Der MSV Duisburg hat ein neues Duo in der Geschäftsführung: Thomas Wulf und Peter Mohnhaupt folgen auf Michael Klatt.

3. Liga

MSV Duisburg: Duo übernimmt die Geschäftsführung

31. August 2020, 14:05 Uhr
Peter Mohnhaupt ist zurück beim MSV Duisburg. Foto: getty

Peter Mohnhaupt ist zurück beim MSV Duisburg. Foto: getty

Der MSV Duisburg hat ein neues Duo in der Geschäftsführung: Thomas Wulf und Peter Mohnhaupt folgen auf Michael Klatt.

Thomas Wulf und Peter Mohnhaupt bilden das neue Duo in der Geschäftsführung des MSV Duisburg. Das teilte der Fußball-Drittligist am Montag mit. Wulf ist seit 2016 für den Klub tätig, Mohnhaupt war bereits von April 2014 bis zu einer persönlich bedingten Auszeit im Juni 2019 MSV-Geschäftsführer.

„Für uns war wichtig, eine gute und schnelle Entscheidung zu treffen“, sagt MSV-Präsident Präsident Ingo Wald. „Kompetenz, Verfügbarkeit und sofortige Handlungsfähigkeit - Peter Mohnhaupt und Thomas Wulf erfüllen diese Kriterien zu 100 Prozent. Sie kennen den MSV aus dem Effeff, sie sind mittendrin – mit dem Wissen, auf was sie sich in der Corona-Krise und vor allem ihren finanziellen Auswirkungen einlassen.“

Klatt ging nach nur acht Monaten

Mohnhaupt wird die Themen Marketing, Kommunikation und Partnerbetreuung verantworten, während Wulf die Ressorts Finanzen, Verbandswesen und die Organisation leitet. Michael Klatt, der seinen Dienst als Geschäftsführer beim MSV erst im Januar angetreten hatte, verlässt den Klub nach acht Monaten wieder.


Wulf wurde Mitte August von den Drittligisten in den „DFB-Ausschuss 3. Liga“ gewählt. „Das Vertrauen untereinander ist immens“, sagt er zur Zusammenarbeit mit Wald und Mohnhaupt. „Wir haben in dieser Konstellation schon einige schwierige Situationen erfolgreich bewältigt. Deshalb bin ich bereit, noch größere Verantwortung zu übernehmen. Uns ist die brisante Situation bewusst. Aber wir wissen, wofür wir es tun.“

Wald befürchtet finanzielle Engpässe

Wald befürchtet nach der Entscheidung der Politik, bis Ende Oktober keine Zuschauer in die Stadien zu lassen, finanzielle Engpässe. „Wir wollen, solange es geht, die Insolvenz vermeiden. Ich kann das aber nicht grundsätzlich ausschließen“, sagte der Duisburger Vereinsboss dieser Redaktion. Im Moment sei die Zukunft schwer planbar. Wie lange der Verein die fehlenden Einnahmen der Zuschauer ausgleichen könne, sei schwer zu bestimmen. „Es wird von Monat zu Monat schwieriger. Es ist abhängig davon, wie Sponsoren und Gläubiger mitziehen in diesen Zeiten.“


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