Souverän zog RW Oberhausen gegen den VfB Speldorf in die zweite Runde des DFB-Pokals ein. Ein schwerer Patzer von Speldorfs Keeper Marcel Grote ebnete RWOs Weg.

Speldorf – RWO 0:3

Torwartfehler ebnet den Weg von RWO

Christian Krumm
02. August 2009, 17:21 Uhr

Souverän zog RW Oberhausen gegen den VfB Speldorf in die zweite Runde des DFB-Pokals ein. Ein schwerer Patzer von Speldorfs Keeper Marcel Grote ebnete RWOs Weg.

Mit einem souveränen 3:0 (1:0)-Erfolg zog RW Oberhausen gegen den NRW-Ligisten VfB Speldorf vor 7.742 Zuschauern in der MSV-Arena in Duisburg in die zweite Runde des DFB-Pokals ein. Neuzugang Ronny König nach sechs Minuten, Mike Terranova (51.) und Daniel Embers (67.) sorgten für die Oberhausener Treffer. „Die Mannschaft darf sich freuen, eine Runde weiter zu sein“, war RWO-Coach Jürgen Luginger zufrieden.
[infobox-right]Speldorf: Grote – Synowiecz, Stankiewicz, Corvers, Flöth – Beric (46. Ramadani), Scheelen, Yilmaz (60. Mutluer), Hinz, Hupperts (65. Klusmeyer) – Güney
RWO: Pirson – Petersch, Pappas, Schlieter, Embers – Heppke (63. Landers), Gordon, Kaya, Schmidtgal (84. Stoppelkamp) – Terranova (79. Schönfeld), König
Schiedsrichter: Thomas Metzen (Mechernich)
Tore: 0:1 König (6.), 0:2 Terranova (51.), 0:3 Embers (67.)
Zuschauer: 7742
Gelbe Karte: Beric
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Dabei war ein Drei-Klassen-Unterschied nicht wirklich zu sehen, da der Zweitligist nicht überzeugen konnte. „Der Spielverlauf war für uns sehr gut. Das frühe Tor durch Ronny König gab meinem Team Sicherheit und nahm den Speldorfern die Euphorie“, analysierte Luginger. „Danach haben wir zu wenig nach vorne getan.“
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Auch sein Gegenüber Dirk Wißel war nicht unbedingt unzufrieden mit den 90 Minuten. „Ich ziehe den Hut vor meinen Jungs, die auch nach dem 0:3 nie aufgegeben und immer versucht haben, noch einen Treffer zu erzielen“, kommentierte Wißel. „Ärgerlich war, dass wir in beiden Halbzeiten nach sechs Minuten einen Gegentreffer kassiert haben.“ Vor allem beim 0:1 sah Speldorfs Schlussmann Marcel Grote schlecht aus. Eine Flanke von Markus Kaya ließ er aus den Händen rutschen und Goalgetter König war zur Stelle. „Unser Spiel war eigentlich darauf ausgelegt, lange das 0:0 zu halten. Leider hat uns unser Torwart ein Strich durch diese Rechnung gemacht“, erklärte Wißel. „Aber wahrscheinlich passiert ihm das so schnell nicht wieder.“

Nach der Partie wünschte der Speldorfer Trainer den „Kleeblättern“ noch den FC Bayern als nächsten Gegner. Lugingers Schluss-Fazit: „Dieser Sieg war gut für das Selbstvertrauen. Auch wenn uns gegen Union Berlin ein anderes Spiel erwartet, können wir auf diese Partie aufbauen.“

Autor: Christian Krumm

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