Geht da vielleicht doch noch was?

Mit vorsichtigen Schritten zum Comeback

„Hemmungen überwunden"

Matthias Dersch
13. April 2009, 12:47 Uhr

Geht da vielleicht doch noch was?

Die Kiebitze beim Dortmunder Training in der vergangenen Woche staunten nicht schlecht, als Mats Hummels gemeinsam mit seinen Teamkollegen aus der Kabine kam und auf den Trainingsplatz trabte.

Nein, der 20-Jährige, der sich in den letzten Wochen erst mit einem Gipsfuß und dann mit einem kniehohen Spezialschuh durch die Gegend schleppte, hat keinen Wunderheiler aufgesucht oder eine Blitzgenesung erlebt. Er läuft nur wieder.

„Ich mache jetzt seit knapp einer Woche wieder Laufübungen", verrät der Innenverteidiger, der sich die gestrige Partie gegen Köln natürlich im Signal Iduna Park anschaute, um sein Team hautnah zu unterstützen.

Gemeinsam mit Fitnesscoach Oliver Bartlett, der in den letzten Tagen auf einem Lehrgang weilte, und seinem Assistenten Florian Wangler arbeitet der Youngster an seinem Comeback - mit langsamen und bedächtigen Schritten.

„Die ersten Meter auf dem Platz waren schon komisch. Da habe ich immer, wenn es in eine Kurve ging, ganz kleine Schritte gemacht, um ja nicht wieder umzuknicken. Mittlerweile habe ich diese Hemmungen aber überwunden", bestätigt der U21-Nationalspieler den Eindruck, dass er sich von Tag zu Tag beim Joggen wohler fühlt.

An eine baldige Rückkehr des langen Verteidigers ist momentan dennoch nicht zu denken. Die zarten Hoffnungen auf die U21-EM im Sommer darf Hummels trotzdem weiterhegen.

Autor: Matthias Dersch

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