2. Bundesliga

Das passierte in der Halbzeit in der VfL-Kabine

Christian Hoch
25. August 2019, 13:20 Uhr

Foto: dpa

Nach dem 3:3 gegen Wehen-Wiesbaden hat VfL Bochum-Trainer Robin Dutt öffentlich über einen Rücktritt nachgedacht. Das passierte beim Stand von 0:3 in der Kabine.

„Mein Schicksal liegt in euren Händen.“ Das waren die einzigen Worte von Robin Dutt in der Kabine beim Stand von 0:3 des VfL Bochum gegen Wehen-Wiesbaden. Im Anschluss setzte sich der Trainer des VfL Bochum hin und überließ das Wort Geschäftsführer Sport Sebastian Schindzielorz. Dieser übernahm die Halbzeitansprache, appellierte an die Ehre der Spieler, ging auf die Unterstützung der eigenen Anhänger ein und sprach der Mannschaft emotional Mut für Halbzeit zwei zu.

Ansprache hat Wirkung hinterlassen

Die Szenen in der Kabine hatten offenbar Wirkung hinterlassen. Der VfL drehte den 0:3-Rückstand noch in ein 3:3-Unentschieden. Doch das stimmte den Trainer Robin Dutt nicht mehr um, sich öffentlich selbst anzuzählen. Der 54-Jährige begann auf der Pressekonferenz nach der Begegnung von sich aus, über einen Rücktritt nachzudenken: „Ich werde ein Gespräch mit Sebastian Schindzielorz suchen. Dabei müssen wir uns grundlegend austauschen, vor allem über meine Position.“ Das Gespräch mit Schindzielorz hat bereits stattgefunden, eine Entscheidung steht noch aus. Öffentlich hat sich der VfL noch nicht geäußert. Das soll noch am Sonntag passieren.

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25.08.2019 - 15:39 - User1

Dutt ist nicht so n Sicherheitsfreak wie du!
Der tut auch noch gerne was für seine Gehalt.
Vielleicht, Oppermann, kannst du dich da ja mal bewerben. Die Qualifikation hast du bestimmt!!

25.08.2019 - 15:36 - User1

Wenn es Leuten, wie dem Julius, nur um Kohle geht, dann könnte man ihn glatt verstehen, was er da gerne sagen möchte!

25.08.2019 - 13:43 - Julius.Oppermann

Dutt hätte beim DFB alt werden können. Er bekam dort die Besoldungsgruppe B6 (ca. 14.000 Euro/Monat zzgl. Ausgleich der Sozialabgaben für KK, Arbeitslosen- und Rentenversicherung) im Rang eines Ministerialdirigenten.
Er hätte dort bis zum Rentenalter den Grüß-Gott-August machen können ohne jegliche Leistungskontrolle, was man dort schon beamtenähnlich bezeichnen kann..
Niemand weiß, welcher Teufel Dutt geritten hat, sich wieder ins Trainer-Tagesgeschäft zu mischen, noch dazu in Bochum, wo ohnehin die Signale eher auf Liga 4 als auf Liga 3 stehen. Strafe muss sein. Dutt soll jetzt nicht jammern. Ein Schwabe im Pott hat noch nie gepasst, selbst wenn Dutt ein guter Trainer wäre.