Früher als erwartet kehrt Philipp Bönig im Laufe des Donnerstagvormittags von seinem Geburtsort Erding nach Bochum zurück.

VfL: Philipp Bönig droht Leisten-Operation

Beratung mit dem Doktor

Gütnher Pohl
18. Juni 2009, 15:57 Uhr

Früher als erwartet kehrt Philipp Bönig im Laufe des Donnerstagvormittags von seinem Geburtsort Erding nach Bochum zurück.

Leider ist der Anlass wenig erfreulich. Während seines zehntägigen Aufenthaltes in Italien hatte der Linksfuß beim Joggen Probleme in der Leiste verspürt.

Bönig: "Mit meinem Knie ist alles okay. Jetzt zwickt die Leiste aber an allen Ecken und Enden." Deshalb will er sich noch Donnerstag mit Vereinsarzt Dr. Karl-Heinz Bauer treffen, der am Vormittag von einer Harley-Tour mit Peter Neururer aus Amerika zurückkehrt. Bönig: "Ich dränge nicht auf eine OP, aber wenn die Leiste kaputt ist, dann will ich mich sofort operieren lassen. Schließlich will ich spätestens zum Trainingslager-Auftakt am 5. Juli wieder dabei sein." Allzu gut weiß der Bayer, dass man mit Leistenbeschwerden nicht spaßen darf und die Schmerzen bei Belastung regelmäßig zurückkehren.

Zuvor gibt es allerdings auch noch Informationsbedarf in einer Familienangelegenheit. Bönig: "Ich bin schon ein wenig verwundert, dass mein Bruder Sebastian mit 27 Jahren die Fußballschuhe an den Nagel hängen will." Sebastian Bönig hatte zuletzt bei Union Berlin gespielt, war von den Fans dort frenetisch verabschiedet worden. Bönig: "Er will jetzt eine Fußballhalle übernehmen, aber ich werde versuchen, ihm das auszureden. Das kann er später immer noch." Doch zuvor steht seine eigene nahe Zukunft im Vordergrund. Und spätestens Donnerstagabend will er Klarheit haben, ob eine OP notwendig ist oder nicht.

Autor: Gütnher Pohl

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