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Ex-RWE-Torwart findet neuen Verein

Stefan Loyda
12. Januar 2019, 19:51 Uhr

Foto: privat

Der ehemalige Torwart von Rot-Weiss Essen Stefan Jaschin hat einen neuen Klub in der Oberliga Niederrhein gefunden.

Der 19-Jährige Schlussmann wechselt im Winter zur Spvg Schonnebeck. Zuletzt stand Jaschin, im vergangenen Jahr Stammkeeper der U19 von RWE, die aus der Niederrheinliga in die Bundesliga aufgestiegen ist, beim 1. FC Bocholt unter Vertrag. Dort kam der gebürtige Essener in der Hinrunde auf einen Einsatz im RevierSport-Niederrheinpokal gegen Werden-Heidhausen. In Schonnebeck trifft er nun unter anderem auf seine ehemaligen Mannschaftskameraden Simon Skuppin und Nils da Costa Perreira.

„Ich bin einfach happy und werde Gas geben. Ich freue mich auf die Truppe und auf einige meiner alten Kameraden aus der U19 von RWE von letzter Saison“, zeigt sich Jaschin selbst glücklich über seinen Wechsel an den Schetters Busch. Sein Dank geht auch an den 1. FC Bocholt, die ihm einen Wechsel unkompliziert gestaltet haben: „Sie haben mich in einer schwierigen Situation aufgenommen. Dass sie mir jetzt keine Steine in den Weg gelegt und und das Ganze so schnell und sauber mit Schonnebeck realisiert haben, rechne ich dem Verein und den Verantwortlichen hoch an.“ 


In seinem letzten Einsatz für die Bergeborbecker hatte Jaschin die Rote Karte gesehen und ging mit einer Sperre in die Saison. Dies hatte ihm letztendlich auch den Weg in den Regionalligakader von Rot-Weiss Essen verbaut. „Ich habe daraus gelernt“, sagt Jaschin selbst zu seiner Situation damals.

Jaschins Berater Daniel Ducoffre-Schildt zeigt sich ebenfalls angetan davon, dass es mit einem Wechsel nach Schonnebeck geklappt hat: „Bocholt hat menschlich und sportlich super reagiert. Davon bin ich sehr angetan und sehr dankbar für. Ich hoffe, dass Stefan mit seinen jungen 19 Jahren und dem Talent, was er allemal hat, in Schonnebeck durchstartet. Ich schätze den Verein mit seinem Trainerteam und sportlichen Leiter auch sehr. Der Fahrtweg ist nicht mehr ganz so weit und er hat alte Freunde im Team. Ich drücke ihm beide Daumen und wünsche ihm vom Herzen ganz viel Spaß und Erfolg.“ sl

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