Der DSC hat wieder Kontakt zur Spitze. „Vor einer Woche haben wir in Siegen gut gespielt und verloren, gegen Hassel war es schlecht, aber wir haben gewonnen.“

Gerwien hört auf

"Ich werde den Draht pflegen"

02. Oktober 2009, 09:17 Uhr

Der DSC hat wieder Kontakt zur Spitze. „Vor einer Woche haben wir in Siegen gut gespielt und verloren, gegen Hassel war es schlecht, aber wir haben gewonnen.“

Willi Koppmann weiß noch nicht genau, wie er den Stand seiner Elf beurteilen soll. Der Coach der Wanne-Eickeler legt nach: „Bei uns ist alles sehr zäh. Aber vor dem Hintergrund des personellen Engpasses, können wir zufrieden sein.“

Und der Engpass ist noch größer geworden. Denn sein Assistent Markus Gerwien hat sich am Freitag vom Team verabschiedet. Der Polizei-Kommissar ist seit dem 1. September im Kriminaldauerdienst in Dortmund und kann nicht mehr regelmäßig beim DSC sein. „Wir haben hauptsächlich Spät- und Nachtdienst“, berichtet Gerwien. „Und weil wir dort eine Sieben-Tage-Woche haben, bestehen wenig Möglichkeiten, mir für den Fußball frei zu nehmen. Aber es ist sehr schade und diese Entscheidung ist mir auch nicht leicht gefallen.“ Auch Koppmann bedauert den Verlust: „Wir haben uns in den letzten neun Monaten sehr gut ergänzt und verstanden. Ich möchte nur sehr ungern auf Markus verzichten, aber der Job geht vor.“

Zwar hat das Duo auch intensiv nach einer Kompromisslösung gesucht, aber „ich habe in den letzten vier Wochen schon bei zwei Spielen gefehlt“, merkt Gerwien an. „Und wenn man die Spiele nicht begleiten, fehlt der analytische Aspekt für die Trainingsarbeit.“ Aber der Familienvater wird Dortmunder Stützpunkttrainer beim DFB für den Jahrgang 1997 bleiben sowie die B-Jugend-Regional-Auswahl behalten. „So bleibe ich im Geschäft und werde natürlich auch den Draht zum DSC pflegen“, verspricht der Familienvater, sich regelmäßig blicken zu lassen.

Derweil blickt Koppmann schon einmal auf das Spitzenspiel am Samstag gegen Recklinghausen: „Mit einem Sieg sind wir richtig gut dabei“, überlegt der Trainer. „Aber auch bei einem Remis passiert nicht viel. Doch wir haben ein Heimspiel und werden natürlich auf Sieg setzen. Wenn wir dann sechs Dreier nach neun Partien haben, sind wir mit dem Start einverstanden.“

Autor:

Mehr zum Thema

Wettbewerbe

Rubriken

Kommentieren