3. Liga

MSV Duisburg wartet weiter auf den ersten Sieg

Fabian Kleintges-Topoll
03. Oktober 2020, 15:35 Uhr
MSV-Profi Connor Krempicki gegen den anlaufenden Lübecker Mirko Boland. Foto: firo

MSV-Profi Connor Krempicki gegen den anlaufenden Lübecker Mirko Boland. Foto: firo

Nach zwei Spielen ohne Sieg war der MSV Duisburg beim Aufsteiger VfB Lübeck zu Gast. 1860 Zuschauern im Stadion an der Lohmühle sahen ein maues 1:1-Unentschieden (0:0). Die Analyse.

Ausgangslage: Beide Teams warten nach zwei Spieltagen weiter auf den ersten Dreier. Beim MSV wurde unter der Woche in erster Linie an der Spielkontrolle gearbeitet. Über die kompletten 90 Minuten überzeugten die Duisburger in dieser Saison noch nicht. Unter der Woche feierte MSV-Trainer Torsten Lieberknecht sein zweijähriges Jubiläum. Ein Corona-Fall in der Mannschaft hatte indes keine Auswirkungen auf die Partie am Samstag.

Zwei Wechsel: Im Vergleich zur enttäuschenden Punkteteilung gegen den FSV Zwickau veränderte Torsten Lieberknecht seine Startelf auf zwei Positionen. Mirnes Pepic verdrängte Sinan Karweina zurück auf die Bank. Leroy-Jacques Mickels, der in der Vorwoche noch das 1:1 erzielte, rückte für den verletzten Ahmet Engin auf die Außenbahn.

Früher Aufreger: Lübecks Stürmer Elsamed Ramaj tankte sich nach zehn Minuten stark über die linke Seite durch. Max Jansen rauschte ordentlich dazwischen und sah völlig zurecht Gelb – genau wie Lieberknecht, der nicht ganz mit der Meinung seines Gegenübers Rolf Landerl konform war. Ramaj wurde behandelt und musste kurze Zeit später sogar raus. Die Gemüter beruhigten sich.

Analyse: Große Highlights gab es im ersten Durchgang kaum. Beide Teams fanden nicht wirklich ins zerfahrene Spiel hinein. Erst nach 35 Minuten wurden die Gäste aktiver. Lukas Scepanik verpasste aus wenigen Metern knapp, Vize-Kapitän Vincent Vermeij prüfte Lukas Raeder aus der zweiten Reihe. Der ehemalige Essener war hellwach und bereinigte die bis dahin beste Aktion des Spiels.

Wenige Minuten nach Wiederanpfiff leistete sich Raeder eine Unaufmerksamkeit, Vermeij verpasste das leere Tor mit dem Außenrist. Duisburg schnupperte am Führungstreffer. Das etwas schmeichelhafte 1:0 erzielte nach 60 Minuten Lübecks Yannick Deichmann, nachdem Connor Krempicki nicht energisch genug dazwischen gegangen war. Vermeij hatte die richtige Antwort parat. Der Niederländer köpfte nach Vorlage des eingewechselten Karweina zum Ausgleich ein (74.). Bis zum Abpfiff passierte nicht mehr viel.

Ausblick: Der MSV Duisburg kommt einfach nicht in Fahrt. Saisonübergreifend wurde nur eines der vergangenen zehn Duelle gewonnen. Mit zwei Punkten aus drei Spielen liegen die Meidericher weit hinter ihren Erwartungen zurück. Am Freitag empfängt die Lieberknecht-Elf mit dem 1. FC Saarbrücken den nächsten Aufsteiger in der heimischen Schauinsland-Reisen-Arena.

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Kommentieren

05.10.2020 - 08:16 - Gmeurb

Mensch Ueberflüssig, kümmere Dich um Deinen eigenen Mist, da haste genug mit zu tun und geh uns hier nicht auf den Zeiger!
Lieber Reviersport, kann man den nicht für MSV-Themen einfach sperren?

04.10.2020 - 00:17 - Überdingen

Ihr seit einfach nur zum fremdschämen fremdschämen....fremd auch alles am Trainer festzumachen.Wenn er geht...geht es auch nich besser........Es ist ein Verein mit dem Namen "Msv Durchschnitt" geboren 2020;))

03.10.2020 - 17:38 - Duisburger87

HILFE!
Was für ein müder Kick. Das kann man doch nicht mehr gut heißen.
Lübeck ist mit drei, vier, Ballkontakte bei uns am 16er und der MSV braucht 5 Minuten, weil man noch mal sich als Sicherheit den Ball drei mal hinten rum spielen muss!
Die Mannschaft hat kein Bock mehr Fußball zu spielen.
Wird überhaupt moch beim MSV zwischen beiden Spieltagen trainiert? Ich sehe nur Rückschritte.
So schlecht habe ich den Mickels noch nie spielen sehen, die von Lieberknecht angebliche hochgelobte "Pass-Maschine" Jansen eine Katastrophe!

Das der Vorstand nicht so langsam mal das Heft in der Hand nimmt ist verwunderlich. Dieses Spiel war heute einfach nur ein Witz!

03.10.2020 - 17:20 - Alt Zebra

Mit Fussball hatte das nicht mehr viel zu tun,zum letzen Saison Anfang ein klarer Rückschritt.Lieberknechts System ist ein einziger Offenbarungseid,nur noch Ballgeschiebe hintenrum jedesmal wird das Spiel langsam gemacht bei Ballbesitz.Laufbereitschaft der Spieler war eine frechheit ,Mickels total überfordert und eigensinnig.Krempiki total fehl auf den Platz ,Weinkauf wenig beschäftig aber wieder mit einem Patzer der zum glück nicht bestraft worden ist.Ich frage mich wie Lieberknecht die Mannschaft Aufstellt,nach Leistung bestimmt nicht den sonst würde ein Sicker,Krempiki,Weinkauf nicht Spielen.Die Abwehr wackelt immer noch bei jedem Angriff,einziger Lichtblick ist Flecksten.Was ist mit Gembalis darf er nicht mehr Spielen?Was hat er falsch gemacht das Scheiss System Kritisiert oder seinen Mund auf gemacht.Lieberknecht ist der Untergang für Duisburg er muß weg und das so schnell wie möglich denn schlimmer geht nicht mehr.

03.10.2020 - 16:45 - PushingItTooHard

wie schon am ersten Spieltag geschrieben: MSV wird die ersten 6 Spiele nicht gewinnen und dann muss TL gehen. Leider ist jeder Spieltag mit ihm bis dahin verschenkt.