Schalke 04 bleibt unter Trainer Ralf Rangnick in der Bundesliga ohne Punktverlust: Die

Rangnicks Schalker schlagen Stuttgart

ko
30. Oktober 2004, 17:52 Uhr

Schalke 04 bleibt unter Trainer Ralf Rangnick in der Bundesliga ohne Punktverlust: Die "Königsblauen" bezwangen am 11. Spieltag den VfB Stuttgart mit 3:2. Für die Schwaben war es die dritte Niederlage in Folge.

Ralf Rangnick hat als Trainer einen neuen Rekord bei Schalke 04 aufgestellt. Der 46-jährige Schwabe kam als erster Coach durch ein 3:2 (3:2) gegen seinen Ex-Verein VfB Stuttgart zu fünf Startsiegen in Folge, wodurch die "Königsblauen" auf einem Champions-League-Platz liegen. Vor 61.524 Zuschauern in der ausverkauften Arena AufSchalke führten die Gastgeber nach exakt einer Minute und 39 Sekunden durch Tore von Ailton und Levan Kobiaschwili mit 2:0.

Am 9. November 1974 hatte Kickers Offenbach gegen Tennis Borussia Berlin nach zwei Minuten ebenfalls eine Blitzführung mit 2:0 erzielt. Der Brasilianer Lincoln erhöhte in der 25. Minute auf 3:0, aber VfB-Kapitän Zvonimir Soldo (30.) und Imre Szabics (33.) verkürzten für das Team von Trainer Matthias Sammer auf 2:3. Die Schwaben kassierten nach dem 0:2 in Freiburg und dem 1:2 in Bremen ihre dritte Bundesliga-Niederlage in Folge.

Die "königsblauen" Fans waren nach dem Blitzstart und der grandiosen Leistung ihrer Mannschaft bis zum 3:0 aus dem Häuschen. Aber statt das Spiel zu kontrollieren, stürmten die Schalker weiter, riskierten viel zu viel und der spielerisch starke VfB kam immer besser auf Touren. Die Schalker machten den Fehler, weiter mit drei Sturmspitzen zu agieren. Und nach dem 2:3 begann in einem Spitzenspiel mit Rasse und Klasse das große Zittern auf Seiten der Gastgeber, die am Ende aber das Ergebnis über die Zeit retteten.

Die Schalker bleiben somit weiter der große Angstgegner der Schwaben, denn den letzten Sieg in Gelsenkirchen feierten die Schwaben am 11. April 1998 beim 4:3. Dennoch boten die Gäste, bei denen einige Stammspieler fehlten, nach dem frühen Rückstand eine engagierte und gute Leistung. Auf der rechten Außenbahn wusste Christian Tiffert ebenso zu gefallen wie über weite Strecken Philipp Lahm auf dem linken Flügel. Im Mittelfeld gingen die besten Ideen von Aliaksandr Hleb aus.

Autor: ko

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