3. Liga

MSV Duisburg: Lieberknechts "totales Vertrauen" in die Mannschaft

Justus Heinisch
07. Oktober 2020, 18:12 Uhr
Torsten Lieberknechts MSV Duisburg trifft auf den 1. FC Saarbrücken. Foto: firo

Torsten Lieberknechts MSV Duisburg trifft auf den 1. FC Saarbrücken. Foto: firo

Den Saisonstart hat sich der MSV Duisburg wohl etwas anders vorgestellt. Lediglich zwei Zähler holten die Zebras aus drei Spielen. Und am Freitag kommt ausgerechnet der aktuelle Tabellenführer der 3. Liga in die Schauinsland-Reisen-Arena (19 Uhr).

Sieben Mal hat sich Torsten Lieberknecht das 1:1 beim VfB Lübeck noch einmal angeschaut. Alleine, mit dem Trainerteam und zusammen mit Sportdirektor Ivo Grlic. Das Fazit: Wahnsinnig viel hatte Lieberknecht nicht zu beanstanden. Vor allem aber die Chancenverwertung sowie das Umschaltverhalten in der Defensive gefielen ihm nicht. Der Trainer des MSV Duisburg fordert von seinen Spielern daher mehr Bereitschaft, auch mal einem vielleicht schon verloren geglaubten Ball nachzugehen.

Nach nur zwei Punkten aus drei Spielen kann man den Saisonstart der Zebras jedoch als verkorkst bezeichnen. Das weiß auch Lieberknecht. "Was uns alle stört ist, dass das Ergebnis nicht da ist", sagte der Cheftrainer in der virtuellen Medienrunde. Dennoch ist er in manchen Situationen entspannter als in der Vorsaison: "In der letzten Saison war ich unruhiger, obwohl wir die Spiele gewonnen haben. Jetzt bin ich insgesamt ruhiger, weil sehe, dass eine Entwicklung in der Mannschaft voranschreitet."

Ein weiterer Neuzugang könnte diese Entwicklung schneller vorantreiben - vertragslose Spieler können noch verpflichtet werden. Doch dazu dürfte es nicht kommen, wie Lieberknecht erklärte. Zum einen habe er "totales Vertrauen" in die Mannschaft, zum anderen fehle es am "finanziellen Spielraum".

Gegner 1. FC Saarbrücken ist in Topform

Deutlich bessere Laune herrscht zurzeit beim 1. FC Saarbrücken. Die Saarländer von Trainer Lukas Kwasniok sind momentan Spitzenreiter in der 3. Liga. "Aufsteiger, Euphorie, Tabellenführer - das sagt alles. Sie haben sich zurecht mit den sieben Punkten auf Platz eins geschoben", findet Lieberknecht.

Gegen den MSV werden dem FCS allerdings Maurice Deville und Marin Sverko fehlen. Beide sind für Länderspiele abgestellt. Ein Vorteil sei das nicht unbedingt, merkte Lieberknecht an. Es sei nun schwieriger vorauszusehen, wer bei den Saarbrückern spielt und wer nicht. Doch das ist dem 47-Jährigen letztendlich egal: "Es ist so, dass wir es weiterhin bestimmen werden, ob wir das Spiel gewinnen oder verlieren werden. Das ist entscheidend."

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Kommentieren

08.10.2020 - 20:26 - soso

Der Trainer muß weg

08.10.2020 - 18:02 - Alt Zebra

Liebrknecht Redet sich sein System als einziger schön und eine Endwiçklung ist natürlich nicht da nur was sollen die nach außen Transportieren das die Mannschaft schlecht ist?Wenn wir weiter so einen Mist Spielen dann sehe ich schwarz für das Spiel gegen Sarbrücken.Wenn die Mannschaft sich weiter an das Unsinnige System halten muß werden wir denn angestrebten Aufstieg frühzeitig verschenken.Ist schon komisch das die Spieler es anders sehen wie der Trainer der die Unfähigkeit in Person ist,leider ist kein Geld da das man ihn sofort Endlassen kann .Lieberknecht wird leider nicht von selbst gehen weil ihm am MSV nichts liegt weshalb wir ihn länger noch ertragen müssen.Und der Fremdschämer freut sich wenn Lieberknecht weiter bleibt weil wir dann nie Aufsteigen.

08.10.2020 - 05:18 - bossprada

Ich bin da inhaltlich bei euch , wo bleibt der Kommentar des Fremdschämers ?

07.10.2020 - 23:19 - Duisburger87

Daran kann man mal sehen, was Lieberknecht für ein Maulwurf ist.
SIEBEN (!!!) mal hat er sich das Lübeck-Spiel angeschaut und hat kaum was zu beanstanden! Das sagt doch schon alles über Lieberknecht aus.

Aber das restliche Trainerteam, sowie Grilic haben anscheind auch Tomaten auf den Augen.

07.10.2020 - 19:41 - PushingItTooHard

welche Entwicklung meint er denn?? Ich sehe nur große Verunsicherung im Team. Die Frage ist nicht ob TL der Mannschaft vertraut, sondern ob die Mannschaft ihm vertraut und darN glaubt mit seinem System erfolgreich sein zu können!