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Flut-Katastrophe: So sieht es in Werden und Kupferdreh aus

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Der aufgeblähte Kunstrasenplatz des HTC und VfL Kupferdreh.
Foto: privat

Die Flut-Katastrophe hat allen voran im Essener Süden ihre Spuren hinterlassen. Auch einige - zum Glück sehr wenige - Fußballvereine haben Schäden davon getragen. RevierSport hat bei den betroffenen Klubs nachgefragt.

Landesligist Blau-Weiß Mintard hat es in der näheren Umgebung wohl am härtesten getroffen. [article=526773]Die Mülheimer gaben am Freitagmorgen in Person des Sportlichen Leiters Marco Guglielmi einen Einblick[/article], wie es auf der Sportanlage "Durch die Aue" aussieht. Kurzum: eine Katastrophe!

Mehr Glück als der Nachbar aus Mülheim hatte dagegen der Bezirksligist SC Werden-Heidhausen. Anders sah es hingegen wieder beim C-Ligisten VfL Kupferdreh an der Nierenhofer Straße aus. RevierSport hat bei beiden Klubs nachgefragt.

Danny Konietzko, Trainer des SC Werden Heidhausen:

"Wir hatten Glück! Wir konnten gar am Freitag auf unserem Hauptplatz trainieren. Bei uns sieht es so aus, dass nur hinter dem kleinen Kunstrasenplatz das Wasser hoch steht. Den Haupt- und den kleinen Platz trennen ein paar Meter und eine künstliche Erhöhung, ein Wall. Das gibt uns ein wenig Sicherheit. Sollte es aber weiter fluten, dann würde es wahrscheinlich auch nicht helfen. Wir hoffen, dass die Katastrophe ein Ende hat. Wie gesagt: wir sind glimpflich davongekommen und haben auch keinerlei Schäden. Anders sieht das im Stadtteil Essen-Werden aus. Hier leben viele Gönner, Sponsoren, Ehrenämtler und Mitglieder unseres Vereins und sie hat es zum Teil sehr hart getroffen. Es ist einfach eine Voll-Katastrophe."

Heiko Hommel, Vorsitzender des VfL Kupferdreh

"Als ich unsere Anlage gesehen habe, weiß ich gar nicht mehr, was in mir vorging. Es war einfach ein Schock, eine Schockstarre. Ich glaube, dass der zweite Gedanke dann schon der finanzielle Aspekt war und die Frage: Wie sollen wir das alles wieder auf die Beine stellen? Wir haben unsere beiden Abzieh-Fahrzeuge für den Platz verloren. Die zwei Dinger sind Schrott. Wir nehmen gerne ein Abzieh-Fahrzeug, wenn jemand so ein Gerät übrig hat. Unsere ganzen Trainingsgeräte und Utensilien sind im Wasser verschwunden. Alles ist dahin. Wir haben jetzt für Samstag eine große Aufräum-Aktion ins Leben gerufen und werden versuchen mit vereinten Kräften den ganzen Dreck zu entsorgen. Da brauchen wir aber auch Container. Und da ist die nächste Frage. Wie kommt so ein Container auf den Platz? Es ist alles voller Wasser, es ist kaum ein Durchkommen möglich. Einfach eine große Katastrophe, die sich ereignet hat."

Ein Video, wie es beim VfL Kupferdreh aussieht


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