Kehl:

10.02.2019

Dortmund

Kehl: "Das Unentschieden haben wir uns selbst anzukreiden"

Foto: firo

Nach dem spektakulären 3:3 zwischen dem BVB und Hoffenheim äußerte sich Dortmunds Leiter der Lizenzspielerabteilung von Borussia Dortmund, Sebastian Kehl, zum Spiel.

Herr Kehl, haben Sie schon eine Erklärung für dieses aus Ihrer Sicht bittere 3:3 gegen Hoffenheim?
Ganz leicht ist es nicht zu erklären, wenn man 3:0 führt und in der ersten Halbzeit alles unter Kontrolle hat. Wir haben dann aber Fehler gemacht, die zu den Toren geführt haben.

Wir haben Sie die zweite Halbzeit gesehen?
Wir haben es angesprochen, weil die Hoffenheimer gerade in der zweiten Halbzeit zuletzt starke Phasen hatten. Sie hatten nichts mehr zu verlieren und haben alles nach vorne geworfen. Sie haben Körperlichkeit und Wucht ins Spiel gebracht, da haben wir uns nicht mehr richtig gewehrt und nicht mehr die Ruhe in unserem Spiel gehabt. Deswegen tut uns dieses Unentschieden weh.

Erst in der Liga in Frankfurt, dann im DFB-Pokal gegen Bremen und jetzt gegen Hoffenheim. Dreimal lag der BVB in Führung, dreimal hat er nicht gewonnen. Woran liegt das?
Das waren unterschiedliche Spiele. Aber das 3:3 gegen Hoffenheim hätte nicht passieren dürfen. Wir hatten genügend Kontermöglichkeiten, um auch noch das vierte Tor zu machen. Wir hatten alle Möglichkeiten, dieses Spiel in Ruhe zu Ende zu spielen. Die Niederlage, äh, das Unentschieden, haben wir uns selbst anzukreiden.

Könnte das ein Rückschlag für Ihre Mannschaft sein und möglicherweise zu einem Bruch führen?
Wir haben viele tolle Momente erlebt in der Hinserie. Wir versuchen, unseren Weg weiterzugehen. Wir haben im Erfolgsfall die Ruhe behalten, und das werden wir auch jetzt machen.

Kommt diese 'Minikrise' zur Unzeit? Am Mittwoch geht es in der Champions League im Achtelfinale bei Tottenham Hotspur zur Sache.
Ich glaube, dass es in Tottenham ein ganz anderes Spiel wird. Es ist gut für uns, dass wir zuerst auswärts ran müssen und dann noch das Rückspiel hier in Dortmund haben. sid

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