Fortuna-Keeper Michael Melka musste in der Pause in der Kabine bleiben. Diagnose: Gelenkkapsel-Stauchung am linken Zeh. Er muss ein paar Tage aussetzen.

Düsseldorf: Splitter

Melka muss einige Tage pausieren

Christian Brausch
08. August 2009, 21:07 Uhr

Fortuna-Keeper Michael Melka musste in der Pause in der Kabine bleiben. Diagnose: Gelenkkapsel-Stauchung am linken Zeh. Er muss ein paar Tage aussetzen.

Fortuna-Coach Norbert Meier wollte nach dem Match auch noch ein dickes Lob an die Kulisse los werden: „Die Stimmung war fantastisch, die Anhänger haben uns richtig nach vorne gepeitscht. Ich hoffe das bleibt so. Ich bin schon lange im Geschäft, aber so etwas geht immer noch runter wie Öl.“

Und zu den Aussagen, dass nach dem Pokalknaller gegen den HSV der Ligaalltag wartet, hatte der Chefcoach seine eigene Meinung: „Ich sehe das anders. Wir waren zehn Jahre weg aus Liga zwei. Daher war das ganz sicher kein Alltag. Umso mehr freut mich der gelungene Start.“

Auch Johannes van den Bergh zollte den Zuschauern ein Kompliment: „Erstes Spiel in der Liga, eine riesige Kulisse, das hat Spaß gemacht. Wir haben nach dem 1:0 zügig nachgelegt. Trotzdem mussten wir nach der Pause noch einiges investieren.“

Der Linksverteidiger freute sich speziell über die Effektivität bei den drei Treffern. „So etwas muss man als Aufsteiger haben. Denn dann bekommt man nicht so viele Gelegenheiten wie eine Klasse tiefer. Wenn man die dann so nutzt, ist das eine super Qualität.“

Und den Blick auf die Tabelle genießt auch van den Bergh, allerdings mit einer realistischen Einschätzung. „Wenn jetzt Schluss wäre, dann wäre das schön. Aber wir haben auch noch viel vor in der Saison. Das war nur ein optimaler Auftakt.“

Mit einer Truppe, in der viele Neuzugänge den Weg in die erste Elf gefunden haben. Fünf waren es gegen Paderborn. Van den Bergh: „Wir spielen schon gut zusammen, die Laufwege passen. Aber das wird noch besser,.“

Innenverteidiger Hamza Cakir strahlte nach dem Abpfiff: „Wo wir jetzt sind, wollte ich immer hin. Für mich ist ein Traum in Erfüllung gegangen. Ein tolles Gefühl. Ich hoffe, wir können das in Berlin bestätigen.“

Ganz anders die Gemütslage bei Paderborns Keeper Kasper Jensen. Der betonte: „Wir haben gut angefangen. Aber leider haben wir dann dumme Treffer kassiert. Vor dem 0:1 passiert im Mittelfeld ein Fehler, beim zweiten Tor stimmte die Zuordnung nicht und dann noch so ein abgefälschtes Ding.“

Autor: Christian Brausch

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