Bei der herben 1:5-Heimpleite gegen den FC Ingolstadt zeigte der MSV Duisburg am Samstag zwei Gesichter. Vor allem die schwache Defensive machte Pavel Dotchev mächtig zu schaffen. Der Bulgare fordert schnelle Besserung.

3. Liga

MSV Duisburg: Vor Wuppertal – Dotchev nimmt Abwehr in die Pflicht

Fabian Kleintges-Topoll
16. Mai 2021, 14:08 Uhr
Foto: firo

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Bei der herben 1:5-Heimpleite gegen den FC Ingolstadt zeigte der MSV Duisburg am Samstag zwei Gesichter. Vor allem die schwache Defensive machte Pavel Dotchev mächtig zu schaffen. Der Bulgare fordert schnelle Besserung.

Unterschiedlicher hätten die beiden Halbzeiten am vorletzten Drittligaspieltag kaum verlaufen können. Dem befreiten Aufspielen im ersten Durchgang folgte ein auf ganzer Linie enttäuschender Auftritt in den zweiten 45 Minuten. Pavel Dotchev hatte eine einfache Erklärung für den Leistungsabfall nach Wiederanpfiff. „Das Hauptproblem ist, dass wir nicht konstant und stabil genug verteidigen“, kritisierte der Trainer.

Mit 65 Gegentreffern stellt der MSV die schwächste Abwehr der Liga. Einen unglücklichen und schwankenden Auftritt lieferte erneut Dominik Schmidt ab. Der Routinier verursachte zunächst den Elfmeter zum schnellen Ausgleich und machte auch bei der Entstehung der Gegentore zwei und drei keine gute Figur. Nach 57 Minuten war der Arbeitstag für den 34-Jährigen beendet. Schmidt bekam einen Pferdekuss ab. „Es ist nicht so gravierend“, stufte Dotchev die Verletzung ein. Er rechnet schon in ein paar Tagen mit der Rückkehr seines Innenverteidigers.

Dotchev wünscht sich Weinkauf-Verbleib

Viel Zeit bleibt den Zebras nicht. Denn schon am Mittwoch sind die Duisburger im Niederrheinpokal-Halbfinale beim Wuppertaler SV gefordert. Mit Blick auf die wichtige Partie nahm Dotchev neben Kapitän Moritz Stoppelkamp auch Marlon Frey frühzeitig vom Feld, um sie für den Pokal zu schonen. „Beide haben in letzter Zeit viel Substanz verloren“, meinte Dotchev, der sich nicht nur im Stadion am Zoo mehr Stabilität erhofft. "Ich habe oft auf die Fresse gekriegt und viele Spiele hoch verloren. Aber bei uns sind das keine Ausrutscher. Das darf uns nächstes Jahr nicht passieren und muss sich ändern“, wurde der Trainer deutlich.

Leo Weinkauf war im Übrigen bei allen fünf Gegentoren machtlos. Ob die Leihgabe von Hannover 96 auch in der kommenden Saison zwischen den Pfosten stehen wird, gilt als weniger wahrscheinlich. „Wir werden alles daransetzen, dass er bleibt. Aber das ist nicht von uns abhängig“, erklärte Dotchev.

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17.05.2021 - 13:45 - Alt Zebra

Wenn Dotchev weiter an Schmidt und Sauer festhält wird das nichts mit dem Niederrheinpokal. Auch der Unfähige Bitter ist da keine Alternative,dann lieber ein Velkov ohne Spielpraxis.Leider hat Dotchev seine Lieblinge weswegen Leute wie Fleckstein und Velkov kaum die Chance bekommen um sich zu beweisen. Scepanik hatte das gleiche Problem er kam nur in die Stammelf weil viele Verletzt waren und jetzt ist er der Beste Verteidiger den wir haben.Sicker kann man nur auf der Innenverteidiger Position gebrauchen ,Gembalis ist leider total außer Form deswegen ist er auch keine Alternative.In der neuen Saison müssen neue Verteidiger kommen den sonst geht es uns wie diese Saison .Grilic und Dotchev haben viel Arbeit vor sich ein neue Mannschaft zusammen zu stellen .Für mich müssen Leute wie Ademi,Schmidt,Sauer,Pepic und Mickels weg,Weinkauf würde ich auch nicht um jeden Preis halten weil er nur auf der Linie gut ist.Ob Palacios und Vermeij zu halten sind wird sich zeigen ,eine Engin,Tomic ,Gembalis und Karweina muß eine Schippe darauflegen damit sie bleiben dürfen .Bei allen ist es eine Sache der Einstellung die nicht Stimmt den sie haben ja schon bewiesen das sie es können.Gegen Wuppertal muß es aber trotzdem reichen egal wer Verteidiger ist.