Kapitän Stindl erklärt: Darum spielt Gladbach so fair

02.02.2019

BL

Kapitän Stindl erklärt: Darum spielt Gladbach so fair

Foto: firo

Im Fairplay-Ranking der Fußball-Bundesliga ist Borussia Mönchengladbach Spitzenreiter - laut Offensivspieler Lars Stindl ist das aber kein Beleg für mangelnde Aggressivität. 

"Was die Fairness-Tabelle angeht: Vielleicht schätzen wir einfach viele Zweikämpfe richtig ein. Wir wollen aber grundsätzlich nicht so viele Fouls machen, weil viele Teams stark bei Standards sind", sagte der Mannschaftskapitän des Liga-Dritten der «Rheinischen Post» (Samstag) und versicherte: "Wir haben generell kein Problem damit, auch mal aggressiver und härter zu spielen, aber von Haus aus sind wir eine spielerisch orientierte Mannschaft." Das heiße aber nicht, dass es bei der Borussia nicht auch mal zur Sache gehe.


In der sogenannten Fairplay-Wertung der Bundesliga liegt Gladbach mit 25 Punkten vor dem SC Freiburg, der 27 Zähler hat. Gladbachs Punkte stehen für 25 Gelbe Karten, die das Team von Trainer Dieter Hecking in dieser Saison bekommen hat. Platzverweise gab es für die Mannschaft bislang nicht. Freiburger Spieler beispielsweise sahen nur 24 Gelbe Karten, die eine erhaltene Gelb-Rote-Karte wird jedoch mit drei Punkten in dem Fairplay-Ranking gewertet. Borussia Dortmund als Dritter verzeichnete 23 Gelbe Karten und eine Rote Karte - das bedeutet 28 Punkte. Der FC Schalke 04 ist Letzter der Wertung mit 44 Gelben und zwei Roten Karten. Das sind 54 Punkte für diese Tabelle. dpa

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