Nach seinem Schalke-Abschied wurde Weston McKennie bei Juventus vorgestellt. Dabei sprach er unter anderem über Cristiano Ronaldo.

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Das sagt Ex-Schalker McKennie über den Juve-Transfer

Robin Haack
09. September 2020, 11:38 Uhr
Foto: getty

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Nach seinem Schalke-Abschied wurde Weston McKennie bei Juventus vorgestellt. Dabei sprach er unter anderem über Cristiano Ronaldo.

Mittelfeldspieler Weston McKennie brennt auf seine ersten Einsätze für seinen neuen Arbeitgeber Juventus Turin. „Der Gedanke, hier hin zu wechseln, hat mich sofort gefesselt“, sagte der 22-Jährige bei seiner offiziellen Vorstellung in Italien. „Niemand musste mich überzeugen, zu Juve zu wechseln. Hier zu sein, ist ein wahrgewordener Traum.“


Zwei Wochen nach Bekanntgabe des Leih-Transfers hatte McKennie inzwischen schon erste Gespräche mit Trainer Andrea Pirlo. „Ich habe mit ihm gesprochen und wir sind auf einer Wellenlänge, was meine Rolle auf dem Platz angeht“, sagte der zentrale Mittelfeldspieler. Wie bereits in der Bundesliga will er auch in Italien seine Stärken im Zweikampf auf den Platz bringen.

Erster US-Amerikaner in Turin

In der 123-jährigen Vereinsgeschichte des italienischen Rekordmeisters ist McKennie der erste Amerikaner, der das Trikot der Bianconeri tragen darf. „Es ist eine große Ehre“, findet McKennie. „Die Möglichkeit, dieses Trikot zu tragen, mein Land zu repräsentieren und junge Amerikanern den Fußball ein Stück näher zu bringen, macht mit stolz.“


Als international agierender Klub ist Juventus auch in den USA beliebt, wie der Ex-Schalker weiß. „Juve ist auf der ganzen Welt berühmt. Auch in den USA werden Trikots verkauft. Wenn ich dazu beitrage, dass die Marke wächst, wäre das natürlich toll“, erklärte McKennie.

McKennie will von Ronaldo lernen

Wichtiger wird dem Neuzugang allerdings sein, auf dem Platz durchzustarten, wo er künftig an der Seite des mehrfachen Weltfußballers Cristiano Ronaldo auflaufen wird. „Mit Cristiano zu spielen, zu sehen, wie er arbeitet und sich bewegt, wird mir enorm helfen“, ist sich McKennie sicher.

Sein Debüt für die Bianconeri könnte der 19-malige US-Nationalspieler am 20. September feiern. Am ersten Spieltag der Serie A trifft Juventus dort auf Sampdoria Genua. 

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09.09.2020 - 15:48 - easybyter

Ich wünsche ihm, dass er tatsächlich auch zum Spielen kommt und nicht auf der Bank versauert. Bei Juve hat er starke Konkurrenz und da hängt der Korb sehr hoch.