Mein erster Platz:

"Ich denke gern zurück an die Asche"

25. April 2009, 08:53 Uhr

"Mein Opa Fritz Duda hat 800 Meter vom Fürstenbergstadion entfernt gewohnt. Der hat mich trainiert und dann in den Verein gebracht", erinnert sich Thon.

Der Name Thon war damals schon ein Begriff: "Mein Vater wurde 1967 mit der STV Horst-Emscher Deutscher Amateurmeister. Ich denke gerne zurück an die Asche, allerdings weniger an die Fouls. Ich hatte die Seiten meiner Beine regelmäßig offen, darum sehen die bis heute sehr dunkel aus."
[imgbox-left]http://static.reviersport.de/include/images/imagedb/000/011/462-11888_preview.jpeg Foto: Griepenkerl.[/imgbox]
Die Highlights für den späteren Weltmeister: "Bei Endspielen um die Kreismeisterschaft gegen Schalke durften wir auch mal auf den Rasen. In den Partien wollte man auf sich aufmerksam machen, darum hatte ich schon mit zehn, elf, zwölf einige Probetrainingstage bei den Königsblauen. Trotzdem konnte ich mich erst mit 14 zu einem Wechsel durchringen, weil die Schalker auf schwarzer Asche kicken mussten."

In der Serie "Mein erster Platz" kehren prominente Fußballer (innen) zu ihren Wurzeln zurück. Nach Dirk "Putsche" Helmig, Michael "Ata" Lameck und Annike Krahn war nun Olaf Thon an der Reihe. Als nächstes wird RevierSport MSV-Idol Joachim Hopp zum VfvB Ruhrort/Laar begleiten.

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