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Ex-Schalker vor Stuttgart-Abschied: "Froh, dass es vorbei ist"

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Foto: dpa

Holger Badstuber erlebte beim VfB Stuttgart eine frustrierende Saison. Doch nun kann der ehemalige Schalker Profi ein neues Kapitel seiner Karriere aufschlagen. Der 32-Jährige wird das Schwabenland in diesem Sommer definitiv verlassen. 

Die Karriere von Holger Badstuber ist durchaus von vielen Rückschlägen gezeichnet. Zahlreiche Verletzungen prägen die Krankenakte des heutzutage 32-Jährigen, dessen Karriere ohne all diese Zwischenfälle wohl wesentlich rosiger verlaufen wäre. Die Laufbahn nahm nach vielen erfolgreichen Jahren beim Rekordmeister Bayern München spätestens 2017 einen Knick, als der Linksfuß für ein halbes Jahr eine weitestgehend erfolglose Leihe zum FC Schalke 04 antrat. Dennoch kämpfte sich Badstuber immer wieder zurück und verlor nie den Anspruch, Fußball auf dem maximal möglichen Niveau zu spielen.

Das, was dem gebürtigen Memminger allerdings seit August 2020 beim VfB Stuttgart widerfahren ist, hätte sich wohl auch der verletzungsgebeutelte Defensiv-Spezialist nicht in seinen kühnsten Träumen ausmalen können. Nach dem Aufstiegs-Saison der Schwaben, in der Badstuber noch mit 19 Liga-Einsätzen entscheidend am Erfolg der Stuttgarter beteiligt gewesen war, wurde der Innenverteidiger zum U23-Spieler degradiert. Es folgte eine harte Saison für den Ex-Nationalspieler in der Regionalliga Südwest, die Badstuber jedoch ohne großen Aufstand annahm.

Nun hat sich der unter anderem sechsfache Deutsche Meister zu seiner jüngeren Vergangenheit geäußert und nicht mit Emotionen gegeizt. Das einstige Top-Talent zieht einen Schlussstrich unter die Zeit beim VfB.

Badstuber hatte Motivations-Probleme

Dies tat der kopfballstarke Defensiv-Allrounder kürzlich in einem Gespräch mit der 'Bild' auch verbal kund. „Ich kann jetzt einen Haken unter die ganze Sache machen. Sportlich war es kein schönes Jahr. Die Herausforderung war, die Saison durchzuziehen. ,Durchziehen‘ war mein Motto in der abgelaufenen Saison“, reflektiert Badstuber Zurückliegendes. Für die VfB-Reserve kam der Routinier insgesamt 28 Mal zum Einsatz und spielte häufig über die volle Distanz, wenn er auf dem Platz stand.

Es sei "nicht einfach" gewesen, "sich immer wieder zu motivieren, sich immer wieder anzuschieben, sich nicht gehen zu lassen", führt Badstuber weiter aus. "Deswegen bin ich froh, dass es jetzt vorbei ist", konstatiert der Verteidiger.

"Ich habe noch Körner"

Trotz des enttäuschenden Jahres in der Landeshauptstadt Baden-Württembergs sieht sich Badstuber noch nicht am Ende seiner Karriere. Aufhören ist demnach keine Alternative. "Ich habe noch Körner, die ich heraus feuern kann. Mein Ziel ist es, noch weiter zu spielen", gibt sich der Champions League-Sieger von 2013 gewohnt kämpferisch.

Badstubers Trainer der abgelaufenen Saison bekräftigt indes, was Badstuber in den vergangenen Monaten in die Reserve der Stuttgarter eingebracht hat. „Holger war ein Glücksfall für unsere Mannschaft. Wir verlieren eine Persönlichkeit“, bilanziert Ex-Coach Frank Fahrenhorst.

Im Jahr 2016 trafen Villingen und Schalke schon einmal im DFB-Pokal aufeinander
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