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Hamburgs Hunt kritisiert Vorverurteilung von Jatta: „Stimmt traurig“

11. August 2019, 09:38 Uhr

Foto: firo

HSV-Kapitän Aaron Hunt hat die Öffentlichkeit für ihren Umgang mit seinem Teamkollegen Bakery Jatta kritisiert und dem Offensivspieler seine uneingeschränkte Unterstützung zugesagt. 

„Hier wird ein Junge vorverurteilt, der eigentlich nie eine Chance hatte und sie trotzdem nutzte“, schrieb der Fußball-Profi des Hamburger SV in einem emotionalen Post auf Instagram. „Egal, was passiert, was geschrieben oder gesagt wird: Baka, ... dein Verein, deine Stadt, deine (HSV-)Familie steht hinter dir“, schrieb der 32-Jährige.

Offensivspieler Jatta steht seit Tagen im Fokus, nachdem die „Sport Bild“ über Zweifel an der Identität des Profis berichtet hatte. Der Umgang mit seinem aus Gambia geflüchteten Teamkollegen stimme ihn traurig, schrieb Hunt. „Eine rein auf Indizien basierende Story ist in Begriff zu einer Kampagne zu werden. Einer Kampagne, die eines Menschen nicht würdig ist“, kritisierte er. Er bezeichnete den Umgang mit Jatta in den Medien und in der Öffentlichkeit als „Polemik und Schlagzeilen-Hascherei auf Kosten eines Einzelnen“. dpa

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11.08.2019 - 21:48 - PepAncelotti

Frankiboy51
Es geht Fußball Deutschland darum, die Hetzjagd gegen Tönnies zu mindern. Denn wenn ein Schwarzer Fußballer auch bei irgendwas gesündigt hat, mildert das den Ärger um eine Person wie Tönnies.
Bei Jatta hat man seit 2 Jahren Zeit gehabt die Geschichte auszugraben. Warum gerade jetzt? Genau für solche Zwecke.
Die haben noch mehr Akten gesammelt, bei vielen Promis, um solche und ähnliche Fälle zu kontrollieren/entgegenzuwirken.

Jatta könnte Schadensersatzanspruch erheben, wegen Imageschaden. Da hast du recht. Die Zeitung, die das zuerst verbreitet hat und alle andere, die mitgezogen sind.

11.08.2019 - 12:06 - Frankiboy51

Kann man Teile der BILD Redaktionen , oder nur einzelne Mitarbeiter als fremdenfeindlich bezeichnen, oder sind sie selbst nur Opfer des Systems, jeden Tag eine Schlagzeile liefern zu müßen, die von andern Publizierenden gekauft und weiter verarbeitet werden könnten.
Wie könnte jetzt die Schadenersatzabwicklung vom Täter zum Opfer gestaltet werden. Gibt es ein rechtsprechendes Ehrengerichtswesen in der Fake News oder auch nur News Branche und einen Geldtopf, in den auch RS und seine Mutter einzahlt ?