Christoph Metzelder von Borussia Dortmund hat im Zusammenhang mit dem Manipulations-Skandal um Schiedsrichter Robert Hoyzer alle Spieler, Trainer und Funktionäre zur Vermeidung unnötiger Spekulationen aufgerufen.

Metzelder kritisiert Toppmöller

04. Februar 2005, 15:35 Uhr

Christoph Metzelder von Borussia Dortmund hat im Zusammenhang mit dem Manipulations-Skandal um Schiedsrichter Robert Hoyzer alle Spieler, Trainer und Funktionäre zur Vermeidung unnötiger Spekulationen aufgerufen.

Christoph Metzelder von Borussia Dortmund hat im Zusammenhang mit dem Manipulations-Skandal um Schiedsrichter Robert Hoyzer alle Spieler, Trainer und Funktionäre zur Vermeidung unnötiger Spekulationen aufgerufen. In seiner Funktion als Vize-Präsident der Vereinigung der Vertragsfußballer (VdV) kritisierte der Nationalspieler dabei besonders den früheren Bundesliga-Trainer Klaus Toppmöller wegen diverser schädlicher Äußerungen.

"Da muss man an die Adresse von Klaus Toppmöller sagen: Das sind einfach Mutmaßungen. Wenn er Fakten hat, soll er sie auf den Tisch legen. Ansonsten hilft es dem Fußball nicht, wenn jeder Trainer Schiedsrichter-Entscheidungen oder Spielerfehlverhalten anführt, um im Nachhinein seine Reputation aufzupolieren", sagte Metzelder in einem Interview mit der Westdeutschen Allgemeinen Zeitung.

Toppmöller, der einige Wochen nach der von Robert Hoyzer nach dessen eigenen Angaben manipulierten DFB-Pokalniederlage beim Regionalligisten SC Paderborn vom Bundesligisten Hamburger SV entlassen worden war, hatte am Mittwoch den in Verdacht geratenen Referee Jürgen Jansen (Essen) unterstellt, möglicherweise die Meisterschafts-Entscheidung 2002 zu Ungunsten seines damaligen Klubs Bayer Leverkusen beeinflusst zu haben.

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