03.09.2018

RL West

BVB-Stürmer Tekiela hat große Ziele

Foto: Thorsten Tillmann

Mit Kempes Waldemar Tekiela verpflichtete Borussia Dortmund einen vielversprechenden Stürmer für ihre Reservemannschaft. Gegen Fortuna Düsseldorf konnte aber auch er den Sieg nicht erzwingen.

In der zweiten Halbzeit eingewechselt vergab Tekiela eine gute Chance für seine Farben, die in einer ausgeglichenen Partie nicht den erhofften Dreier einfahren konnten. Dementsprechend nüchtern fiel seine Analyse nach dem Spiel aus. „Wir haben uns mehr erhofft, drei Punkte waren eigentlich Pflicht. Wir haben gegen die letztes Jahr 0:2 verloren und nehmen den Punkt nun mit, sind aber nicht zufrieden. Persönlich muss ich ein, zwei Chancen reinmachen“, ärgerte er sich.

BVB „eine der besten Adressen"

Der Stürmer stand in der abgelaufenen Spielzeit bei Westfalia Rhynern unter Vertrag, verließ den Regionalliga-Absteiger im Sommer dann aber gen BVB. Für die Hammer traf er in der vergangenen Saison in 29 Regionalliga-Spielen sechs Mal. Aus seiner Wechsel-Intention machte er indes keinen Hehl. „Ich habe höhere Ziele. Mein Traum ist es, Fußballprofi zu werden. Dazu muss man aber erstmal hart arbeiten und der BVB ist eine der besten Adressen, um weiterzukommen. Deswegen habe ich das Angebot gerne angenommen“, sagte der 19-Jährige. Als gebürtiger Iserlohner spielte er schon in der Jugend für die Dortmunder, nun ist er also zurück. „Der BVB hat mich immer gereizt.“

Besonders beeindruckt zeigte sich Tekiela von der Ausstattung bei den Schwarz-Gelben, weiß aber auch um die höheren Anforderungen. „Das ist mit Rhynern nicht zu vergleichen. Man hat bei Dortmund Physios, jegliche Sportprodukte und noch mehr. Ich bin natürlich froh, hier zu sein, muss aber auch mit dem Druck klar kommen. Ich bin aber guter Dinge, dass wir die Saison positiv gestalten können.“

Traumverein FC Barcelona

Für seine persönliche Karriere hat Tekiela schon einen ganz bestimmten Höhepunkt vorgesehen. „Mein Traumverein ist der FC Barcelona“, lachte er. Bis er gemeinsam mit Lionel Messi und Luis Suarez die Abwehrreihen dieser Welt durcheinander wirbeln kann, liegt für ihn aber erstmal der Fokus auf Borussia Dortmund.

Auch dort formulierte er das Ziel nicht minder selbstbewusst. „Wir wollen aufsteigen“, sagte er bestimmt. „Persönlich möchte ich der Mannschaft dabei helfen, egal, wie viele Minuten ich spiele.“
 
Aktuell sind es zwar noch nicht die vollen 90, aber Tekiela steht mit seinen 19 Jahren auch noch am Anfang seiner Entwicklung. Wer weiß, welchen Torhütern er in Zukunft das Fürchten lehren wird. 

Autor: Tizian Canizales

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