niederlage in Fürth war mehr als ein Warnschuss. Und jetzt kommt Union Berlin. 

Eins ist klar: Mit so einer Leistung wie in Fürth wird der MSV Duisburg in die 3. Liga absteigen. Offenbar haben die Duisburger die Zeichen der Zeit immer noch nicht erkannt. Am Ende kam zwar viel zusammen - zwei Elfmeter, die Rote Karte, der Trainer auf der Tribüne. Aber es war mehr als das. Denn die Leistung der Zebras in dem so wichtigen Spiel war schlecht, sehr schlecht sogar. 


Das musste auch Trainer Torsten Lieberknecht anerkennen. Seine klare Analyse: "Die Bereitschaft, auf dem Platz präsent zu sein, fehlte. Ich bin enttäuscht von der Leistung in der ersten Halbzeit. In der zweiten Hälfte war es dann besser. Wir wussten, dass wir dem Gegner wehtun können, das ist uns nicht gelungen. Wir müssen uns davon erholen und dabeibleiben. Dazu gehört aber auch eine andere Präsenz und nicht das, was wir vor der Pause gezeigt haben."

Klartext vom Trainer, Kapitän Gerrit Nauber ergänzte: "Wir haben es selber verpasst, das Tor zu machen. Es tut gerade weh und ist richtig enttäuschend. Aber wir machen weiter. "

Union Berlin kommt am Samstag nach Duisburg

Allerdings wird der Druck größer. Ingolstadt hat gepunktet, Magdeburg einen Zähler geholt, der MSV steht an letzter Stelle. Und jetzt kommt Union Berlin (Samstag, 13 Uhr) - die haben erst zwei Mal verloren in dieser Saison. Wobei die Unioner auswärts auch keine Macht sind. Die letzten beiden Partien in Aue und St. Pauli wurden verloren. Da wäre aber noch die große Heimschwäche des MSV - erst zwei Spiele wurden zuhause gegen Paderborn und Darmstadt gewonnen. 

Und ein Erfolgserlebnis ist dringend notwendig. Um Luft im Abstiegskampf zu bekommen und auf der vier Tage später stattfindenden Jahreshauptversammlung nicht zu viel Gegenwind von den Mitgliedern zu bekommen. Denn die werden sicher langsam nervös. Noch sind viele Partien zu spielen, doch die letzten Leistungen lassen die Alarmglocken schrillen. cb


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11.02.2019 - 14:48 - Alt Zebra

Nun Passiert genau das was ich letzte Saison immer gesagt habe,die Abwehr ist grotten schlecht neue Leute müssen geholt werden.Was ist Passiert nichts die meißten wie Wiegel ,Wolze,Bomheuer Spielen obeohl sie keine Leistung bringen,und was macht Lieberknecht keinen Mum mal die Jungen Hungrigen Spieler rannzulassen.Schlechter können die auch nicht sein.Das städige Wechseln ist ein No go .Schnellhardt gehört auf die Bank schon lange.Warum Spielt Gyau ein Spiel dann sitzt er auf der Bank .Verhook kannst du vergessen der Trifft das Tor nicht auch wenn kein Spieler auf dem Feld ist.Gegen Berlin werden die gleichen Nieten Auflaufen wie bisher deswegen sehe ich Schwarz.Ich hoffe das der Trainer endlich mut beweißt und das Baffo und Taschchy bald fit werden sonst geht es näckste Saison in der 3 Liga weiter.Für mich war lieberknecht der falsche Mann für die 2 und wir auch in der 3 Liga der falsche sein,er redet auch nur alles schön .

11.02.2019 - 10:18 - juerga

Mit einer solchen Leistung geht es tatsächlich in die Dritte Liga. Was ist denn bloß in Wolze gefahren? Er wird von Spiel zu Spiel schlechter mit zum Teil haarsträubenden Fehlpässen. Engin verliert zumindest in der 2. Hälfte fast jeden Ball, ein Fall von mangelnder Fitness, wie bei einigen anderen Spielern auch. Eigenartig auch, dass die Gegentore regelmäßig nach Auswechselungen fallen. Lieberknecht wechselt trotzdem regelmäßig zu Spät. Warum er den im Pokalspiel sehr präsenten Verhoek gegen den überhasteten, freistossprovozierenden Chancentod illuczenko in Führt auswechseln musste, erschließt sich nicht, zudem die ständige Stürmerrotation die Abstimmung untereinander nicht fördert. Albutat ohne Spielpraxis war total überfordert, Stoppelkamp hat nach seinen Kurz-Einsätzen in den letzten beiden Spielen einen Startplatz in der -zumindest 2.Hälfte- von Beginn an für Engin verdient. Die Chancen, die Engin regelmäßig nicht nutzt, könnte ein abgeklärterer Spieler wie Stoppelkamp wahrscheinlich besser verwerten. Souza und Nielsen waren in Führt allein gelassen. Ein Schnellhardt spielt zu langsam, ungenau und rennt sich oft in mehrere Gegenspieler mit der Abfolge des Ballverlustes fest.
Leider scheint es so, dass die Spieler nicht mehr richtig wollen. Sie traben lustlos über den Platz, statt zu kämpfen und zu fighten, wie es gerade Magdeburg, Ingoldstadt und sogar Sandhausen vormachen. Was ist denn mit dem Winterzugang Baffo? Wieder ein Fehlgriff aus der Ramschkiste? Ivo hatte diesmal wieder kein Glück, wobei man sich fragt, warum man junge hungrige schnelle Spieler - siehe Paderborn mit dem Ex-Essener- nicht herankommen kann. Seit Abschaffung der Amateure hat man auch keine Möglichkeit sich aus dem Unterbau zu bedienen und Ersatzspielern Spielpraxis zu vermitteln.
Die Bilanz gegen Union ist übrigens negativ und die MSV spiele waren stets grottenschlecht. Gerne lasse ich mich eines besseren belehren, bevor jegliche Hoffnung schwindet.

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