3. Liga

KFC Uerdingen: Grimaldi überzeugt - Doppelspitze mit Kiprit?

Fabian Kleintges-Topoll
25. November 2020, 08:18 Uhr
Foto: firo

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Am Dienstag gegen den Halleschen FC bildete Adriano Grimaldi die einzige Sturmspitze beim KFC Uerdingen. In Zukunft könnte der Routinier gemeinsam mit dem jungen Muhammed Kiprit auflaufen.

Zwölf Spieltage sind in der laufenden Drittligasaison absolviert. An gerade mal sechs davon hat der KFC Uerdingen überhaupt ins gegnerische Netz getroffen. Neben den beiden Nullnummern in Rostock und München blieben die Blau-Roten in drei der bisherigen vier verlorenen Spiele torlos. Hinzu kommt, dass die Elf von Stefan Krämer gemeinsam mit dem 1. FC Kaiserslautern (beide zehn Treffer) die zweitschlechteste Offensive der Liga stellt. Nur der SV Meppen und die SpVgg Unterhaching (beide neun) sind noch harmloser.

Das Heimspiel gegen den Halleschen FC (0:1) offenbarte einmal mehr, warum diese Werte bei den Krefeldern so schlecht sind und der Schuh vorne so sehr drückt. Zwar erspielten sich die Uerdinger unzählige Hochkaräter in der Druckphase nach dem Gegentor, nutzen konnte der KFC diese allerdings wieder nicht. Ein Problem, dass möglicherweise auch in den Köpfen eine Rolle spielen könnte. Adriano Grimaldi verneinte diese Frage am Mikrofon von Magenta Sport.

Krämer über Grimaldi: „Er ist auf einem guten Weg“

„Das sollte uns nicht zu sehr beeinflussen. Im Gegenteil. Wenn wir wieder treffen, wird es uns motivieren, noch mehr Tore zu machen und die Punkte zu holen.“ Das Gesicht des 29-Jährigen wirkte unmittelbar nach der Partie leer. Dabei hatte der Angreifer eine ordentliche Leistung abgeliefert. Uerdingens Topscorer Muhammed Kiprit bekam am Dienstag eine Pause. Der Neuzugang von Hertha BSC traf bereits vier Mal und stürmte gegen Halle für die letzten 17 Minuten mit Grimaldi.

Eine Konstellation, die schon bald für Krämer zu einer Option werden könnte. „Das ist sicherlich denkbar. Adriano war zwei Jahre lang immer wieder verletzt. Wir wollen ihn langsam zu seiner Leistungsstärke zurückbringen. Er ist auf einem guten Weg“, sagte der 53-Jährige. Grimaldis Vorteil neben seiner Wucht: Das Spiel mit dem Rücken zum Tor. „Da gibt es nicht viele, die so gut sind wie er“, fügte der Trainer hinzu.

Ob Krämer seine Nummer 39 am Freitag gegen Verl wieder für die gesamten 90 Minuten aufbieten wird, ließ er offen. Sollten Grimaldi und Kiprit künftig nebeneinander auflaufen, könnte die mangelnde Chancenverwertung schon bald der Vergangenheit angehören.

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