Weil das erste Abstiegs-Endspiel in Wattenscheid verloren ging, erwartet Rot-Weiss Essen am letzten Spieltag ein echtes Finale gegen Rot-Weiss Ahlen.

U19-Bundesliga West: Expertentipp von Andreas Winkler (RW Essen)

„Wir wissen, wie die Nervenbelastung ist“

11. Juni 2009, 08:53 Uhr

Weil das erste Abstiegs-Endspiel in Wattenscheid verloren ging, erwartet Rot-Weiss Essen am letzten Spieltag ein echtes Finale gegen Rot-Weiss Ahlen.

Ein Unentschieden würde die Rettung für RWE bedeuten, bei einer Niederlage wäre man weg vom Fenster. Kein Wunder, dass man sich vor dem Duell gegen den Kellerkonkurrenten rund um die Hafenstraße auf eine Nervenschlacht einstellt.

„Gegen Wattenscheid war die Anspannung bei den meisten zu groß, da hat der Tick Coolness gefehlt. Aber vielleicht kann man das von einer jungen Mannschaft auch nicht erwarten“, betont Trainer Andreas Winkler. Der hofft nun ganz darauf, dass seine Schützlinge aus der Erfahrung gegen die SGW die richtigen Schlüsse ziehen. „Es ist ein Vorteil, dass wir bereits ein Endspiel hatten. Wir wissen jetzt, wie die Nervenbelastung sein wird. Und auf so ein Match kann man sich im Training nicht vorbereiten“, betont der Ex-Profi.

Ob das Nervenkostüm tatsächlich hält, bleibt abzuwarten. Sicher ist nur, dass der erste Abstieg aus der U19-Bundesliga für das Gründungsmitglied ein Fiasko wäre. Schließlich könnte die schwächelnde erste Mannschaft durchaus einen Nachschub aus dem eigenen Talente-Reservoir gebrauchen. „Der Trainer Andreas Winkler denkt gar nicht über den Abstieg nach, der Nachwuchskoordinator schon“, erklärt der 39-Jährige mit einem Lächeln.

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